Wie viel Erfolg versprechen Aufstiegsfortbildungen?

Nach abgeschlossener Ausbildung oder Studium treten viele irgendwann auf der Stelle. Doch es gibt auch die Möglichkeit, Karriere zu machen. Mit der so genannten Aufstiegsfortbildung kannst du die Karriereleiter weiter nach oben klettern. Was genau eine Aufstiegsfortbildung ist, welche Optionen sich dir bieten und wie es mit der Finanzierung aussieht, verraten wir dir hier.

Was ist die Aufstiegsfortbildung?

Du hast eine abgeschlossene Ausbildung und möchtest dich beruflich weiterbilden? Wenn du dabei nicht die Branche wechseln, sondern in deiner Branche bleiben möchtest, könnte eine Aufstiegsfortbildung das Richtige für dich sein. Wie der Name bereits vermuten lässt, baut eine Aufstiegsfortbildung auf deinem bisherigen Karriereweg auf und ermöglicht es dir, in deinem Beruf aufzusteigen. Wer die Fortbildung erfolgreich absolviert hat, ist bereit für größere Aufgabenbereiche und kann mehr Verantwortung übernehmen. In der Regel winkt dafür auch ein höheres Gehalt.

Bei Aufstiegsfortbildungen wird zwischen Fortbildungen mit und ohne Abschlussprüfung (IHK) unterschieden. Bei einer Fortbildung mit Abschlussprüfung, wird diese in der Regel von der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt. Die Teilnahme an dieser Prüfung ist dann verpflichtend. Durch sie kannst du einen Fortbildungsabschluss als

  • Meister/in
  • Fachwirt/in
  • Betriebswirt/in
  • Techniker/in

erlangen.

Als wichtigste Grundvoraussetzung gilt eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wenn du dir die Aufstiegsfortbildung fördern lassen möchtest, solltest du außerdem darauf achten, die Fördervoraussetzungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu erfüllen.

Welche Vorteile bietet eine Aufstiegsfortbildung?

Du möchtest bei einem der Top Arbeitgeber Deutschlands arbeiten? Mit einer Aufstiegsfortbildung kannst du deine Chancen auf eine Anstellung erhöhen. Sie bietet dir folgende Vorteile:

  • beruflicher Aufstieg mit größerem Verantwortungsbereich
  • positive Auswirkungen auf die Karriere
  • höheres Gehalt
  • berufsbegleitend oder in Vollzeit absolvierbar
  • Aufbau eines zweiten beruflichen Standbeins
  • Möglichkeit, eine Hochschulzugangsberechtigung zu erhalten

Voraussetzungen für eine Aufstiegsfortbildung

Eine Aufstiegsfortbildung verlangt dir einiges an Eigenmotivation und Disziplin ab. Vor allem dann, wenn du sie berufsbegleitend absolvierst, brauchst du außerdem ein gutes Zeitmanagement. Weil der Mensch bekanntlich mit seinen Aufgaben wächst, wird dir dein zukünftiger Arbeitgeber diese Eigenschaften als Stärke auslegen.

Neben den persönlichen Voraussetzungen, müssen auch einige formale erfüllt werden. Zu diesen gehören:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • alternativ mehrjährige Berufserfahrung

Um deine Fortbildung finanziell gefördert zu bekommen, kannst du ein Aufstiegs-BAföG in Anspruch nehmen. Dieses wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung genehmigt. Damit du die Förderung bekommst, solltest du darauf achten, dass die von dir gewählte Fortbildung folgende Merkmale hat:

  • die Fortbildungsdauer liegt bei mindestens 400 Stunden, aufgeteilt in mindestens 25 Wochenstunden (Vollzeitfortbildung) bzw. in mindestens 18 Stunden monatlich (Teilzeitfortbildung)
  • der angestrebte berufliche Abschluss liegt über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung 
  • die Fortbildung findet bei einem zertifizierten Anbieter statt

Das Aufstiegs-BAföG beinhaltet nicht nur finanzielle Zuschüsse, sondern auch ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 15.000 Euro.

Finanzielle Förderung durch den Bund oder Arbeitgeber

Um die Kosten für Aufstiegsfortbildung zu decken, hast du mehrere Optionen. Sofern die Voraussetzungen für ein Aufstiegs-BAföG nicht erfüllt werden, kannst du auch privat oder von der Bundesagentur für Arbeit einen Bildungskredit aufnehmen. Eine weitere Möglichkeit: den Arbeitgeber um Unterstützung bitten.

 

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