Arbeitsvertrag Kündigung – Was müssen Sie wissen

Testen Sie jetzt Ihr Wissen zum Thema Arbeitsvertrag Kündigung in Deutschland. Was gilt aus Sicht des Arbeitnehmers zu beachten? Welche Fristen müssen eingehalten werden? Machen Sie den kostenlosen Wissenstest zur Kündigung.

Arbeitsvertrag Kündigung Checkliste

Das sollte man bei einer Arbeitvertrag Kündigung auf jeden Fall beachten:

  • Halten Sie die Kündigungsfristen ein

In den seltensten Fällen handelt es sich bei der Kündigung um eine außerordentliche Kündigung. Somit tritt die Kündigung nicht mit sofortiger Wirkung in Kraft, denn es müssen meist Kündigungsfristen eingehalten werden. Prüfen Sie die Regelung zur Kündigungsfrist in Ihrem Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag.

Muster-Formulierung: Hiermit kündige ich das Arbeitsverhältnis unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum xx.xx.xx.

  • Verlangen Sie nach einem Arbeitszeugnis

Sie sollten in dem Kündigungsschreiben vom Arbeitgeber ein qualifiziertes Arbeitszeugnis verlangen. Es kann ihnen nicht schaden, ein Zeugnis vom Arbeitgeber gestellt zu bekommen. Im Gegenteil, das Arbeitszeugnis darf nicht für Sie zum Nachteil geschrieben sein. In Schulnoten ausgedrückt ist die schlechteste Note die Sie in so einem Zeugnis erreichen können eine 3. Außerdem verlangen Arbeitsämter oder zukünftige Arbeitgeber häufig nach dem letzten Arbeitszeugnis.

Muster-Formulierung: “Bitte senden Sie mir meine Arbeitspapiere sowie ein qualifiziertes Zeugnis an die oben aufgeführte Adresse. “

  • Was soll mit Ihren Resturlaubstagen geschehen?

Lassen Sie sich Ihre Resturlaubstage auszahlen oder möchten Sie den Resturlaub zum Ende des Arbeitsverhältnisses noch in Anspruch nehmen? Klärt man die offenen Fragen zum Resturlaubsanspruch bereits im Kündigungsschreiben, gibt es weniger Nachfragen seitens Vorgesetzten und evtl. zusätzlich von der Personalabteilung.

Muster-Formulierung: Den verbleibenden Jahresurlaub von xx Tagen sowie das restliche Gehalt bitte ich an die Ihnen bekannte Bankverbindung zu erstatten.

  • Freundlich / Sachlich bleiben

Eine Kündigung ist fast immer mit negativen oder vielleicht positiven Emotionen verbunden. Lassen Sie diese Emotionen beim Verfassen Ihrer Kündigung aus dem Spiel. Bleiben Sie in jedem Fall sachlich. Auf keinen Fall sollten Sie beleidigend werden, was wiederum Ihnen zur Last gelegt werden könnte. Ein freundlicher Abschlusssatz sollte nicht fehlen:
Muster-Formulierung: Ich wünsche Ihnen und Ihrem Unternehmen auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

  • Fassen Sie sich kurz

Schreiben Sie in die Kündigung wirklich nur das nötigste. Häufig bestehen Kündigungen lediglich aus den vier oben genannten Bausteinen. Eine Begründung für die Kündigung seitens des Arbeitnehmers können Sie in das Schreiben aufnehmen, müssen aber nicht. Generell gilt: Je weniger Sie schreiben, desto weniger Angriffspunkte geben Sie dem Arbeitgeber, welcher oftmals mit der Kündigung nicht rechnet und mit neuen Problemen konfrontiert wird.

 

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