Altenpfleger/in Praktikum, Ausbildung und Weiterbildung

Ausbildungsvoraussetzungen

Um eine Altenpflegeausbildung zu beginnen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Man muss mindesten einen Realschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit zusätzlicher zweijähriger Berufsausbildung vorweisen. Da man in der Altenpflege viel mit Menschen arbeitet, müssen auch die persönlichen Fähigkeiten passen. Als Altenpfleger pflegt man die bedürftigen Menschen und kann dabei nicht verhindern, in die Intimsphäre der Menschen gewissermaßen einzudringen. Einfühlungsvermögen und die Freude am Umgang mit Menschen sollte vorhanden sein. Des Weiteren muss eine gesundheitliche Eignung vorgelegt werden, denn im Berufsleben eines Altenpflegers kommt man mit vielen chemischen Mitteln in Kontakt. Es muss abgesichert sein, dass keine Allergien oder ähnliches vorliegen. Unter Umständen kann es sein, dass ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt wird. Die einzelnen Ausbildungsstätten können gesondert einzelne Zugangsvoraussetzungen haben. Vor einer Bewerbung sollte man sich deshalb erkundigen. Ein Praktikum vor Beginn der Ausbildung ist empfehlenswert, um einen Einblick in den Beruf zu erhalten.

Auf Grund des demografischen Wandels in Deutschland ist notwendig, genügend Fachkräfte im Bereich der Altenpflege auszubilden. Die Menschen werden immer älter und in Deutschland leben mehr ältere Menschen als jüngere. Deshalb wird der Bereich der Pflege ausgebaut werden müssen, um alle Bedürfnisse befriedigen zu können. Die Ausbildung der Altenpflege dauert drei Jahre. Sie umfasst den theoretischen Unterricht an einer Altenpflegeschule sowie den praktischen Unterricht in einem Heim, einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung. Der theoretische Unterricht und die praktische Ausbildung wechseln sich ab, meist in mehrwöchigen Blöcken. Der Teil der praktischen Ausbildung überwiegt dem Anteil der theoretischen.

Weiterbildungsmöglichkeiten von Altenpflegern

Es gibt zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Altenpflege. mit entsprechenden Fortbildungen steht einer beruflichen Entwicklung nichts im Weg. Man kann zum Beispiel die Leitung in einem Heim oder einem Wohnbereich übernehmen oder Unterricht an einer Altenpflegeschule geben. Auch ein Studium ist möglich, beispielsweise im Bereich Pflegemanagement.

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