Immobilienkaufmann/-frau – Gehalt und Ausbildungsvergütung

Das Gehalt von Immobilienkaufleuten hängt sowohl in als auch nach der Ausbildung von verschiedenen Faktoren ab. Ein Blick auf Gehaltsstatistiken und die geltenden Tarife lohnt sich in jedem Fall. Wir informieren dich über die möglichen Gehaltsaussichten von Immobilienkaufleuten und die tariflichen Regelungen. Die Zahlen dienen jedoch lediglich der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Wer eine Lehre zum/r Immobilienkaufmann/-frau macht, erhält eine monatliche Vergütung. Diese wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und ist von Faktoren wie einer möglichen Tarifgebundenheit und dem Bundesland abhängig. Laut WSI Tarifarchiv (Stand 07.2017) staffelt sich die monatliche Vergütung  für Auszubildende im Bereich Wohnungs- und Immobilienwirtschaft wie folgt:

  1. Ausbildungsjahr: € 870 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 980 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 1.090 brutto

Zahlt der Ausbildungsbetrieb nicht nach Tarif, muss er laut Berufsbildungsgesetz eine angemessene Vergütung gewährleisten. Finanzielle Unterstützung in der Ausbildung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Informationen dazu können von der Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Wer seinen Abschluss als Immobilienkaufmann/-frau und einen Arbeitsvertrag in der Tasche hat, kann sich über ein höheres Gehalt als zu Lehrzeiten freuen. Auch hier spielen mögliche tarifliche Regelungen eine Rolle. Die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung liegt nach Angaben des Statistischen Taschenbuchs Tarifpolitik des WSI Tarifarchivs bei € 2.450 bis € 3.120. Gemäß Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Einkommen (Median) für Berufe in der Immobilienvermarktung und -verwaltung mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten bei € 3.154 brutto. Faktoren, wie das Bundesland, tarifliche Aspekte und die Berufserfahrung beeinflussen jedoch die Höhe des Einkommens, daher kann das Gehalt unter oder über dem angegebenen Wert liegen. In Sachsen verdienen Berufstätige dieser Gruppe zwischen € 2.487 und € 3.154  brutto im Monat. Im Westen und im Süden Deutschlands sind es ca. € 3.155 bis € 4.028 brutto im Monat.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Wer beruflich und finanziell weiter aufsteigen möchte, für den bietet sich eine Aufstiegsweiterbildung oder ein Studium an. Die Weiterbildung zum/r Immobilienfachwirt/-in  oder Betriebswirt/-in für Immobilien ermöglicht z.B. die Ausübung von Führungstätigkeiten und winkt daher mit einem höheren Gehalt.  Betriebswirte können sich beispielsweise über ein Bruttoeikommen von  € 3.145 bis € 3.550 im Monat erfreuen.

Doch auch ein Studium bietet gute Aufstiegsmöglichkeiten. Ein Abschluss im Fach Immobilienwirtschaft oder Betriebswirtschaftslehre kann sehr förderlich sein.

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