Unterschiede Berufskleidung, Uniform, Arbeitskleidung und Schutzkleidung

Berufskleidung oder Arbeitskleidung kommt in Deutschland in vielen Berufen zum Einsatz. In manchen Branchen ist die spezielle Kleidung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Neben der Tatsache, dass sich durch diese Mitarbeiter eindeutig zuordnen lassen, geht es dabei auch häufig um Arbeitsschutz. In vielen Berufen ist eine bestimmte Kleidung aus Sicherheitsgründen unumgänglich.

Die Kleidung im Beruf

Einheitlicher Kleidung im Beruf begegnet man heute praktisch überall. Die Berufskleidung ist dabei häufig rein optischer Natur und erfüllt in der Regel keine spezifische Schutzfunktion. Stattdessen geht es meist eher darum, dass Mitarbeiter von Kunden einfach erkannt werden und dass das Unternehmen damit eine Corporate Identity kommunizieren kann. Im Idealfall fördert das Tragen einer gemeinsamen Kleidung zudem den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern und trägt zum positiven Außenbild des Unternehmens bei.

Eine Sonderform dieser Berufskleidung ist die Uniform. Uniformen werden vor allem mit der Bundeswehr und der Polizei in Verbindung gebracht. Hier erfüllen sie vor allem die Aufgabe der Identifizierbarkeit. Besonders Polizeikräfte sollen durch Uniformen von der Zivilbevölkerung erkannt werden. In etwas kleinerem Maße gilt dies auch für die Bundeswehr. Da eine eindeutige Identifizierbarkeit von großer Wichtigkeit ist, dürften Uniformen der Bundeswehr und der Polizei auch nicht nachgemacht werden. Uniformfälschung ist in Deutschland strafbar.

Arbeits- und Schutzkleidung

Nicht immer tragen Mitarbeiter eines Unternehmens eine einheitliche Kleidung. Trotzdem kann der Arbeitgeber eine Arbeitskleidung vorschreiben. In solchen Fällen werden typischerweise Farben, Materialien und Aussehen im Vorfeld umrissen, ohne dass jedoch konkret alle Mitarbeiter gleich eingekleidet werden. Ein klassisches Beispiel sind Banken. Hier gilt typischerweise eine Anzugspflicht, jedoch ist der Kauf der Anzüge den jeweiligen Mitarbeitern überlassen.

In manchen Branchen gibt es zudem eine gesetzliche Regelung, die eine bestimmte Schutzkleidung vorschreibt. Zur Schutzkleidung können Dinge wie Sicherheitshosen und -jacken, Helme, Arbeitshandschuhe, Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz aber auch ein Laborkittel gehören (siehe als Beispiel die Arbeitskleidung von AWK). Diese Art der Kleidung dient dazu, das Unfallrisiko zu senken.

Arbeitskleidung in bestimmten Berufen

Die Berufskleidung findet sich heute in vielen Firmen, die zu ganz unterschiedlichen Branchen gehören. Die Bandbreite reicht dabei von Fast-Food-Unternehmen bis hin zu Kellnern, Postbeamten oder Mitarbeitern in einem Super- oder Baumarkt. Die Sonderversion der Uniform kennt man neben der Polizei und der Bundeswehr beispielsweise auch von Stewardessen. Ein klassischer Beruf, bei dem Schutzkleidung zum Einsatz kommt, ist der Handwerker. Aber auch im Labor oder bei der Feuerwehr wird auf den Schutz der Mitarbeiter großen Wert gelegt.

Was heißt das eigentlich für dich konkret und für deine Berufswahl?

Du solltest dir überlegen, ob du es dir vorstellen kannst, an jedem Arbeitstag 8 Std. am Tag  einen Anzug, bzw. einen Blaumann zu tragen. Falls nicht, scheidet schon mal ein Handwerkerberuf und der Beruf in der Bankbranche schon mal aus. In der Handwerksbranche spielt das Thema Arbeitsschutz generell immer eine große Rolle. Hier musst du dir angewöhnen, bei der Arbeit Sicherheitshandschule und Arbeitsschuhe zu tragen. Wer zur Polizei oder Bundeswehr will, sollte schon eine Neigung zu Uniformen zeigen, oder zumindest der Uniform gegenüber nicht abgeneigt sein.


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