Volontariat im Journalismus

Die Begebenheiten für Journalisten haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Besonders im Print-Bereich spricht man heute oft von einer Krise, da immer weniger Menschen bereit sind, für Journalismus zu bezahlen. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Gehälter in der Branche aus. Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben heute vor allem Journalisten mit einer guten Ausbildung.

Der Einstieg über das Volontariat

Im Gegensatz zu anderen Berufen existiert im Journalismus kein staatlich anerkanntes Berufsbild. Dies resultiert aus der Tatsache, dass im Artikel 5 des Grundgesetzes das Recht verankert ist, die eigene Meinung in Wort, Schrift und Bild zu verbreiten. Im Berufsleben führt das dazu, dass viele Journalisten Quereinsteiger sind. Den Sprung zum Vollzeitjob und einer Karrierechance haben sie dann meist über ein Volontariat im Journalismus geschafft. Dieses ist heute praktisch unumgänglich, wenn man in der Branche arbeiten möchte. Volontariate werden in den Redaktionen von Zeitungen oder Zeitschriften, Online-Portalen und Fernseh- oder Radio-Sendern angeboten. Sie dauern in der Regel zwischen 18 und 24 Monaten. In dieser Zeit arbeiten die Volontäre normal in der Redaktion mit. Das Konzept ist learning by doing. Typischerweise durchläuft man in der Zeit drei Ressorts und nimmt mitunter auch Seminaren teil.

Ausbildung und Studium

Neben dem Volontariat werden im Journalismus die Nachwuchskräfte aber auch wie in anderen Branchen ausgebildet. Viele große Medienhäuser setzen dabei auf die Arbeit von Journalistenschulen. Alternativ kann man Journalismus auch an Hochschulen und Universitäten studieren. In beiden Fällen müssen Bewerber aber mit großer Konkurrenz rechnen. Sowohl die Studiengänge als auch die Journalistenschulen sind sehr gefragt, was in hohen Bewerberzahlen resultiert. Oft werden bei der Bewerbung daher auch Arbeitsproben verlangt und es gibt in der Regel auch Tests.

Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Wer als Journalist erfolgreich sein möchte, sollte nicht nur die Fähigkeit mitbringen, Dinge analysieren und verständlich vermitteln zu können. Aufgeschlossenheit, Lernbereitschaft, Kontaktfreudigkeit, Interesse am Tagesgeschehen und Motivation sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, möglichst früh anzufangen. Wer schon in der Schule erste Praktika absolviert, kann seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich steigern. Ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung sind heute ebenfalls von großer Bedeutung. Gerade im Print-Bereich hat die Krise zudem dazu geführt, dass viele Journalisten heute als Freiberufler arbeiten. In der Folge schwanken die Gehälter mittlerweile deutlich. Während manche Journalisten am Existenzminimum leben, verdienen andere einige Tausend Euro im Jahr. Wichtig ist es heute vor allem, gut vernetzt zu sein. Gerade für Freiberufler, die über gute Kontakte verfügen, ergeben sich viele Möglichkeiten. Besonders der Online-Bereich nimmt hier eine besondere Stellung ein. Dieser ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und dürfte in Zukunft noch wichtiger werden.

Selbsttest für Interessenten

Der Weg zum Journalisten ist kein einfacher. Um gegen die große Konkurrenz an Bewerbern bestehen zu können, sollten die eigenen Fähigkeiten entsprechend gut ausgeprägt sein. Mit einem Selbsttest lassen sich diese auf schnelle Weise überprüfen und im Anschluss hat man einen besseren Eindruck davon, ob der Berufsweg richtig für einen selbst ist.

Hier geht es direkt zum kostenlosen Eignungstest für den Studiengang Journalismus.

Hast du Fragen?
+49 (0)172 69 83 493


Kostenloser Support
support@plakos.de

Bleibe auf dem Laufenden

Bücher und Apps

© Plakos GmbH 2017 | Kontakt | Impressum | Unser Team | Presse | Jobs