Vermögensberater– ein Beruf mit Verantwortung und Potential

Die Tätigkeit des Vermögensberaters ist vielschichtig und interessant. Meist arbeitet er bei Banken und generellen Anbietern von Finanzdienstleistungen. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, die Risikobereitschaft und die individuellen Anlageziele des Kunden abzuklären.

Finanzplanerstellung als Hauptaufgabe

Weiß der Vermögensberater um die Ziele seines Kunden, muss er einen darauf abgestimmten Finanzplan erstellen. Darin sollte er dokumentieren, wie er die gewählte Anlagestrategie umsetzen möchte. Letztendlich müssen die finanziellen Ziele des Kunden ermöglicht werden, was in der meist umfassenden Komplexität eine große Herausforderung ist. Zudem kommt, dass der Vermögensberater fachliches Know How und Erfahrung haben sollte, wie sich aktuelle Börsendaten und Konjunkturdaten entwickeln könnten. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen, die sich an den Finanzmärkten abspielen, sollten sein Hauptaugenmerk bei der Information sein. Denn gegenüber seinem Kunden hat er diesbezüglich eine ständige Informationspflicht.

Moderne Tätigkeit bei Direktbanken

Die Direktbanken erobern immer mehr den Markt und verdrängen das traditionelle Filialbankentum. Damit eröffnet sich auch für den Vermögensberater eine neue Tätigkeit. Denn wenn die Kunden auch die Möglichkeit haben, sich mittels umfangreicher Marktanalysen ständig informiert zu halten, benötigen manche doch eine persönliche Unterstützung. Die neuen Kommunikationskanäle für den Vermögensberater sind dann Email oder Telefon, über die er seine Kunden ständig informiert halten muss. Dabei darf er in seinem Wissensstand gegenüber seinen Kollegen nicht im Nachteil sein. Eher sollte er vertiefendes Know How in Sachen Onlinebrokerage aufweisen, denn viele Broker bieten nicht nur das traditionelle Wertpapiergeschäft an, sondern auch weitere Investitionsmöglichkeiten wie der Handel mit Optionsscheinen oder mit Differenzkontrakten oder Devisen. 

Ausbildung des Vermögensberaters 

Die Berufsbezeichnung Vermögensberater ist gesetzlich nicht geschützt, damit gibt es auch keinen eigens vorgeschriebenen Ausbildungsweg. Viele Arbeitgeber setzen aber eine erfolgreich absolvierte Bankenlehre oder sogar ein Studium der Betriebswirtschaft bzw. Volkswirtschaft voraus. Auch ein Ausbildungsplatz zum Bankfachangestellten kann eine gute Ausgangslage sein, um später die Fortbildung zum Vermögensberater zu absolvieren. Wichtig ist, dass die bankeninternen Abläufe bestens bekannt und vertraut sind. Weiterbildung ist natürlich gerade in diesem Berufsbild ein absolutes Muss, immerhin nehmen die Entwicklungen am Banken- und Finanzsektor teilweise immense Geschwindigkeiten an. Da der Vermögensberater als Vertrauens- und Informationsperson für seine Kunden Verantwortung trägt, ist hier die Eigenschaft, immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, von immenser Bedeutung.

Vermögensberater müssen zum Einen für den Arbeitgeber, aber auch für ihre Kunden natürlich auch Vertrauensperson sein. Damit ist klar, dass neben der umfassenden Ausbildung und der ständigen Fortbildung, ein guter Leumund und Verlässlichkeit oberste Prinzipien sind. Damit steht einer erfolgreichen und durchaus lukrativen Karriere als Vermögensberaters, die jeden Tag neue Herausforderungen bringt, nichts im Wege.

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