Metallberufe - verschiedene Voraussetzungen, Branchen und Gehälter


Metallberufe

Metallische Gegenstände sind aus der Geschichte der Menschheit nicht wegzudenken. Schon seit vielen Jahrtausenden nutzen die Menschen Metall, um sich das Leben zu erleichtern. Diese Gegenstände müssen allerdings sowohl entworfen als auch gebaut und gewartet werden. An dieser Stelle kommen Metallberufe in Spiel. Wer schon immer fasziniert von allen Dingen rund um Metal war, ist hier genau an der richtigen Adresse. Die verschiedensten Arbeitgeber und ein spannendes Arbeitsfeld machen die unterschiedlichen Berufe für viele junge Menschen interessant. Sowohl nach einer Ausbildung als auch bei einem Studium winkt nach dem Abschluss in vielen Branchen ein gutes Gehalt.

Voraussetzungen für Bewerber

Metallberufe sind in der Regel praktische Berufe. Selbst wenn man sich für ein Studium und nicht für eine Ausbildung in diesem Bereich entscheidet, ist es hilfreich, wenn man ein gewisses handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mitbringt. Auch der Spaß daran, technische Probleme auf kreative Weise lösen zu können und neue Wege für die Nutzung von Metall zu finden, kann nicht schaden.

Darüber hinaus sind Sorgfalt und eine gründliche Arbeitsweise von großer Bedeutung. Viele Arbeitgeber setzen von ihren Mitarbeitern voraus, dass sie ihre Arbeit sehr gründlich erledigen. Dies ist in vielen Bereichen der Branche von besonderer Bedeutung. Fehler können sich schnell summieren und am Ende richtig große Probleme bereiten. Eine falsche Verarbeitung oder eine mangelnde Wartung kann nicht nur für Defekte sorgen, sondern sogar Verletzungen und Schlimmeres bringen. Mitunter werden die Fähigkeiten der Bewerber daher auch in einem Einstellungstest überprüft.

Die verschiedenen Branchen für Metallberufe

Metallberufe finden sich zunächst einmal auf dem Bau. Von Türklinken über Treppen bis zu ganzen Metallgerüsten wird das Material hier vielfältig eingesetzt. Für die Herstellung zeichnen Berufe wie der Metallbauer verantwortlich. Aber auch Klempner und Rohrleitungsbauer kann man zu den Metallberufen zählen.

Weitere Arbeitgeber finden sich in der Produktion. Klassische Stahlunternehmen wie thyssenkrupp oder die Salzgitter AG bilden beispielsweise Fachkraft für Metalltechnik aus. Auch in der Autoindustrie geht nichts ohne Metall, entsprechend ist der Kraftfahrzeugmechatroniker hier eine wichtige Stütze für viele Arbeitgeber und Autokonzerne.

Damit Metall noch besser genutzt werden kann, finden sich Metallberufe auch in der Forschung. So haben die schon angesprochenen Stahl- und Autokonzerne in der Regel auch eigene Entwicklungsabteilungen, in denen fleißig geforscht und entwickelt wird. Typische Berufe sind hier zum Beispiel der Produktdesigner oder der Systemplaner.

Gehalt und Weiterbildung

Das Gehalt in der Metallbranche fällt bei vielen Berufen überdurchschnittlich aus. Auch für Quereinsteiger ist ein Wechsel nicht uninteressant, wobei sie auch gute Chancen haben. Durch den Fachkräftemangel ist die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in den vergangenen Jahren gestiegen. Dadurch muss man nicht zwangsweise eine Ausbildung oder ein Studium in dem Bereich machen, wenn man später noch einen Metallberuf ergreifen möchte. Aus dem gleichen Grund lohnen sich auch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer sich höher qualifiziert, macht sich für viele Arbeitgeber attraktiver und kann auch sein Gehalt so noch einmal verbessern. Rein finanziell kommt es natürlich auch darauf an, bei welchen Unternehmen und an welchem Standort man eingestellt ist. Im Vergleich zu vielen anderen Berufen liegt das Gehalt aber normalerweise über dem Durchschnitt.
 


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