Stress vermeiden und Burnout Prävention: eine kleine Definition

Jeder hat sich mit Sicherheit schon mal gestresst gefühlt. Entweder kam dieses Gefühl in einer Sekunde auf, in der etwas verlangt wurde, das man nicht kann oder von dem man nur dachte, dass man es nicht kann. Dieser kurze Stress ist nicht weiter bedenklich und meist nach ein paar Minuten erledigt. Anders sieht es mit dem chronischen Stress aus, der täglich vorhanden ist und früher oder später zu körperlichen oder psychischen Problemen führt. Wer oft unter Magenschmerzen, Rückenschmerzen oder Verspannungen leidet, der könnte bereits vom chronischen Stress betroffen sein. Von Burnout ist dann die Rede, wenn der chronische Stress so stark wird, dass nichts mehr geht: jeder Handgriff wird zu viel, man fühlt sich ständig überfordert und hat stets das Gefühl, urlaubsreif zu sein. Spätestens jetzt sollte man handeln.

Stress vermeiden

Stress vermeiden und Burnout Prävention: Ursachen bekämpfen

Im Grunde genommen gibt es eine Möglichkeit, Stress oder Burnout zu vermeiden oder zu bekämpfen: Die Ursache für den Stress erkunden und diese Ursache abstellen. Um die Ursache herauszufinden, muss keine Psychotherapie begonnen werden. Es reicht völlig aus, über dich und dein eigenes Leben nachzudenken und detailliert aufzuschreiben, in welcher Situation du dich gestresst gefühlt hast. So könnte es sein, dass du beruflich überfordert bist. Oder könnte es sein, dass du zu viel arbeitest und somit deine Freizeit zu kurz kommt? Führe ein Tagebuch, um zu erkunden, was die Gründe sind und überlege zugleich, wie du diese Ursachen bekämpfen kannst. Manchmal wird es nötig, den Job zu wechseln. Manchmal reicht eine längere Auszeit aus – zum Beispiel ein mehrwöchiger Urlaub. Sollte all dies nicht mehr greifen, dann haben wir weitere Tipps, wie du den Stress bekämpfen und so einem Burnout vorbeugen kannst.

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Tipps und Methoden der Stressbekämpfung

Wann wird eine Situation oder eine Lebensphase als stressig empfunden? Immer dann, wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen, um etwas nicht als Stress anzusehen. So könntest du dich zwar über eine Beförderung freuen – wenn die neue Tätigkeit jedoch deine Fähigkeiten übersteigt oder die Verantwortung zu hoch wird, dann könnte der neue Job stressen.

Ebenfalls müssen sich immer der Job und die Freizeit die Waage halten. Wer 12 Stunden täglich arbeitet und den restlichen Tag mit Haushaltsarbeiten oder Kinderbetreuung verbringt, der fühlt sich ebenfalls gestresst. Ferner benötigt der Körper ausreichend Schlaf, um mit stressigen Situationen gelassen umgehen zu können. All dies führt zu den folgenden Tipps, die beim Stressabbau helfen:

  • Suche dir, wenn nötig, einen neuen Job oder reduziere die Arbeitszeit. Sollte dies nicht sofort möglich sein, so solltest du dir zumindest die Wochenenden frei halten und diese nach Möglichkeit genießen. Gönne dir viel Auszeit, indem du oft in die Natur gehst. Versuche, von allen Problemen und Sorgen Abstand zu gewinnen. Dies funktioniert zum Beispiel mit einem Camping- oder Wellnesswochenende.
  • Gehe jeden Tag an die frische Luft und bewege dich viel. Eine sportliche Betätigung produziert nicht nur Glückshormone – Sport ist in der Lage, Stress abzubauen. Ferner kann Bewegung an frischer Luft „den Kopf frei machen“.
  • Lasse dich nicht stressen: Hierzu musst du deine Einstellung ändern. Nimm Situationen hin, die du nicht ändern kannst. Arbeite zudem immer in deinem Tempo. Damit reduzierst du nicht nur den momentanen Stress – du reduzierst damit auch den zukünftigen Stress. Denke immer daran, dass du bei einer langsamen und überlegten Arbeitsweise weniger Fehler machst. Fehler würden früher oder später zu Problemen führen, die ebenfalls als Stress wahrgenommen werden.
  • Lerne, nein zu sagen. Nimm nicht jede Arbeit an, die du gar nicht stemmen kannst oder willst. Das bedeutet auch, eine Beförderung nicht anzunehmen, wenn hierdurch der Arbeitsdruck verstärkt wird und sich deine Freizeit verringert.
  • Versuche alles gelassener zu nehmen: Die Welt stürzt nicht ein, wenn du eine Tätigkeit auf morgen verschieben musst. Dies gilt sowohl für den Job als auch für den Haushalt. Befreie dich von den Gedanken, immer eine aufgeräumte und saubere Wohnung haben zu müssen. Entferne dich von dem gesellschaftlichen Druck, der von dir verlangt, immer im Luxus zu leben.
  • Stress kann auch auftreten, wenn du zu viel besitzt. Befreie dich in diesem Fall von Gegenständen, die deine Wohnung überladen. Zu viele Möbelstücke können stressen, indem diese eine Reizüberflutung verursachen.
  • Verzichte auf Medien wie Fernseher, Radio, PC und Handy. Sei ein paar Stunden nicht erreichbar und genieße die Ruhe.
  • Als Burnout Prävention kannst du Meditation, Yoga und andere Entspannungsübungen verwenden. Diverse Meditationstechniken zeigen dir, wie du gelassener werden kannst. Diese Übungen kannst du dann in einer Stresssituation anwenden.
  • Stelle deine Ernährung um: Achte auf eine ausgewogene Ernährung, indem du viel Obst und Gemüse verzehrst. Damit stärkst du dein Immunsystem und Stress kann deinem Körper nichts mehr anhaben. Verzichte auf Alkohol, Nikotin und reduziere den Koffein Verzehr.
  • Achte auf ausreichend Schlaf, der zudem tief und erholsam sein sollte. Dies erreichst du unter anderem, indem du vor dem Schlafen lüftest oder auf den Fernseher verzichtest.
  • Streiche alle Situationen aus deinen Leben, die dich stressen. Verabschiede dich von Freunden, die dir nicht gut tun. Treffe dich aber mit guten Freunden und verbringe ausreichend Zeit mit deiner Familie.
  • Definiere positive Ziele, die du langsam umsetzt.
Tipp
Es gibt viele einfache Methoden, um Stress nicht an sich heranzulassen.

Stressmanagement lernen

Solltest du dich oft gestresst fühlen, dann ist es wichtig, dass du an einem Stressmanagement teilnimmst. Du könntest hierzu entweder einen Kurs besuchen oder ein Seminar online nutzen. Beide Möglichkeiten zeigen dir einerseits auf, was Stress bedeutet und wie er entsteht. Zudem lernst du viele Methoden kennen, die du nach einem kurzen Training in jeder Situation anwenden kannst. Stressmanagement bedeutet nicht nur, vorhandenen Stress zu reduzieren, sondern Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Wir haben für dich einen Online Kurs erschaffen, der dir all dies vermittelt. Hilfreich sind zudem weitere Online Tests, die dabei helfen, Stress nicht entstehen zu lassen: Konzentrationstest und Studierfähigkeitstest. Letzterer hilft dir bei der Entscheidung, ob sich ein Studium für dich eignet oder nicht. Möchtest du den Job wechseln? Dann empfehlen wir den Berufswahltest.

Fazit: vermeide mit Stressmanagement körperliche Probleme

Stress und Burnout muss immer ernst genommen werden. Wichtig ist, dass du nicht nur die Symptome bekämpfst, sondern auch die Ursache. Erforsche daher, was dich stresst und ergründe, welches Leben dir gut tut. Lege deine eigenen Ziele fest, die nicht immer mit der gesellschaftlichen Erwartung übereinstimmen müssen. Achte zudem auf ausreichend Entspannung, gesunde Ernährung und Sport.



 

Bildquellen

  • Stress vermeiden: Pixabay

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