Was Drogisten und Drogistinnen verdienen können

Das Gehalt von Drogisten/innen kann durchaus unterschiedlich ausfallen. Ein Blick auf die derzeitigen Zahlen gibt Aufschluss über die Gehaltsstrukturen dieses Berufs. Wer informiert ist, ist für die Jobwahl, die Wahl des Arbeitgebers und für spätere Gehaltsverhandlungen gut vorbereitet. Auf dieser Seite wollen wir dich über die Gehälter dieser Berufsgruppe informieren, um dir den Berufseinstieg zu erleichtern. Die unten genannten Zahlen dienen daher der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Die duale Ausbildung als Drogist/in wird monatlich vergütet. Die Höhe der Vergütung steigt mit den Lehrjahren. Sie ist jedoch von Faktoren wie der Region und eventuellen tariflichen Vereinbarungen abhängig. Gemäß der Tarifinformationen des Bundes und der Länder liegen folgende tariflichen Regelungen vor:

Einzelhandel – je nach Bundesland:

  1. Ausbildungsjahr: € 630 bis € 805 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 690 bis € 885 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 810 bis € 1.020 brutto

Zahlt der Ausbildungsbetrieb nicht nach Tarif, muss er laut Berufsbildungsgesetz zumindest eine angemessene Vergütung zahlen. Tarifliche Regelungen können zur Orientierung dienen. Finanzielle Förderung während der Ausbildung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Informationen dazu können von der Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und mit einem Arbeitsvertrag in der Tasche fällt das Gehalt höher aus als in der Lehre. € 2.230 bis € 2.610 brutto können ausgelernte Fachkräfte nach Angaben der Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration verdienen. Laut Statistiken der Bundesagentur für Arbeit beträgt das mittlere Einkommen (Median) für Berufe im Verkauf von drogerie- und apothekenüblichen Waren mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten € 2.252 brutto im Monat. Doch die Statistik zeigt auch ein Gefälle in der Gehaltsstruktur je nach Region auf. Im Westen fällt das Gehalt € mit 1.876 bis € 2.252 im Schnitt geringer aus, als im Süden Deutschlands. Dort können Angestellte dieser Berufe € 2.253 bis € 2.724  brutto bekommen. Durch Einflussfaktoren wie die Aus- und Weiterbildung, die Tätigkeit, die Berufserfahrung und tariflichen Bestimmungen kann das tatsächliche Entgelt jedoch höher oder geringer ausfallen.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Eine Aufstiegsweiterbildung kann die beruflichen und finanziellen Chancen verbessern. Die Weiterbildung als Handelsfachwirt/in oder als Handelsbetriebswirt/in ermöglicht den Einstieg in eine Führungsposition. Dies geht meist mit mehr Verantwortung, einem erweiterten Tätigkeitsbereich und einem höheren Gehalt einher. Betriebswirte für den Handel können gemäß Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration € 3.369 bis € 4.055 brutto im Monat verdienen. Bei Fachwirten im Handel können es € 2.815 bis € 4.055 brutto monatlich sein.

Alternativ oder darüber hinaus bietet ein Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft weitere Karrierechancen, die i.d.R. mit einer guten Bezahlung einhergehen.

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