Hauswirtschafter/in – Gehalt und Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Vergütung hängt sowohl in als auch nach der Ausbildung von verschiedenen Faktoren ab. Wie hoch diese ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir informieren dich über finanzielle Perspektiven von Hauswirtschaftern/innen.

Gehalt während der Ausbildung

Während der dualen Ausbildung zum/r Hauswirtschafter/in erhalten Auszubildende eine monatliche Vergütung. Die Höhe der Vergütung ist von Faktoren wie einer möglichen Tarifgebundenheit des Ausbildungsbetriebes und dem Bundesland abhängig. Besteht keine Tarifgebundenheit, muss der Betrieb laut Berufsbildungsgesetz eine angemessene Vergütung zahlen. Tarifliche Regelungen können zur Orientierung dienen. Gemäß den Tarifinformationen des Bundes und der Länder staffelt sich die beispielhafte Ausbildungsvergütung wie folgt:

Private Hauswirtschaft – je nach Bundesland:

  1. Ausbildungsjahr: € 600 bis € 730 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 663 bis € 760 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 685 bis € 830 brutto

Land- und Forstwirtschaft – je nach Bundesland:

  1. Ausbildungsjahr: € 520 bis € 630 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 570 bis € 690 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 615 bis € 800 brutto

Öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber):

  1. Ausbildungsjahr: € 918 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 968 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 1.014 brutto

Finanzielle Förderung während der Ausbildung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Informationen dazu können von der Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Ausgelernte Kräfte führen Tätigkeiten selbstständig aus und ihr Verantwortungsgebiet erweitert sich. Entsprechend verdienen sie ein höheres Gehalt als in der Ausbildung. Die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im öffentlichen Dienst beträgt gemäß Tarifvertrag (TVöD) € 2.598 bis € 2.865 brutto. Im Bereich der gewerblichen Wirtschaft liegt das Gehalt laut Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bei € 1.993 brutto im Monat.

Nach Statistiken des Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Entgelt (Median) für Berufe in der Hauswirtschaft mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten in Deutschland bei € 2.024 brutto im Monat. In Niedersachsen verdienen Angestellte der Berufsgattung zwischen € 1.553 und € 2.024 brutto. Im Westen und im Süden sind es zwischen € 2.025 und € 2.667 brutto im Monat. Neben der Region spielen jedoch auch die Aus- und Weiterbildung, die Anforderungen an die auszuübende Tätigkeit, die Berufserfahrung und mögliche tarifliche Vereinbarungen eine wichtige Rolle. Demnach kann das Gehalt unter oder über dem Median liegen.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Wer seine beruflichen und monetären Perspektiven verbessern möchte, sollte über eine Aufstiegsweiterbildung als Meister/in der Hauswirtschaft oder als Techniker/in der Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement nachdenken. Eine Weiterbildung befähigt i.d.R. zur Übernahme von Führungstätigkeiten und räumt Beschäftigten mehr Verantwortung ein. Dies wird meist mit einem höheren Gehalt entlohnt.

Die Gehaltsaussichten für Meister/innen der Hauswirtschaft sehen wie folgt aus:

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst:

€ 2.933 bis € 3.246 brutto im Monat (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD))

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft:

€ 3.288 brutto im Monat (Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration)

Weitere Möglichkeiten bietet ein Studium im Fach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie oder Diätetik.

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