Gehalt - Verfahrensmechaniker/in

Das Gehalt von Verfahrensmechaniker/innen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Blick auf die Branche, das Bundesland und andere Einflussgrößen gibt Aufschluss über die Gehaltsstrukturen dieses Berufs. Wer informiert ist, ist für die Jobwahl, die Wahl des Arbeitgebers und für spätere Gehaltsverhandlungen gut vorbereitet. Auf dieser Seite wollen wir dich über die Gehälter dieser Berufsgruppe informieren, um dir den Berufseinstieg zu erleichtern. Die unten genannten Zahlen dienen daher der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Verfahrensmechaniker/innen bekommen während ihrer dualen Berufsausbildung eine monatliche Vergütung von ihrem Ausbildungsbetrieb gezahlt. Je nachdem in welcher Branche sich die angehenden Kräfte ausbilden lassen und ob eine Tarifanbindung vorliegt, kann das Gehalt variieren. Für Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung liegen nach Tarifinformationen des Bundes und der Länder folgende tariflichen Regelungen vor:

Kunststoff verarbeitende Industrie – je nach Bundesland:

  1. Ausbildungsjahr: € 683 bis € 913 brutto
  2. Ausbildungsjahr: € 725 bis € 955 brutto
  3. Ausbildungsjahr: € 767 bis € 1.008 brutto

Ist der Ausbildungsbetrieb an keinen Tarif gebunden, muss er laut Berufsbildungsgesetz zumindest eine angemessene Vergütung zahlen. Tarifliche Regelungen können zur Orientierung dienen. Finanzielle Förderung während der Ausbildung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Informationen dazu können von der Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Nach Angaben des Statistischen Taschenbuchs Tarifpolitik - WSI-Tarifarchiv 2017 liegt die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung zwischen € 2.710 und € 2.739 brutto im Monat. Damit verdienen die Fachkräfte ein gutes Gehalt. Doch Unterschiede in den Gehältern sind erkennbar, je nachdem welche Berufserfahrung die Fachkräfte mitbringen und in welchem Bundesland sie tätig sind. Zudem spielen mögliche tarifliche Bestimmungen und die Branche eine Rolle bei den Einkünften. Im Folgenden werden die von der Bundesagentur für Arbeit erhobenen mittleren Einkünfte (Median) für Berufe folgender Branchen aufgezeigt:

Da die Aus- und Weiterbildung und die Art der Tätigkeit in dieser Statistik variieren, kann das tatsächliche Einkommen höher oder geringer als der angegebene Mittelwert ausfallen. Dennoch, ein Blick auf die Branche und dem dort herrschenden Lohngefüge lohnt sich in jedem Fall. Ferner verdienen Angestellte dieser Berufe im Osten i.d.R. weniger als Ihre Kollegen im Westen. Doch auch hier ist die Branche oft entscheidend.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Um die beruflichen und finanziellen Chancen dauerhaft zu verbessern, ist der Abschluss einer Aufstiegsweiterbildung lohnenswert. Die Weiterbildung als Industriemeister/in oder Techniker/in beispielsweise mit der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik können der erste Schritt in die Führungsetage sein. Dort wartet neben mehr Verantwortung und einem erweiterten Aufgabenbereich auch ein höheres Gehalt. Ausgebildete Meister/innen können so laut Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zwischen € 3.549 und € 4.344 brutto monatlich verdienen. Bei Techniker/innen sind es € 3.653 bis € 4.409 brutto.

Diejenigen, die es an eine Universität oder Fachhochschule zieht, sollten beispielsweise über ein Studium im Fach Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik nachdenken. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium eröffnet weitere berufliche Chancen.


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