Chance durch Weiterbildung – IT Fachkräfte gefragter denn je

Job Weiterbildung
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Bei einem Blick auf aktuelle Statistiken fällt auf, dass das Thema Weiterbildung noch immer nicht in allen Köpfen angekommen ist. Dabei kann eine berufliche Weiterbildung nachweislich die Jobchancen erhöhen. Und das ist gerade in Branchen wichtig, in denen es immer schwieriger wird, eine Anstellung zu finden. Ein gutes Beispiel dafür sind IT-Fachkräfte.

Weiterbildung geht jeden etwas an

Auch wenn die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu den 1990er Jahren abgenommen hat, gibt es immer noch zu viele Menschen, die verzweifelt eine Anstellung suchen. Ein Grund dafür können mangelnde Fähigkeiten, ein fehlender Abschluss oder eine zu geringe Berufserfahrung sein. Dies ist jedoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Weiterbildung heißt das Zauberwort. Um sich entsprechend weiterzuqualifizieren, ist man niemals zu alt. In Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels weiter am Ball zu bleiben, gelingt, indem man sich aktiv mit dem Thema Weiterbildungen befasst. Wer sich vorweg gut informiert, erfährt auch, dass es nicht nur zahlreiche Angebote bei entsprechenden Instituten gibt, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten der externen Kostenübernahme. Welcher Altersklasse man angehört, spielt dabei keine Rolle. Für jede Zielgruppe gibt es ein passendes Angebot, wie zum Beispiel das Begabtenförderungsgesetz, der Bildungsgutschein oder das Aufstiegs-BAföG. 

Weiterbildungsmaßnahmen bringen einen nicht nur persönlich weiter. Durch die an den bevorzugten oder erlernten Beruf angelehnte Qualifizierung steigen auch die Chancen, einen festen Arbeitsplatz zu finden. Abgerundet wird der Sack voller Vorteile durch die Möglichkeit einer Gehaltsanpassung in einem bestehenden Arbeitsverhältnis.

Weiterbildungsmöglichkeiten werden nur unzureichend genutzt

Wenn es um berufliche Weiterqualifizierung geht, zeigen sich innerhalb der einzelnen Bundesländer große Unterschiede. So ist das Interesse an Weiterbildung in Baden-Württemberg am höchsten. Bis zu 15,3 Prozent aller über 25-Jährigen nehmen pro Jahr an einer Weiterbildung teil. Im deutschlandweiten Schnitt sind es nur 12,2 Prozent. Erschreckend, wie unterschiedlich die Wichtigkeit von Zusatzqualifikationen in den jeweiligen Bundesländern aufgefasst wird.

Es gibt einige Branchen, von denen selbständige Qualifizierungsbestrebungen am meisten profitieren, allen voran die IT-Branche. Grund dafür ist die digitale Transformation der Unternehmen. Dies sorgt für einen hohen Bedarf an IT-Jobs. Besonders gefragt sind Softwareentwickler und Informatiker. Wirft man einen Blick auf die bestehenden Fachkräfte am Markt, sieht es jedoch düster aus. Nicht alle IT-Fachkräfte sehen es als ihre Pflicht an, sich über neue Entwicklungen innerhalb ihrer Branche zu informieren und Neues dazuzulernen.

Vom artverwandten Arbeiter zur IT-Fachkraft

Es sind immer höhere Ansprüche, welche Firmen an IT-Fachkräfte stellen. Bildet man sich regelmäßig weiter, kann es gelingen, diesen standzuhalten. Allerdings müssen erfolgreiche IT-Fachkräfte nicht immer aus den IT-Kernberufen stammen. Fachkräfte aus artverwandten Bereichen, wie Cloud Computing und Datensicherheit, können durch den Fachkräftemangel echte Chancen ergreifen. Verschiedene private Bildungsträger, aber auch die Industrie- und Handelskammer, bietet Lehrgänge an, deren Zielgruppe Fachkräfte aus dem Bereich der IT sind. Diese werden dank der Vermittlung von speziellem Fachwissen zu unverzichtbaren Mitgliedern am Arbeitsmarkt. 

Aufstiegsmöglichkeiten bietet etwa die Aufstiegsfortbildung zum "Geprüften Wirtschaftsinformatiker/Certified IT Business Manager (IHK)". Aber auch die Aufstiegsweiterbildung zum Techniker/in und Meister/in sowie Qualifizierungslehrgänge zu den Themen Software-Entwicklung, Datenschutz, Arbeitsvorbereitung, EDV-Anwendungsberatung, Informationstechnik und Netzwerkadministration erhöhen die Chancen, einen der begehrten Jobs in der IT-Branche zu ergattern.

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