Wie Ihnen Weiterbildungen im Arbeitsleben helfen

Job Weiterbildung
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Mehr Verdienst, mehr Ansehen, mehr Jobsicherheit im hohen Alter, mehr Aufstiegsmöglichkeiten und mehr Wissen – das sind die Motive, warum viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nach Feierabend die Abendschule besuchen und das Wochenende mit Lernen verbringen. Definitionsgemäß handelt es sich dabei um selbst organisiertes Lernen, umgesetzt durch entsprechende Angebote verschiedener Bildungsinstitute. Die erhalten immer mehr Zulauf, denn lebenslanges Lernen wird immer beliebter.

Längst haben wir uns zu einer Wissensgesellschaft entwickelt, in welcher Wissensvorsprung für Erfolg steht. Das Diktat des lebenslangen Lernens wurde lange Zeit von Politik und Industrie gepredigt. Inzwischen macht eine immer schnellerer Entwicklung klar, worauf es im Berufsleben ankommt. Eine gute Ausbildung ist eine Eintrittskarte. Wer seine berufliche Position festigen und erfolgreich sein möchte, der muss aber auch für Weiterbildung offen sein.

Weiterbilden fördert – im Berufs- und Privatleben

Wer die Karriereleiter nach oben klettert, hat mehr Ansehen. Warum also das Private nicht mit dem Beruflichen verbinden. Das steigert die Karrierechancen und hat unmittelbare Auswirkungen auf das Ansehen im Kreise von Freunden und Familie. Einer Umfrage unter HR-Verantwortlichen ergab ein klares Ergebnis. 87 Prozent von ihnen sehen in der Bildung die Ursache für den beruflichen Aufstieg.

Entscheidend dafür sei, dass die Mitarbeiter Eigeninitiative zeigen und von sich selbst aus aktiv werden. Wer in nächster Zeit einen Jobwechsel plant, weiß jetzt, wie man bei einem persönlichen Bewerbungsgespräch wertvolle Punkte sammeln kann. Den Worten müssen aber auch Taten folgen. Denn persönliches Engagement hat eine nicht zu unterschätzende Wechselwirkung zwischen Beruf- und Privatleben, und dahinter steckt viel Potenzial.

Bewusste und unbewusste Ziele – das gesunde Verhältnis zwischen Beruf- und Privatleben

Wer beruflich vorankommen will, hat vor allem bewusst gefasste Ziele vor Augen. Verlangen nach mehr Wissen, Mitarbeiterführung und ein besseres Gehalt seien hier erwähnt. Das hinterlässt aber auch im Privatleben Spuren, zum Beispiel durch einen erweiterten Freundeskreis und neue Interessen. Die Wahl eines Kurses sollte daher gut überlegt werden.

Folgende Fragen helfen bei der Auswahl der richtigen Weiterbildung:

  • Welche Vorteile verschaffen mir die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse im Privatleben?

  • Lassen sich die im Kurs erworbenen Fähigkeiten mit meinen individuellen Wünschen vereinbaren?

  • Komme ich mit dem neu erworbenen Wissen meinen persönlichen Zielen näher?

  • Kann ich das erworbene Wissen sowie die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen beim Wechsel des Arbeitsplatzes oder der ganzen Branche weiterhin nutzen?

  • Wie sehr hilft mir der Lehrgang, mich persönlich einzubringen und zu entfalten?

Die Beantwortung dieser Fragen kann bei der Wahl der richtigen Weiterbildungsmaßnahme helfen. Hilfreich ist zum Beispiel auch ein psychologischer Eignungstest. Dabei werden die beruflichen und privaten Ziele berücksichtigt.

Weiberbildung kostet Geld – wer bezahlt die Rechnung?

In Kursen und Seminaren vermitteltes Wissen ist wertvoll, das spiegelt sich auch bei den Kurskosten wieder. Wer die Kosten für Ausbildungen nicht selbst tragen möchte oder kann, fragt entweder seinen Chef oder nutzt eines der staatlichen Förderprogramme. Das Angebot an staatlicher Förderung ist umfangreich, angeboten werden zum Beispiel:

  • Bildungsgutscheine

  • Bildungsprämien

  • Meister-Bafög

  • WeGebAU

  • Weiterbildungsstipendien

Neben den staatlichen Förderungen der Bundesländer gibt es auch noch die Förderungen des Bundes. Vorteile bietet auch das Steuergesetz, da Kosten für die Bildung absetzbar sind. Das Finanzamt akzeptiert einen Betrag von bis zu 1.000 Euro pauschal als Werbungskosten.

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