Soziale Berufe - Auswahlkriterien, mögliche Arbeitgeber und Gehälter


Soziale Berufe

Wer in seinem beruflichen Leben vor allem mit Menschen zusammenarbeiten möchte, der ist im sozialen Bereich gut aufgehoben. Anderen Menschen helfen, egal ob in medizinischen oder anderen Bereichen, ist für viele Berufsanfänger ein spannendes Feld. Je nach Arbeitgeber können dabei ganz unterschiedliche Branchen interessant sein. Auch Quereinsteiger finden gute Möglichkeiten.

Was sollte man mitbringen?

Für eine Ausbildung oder ein Studium in einem sozialen Beruf ist vor allem der Spaß an der Arbeit mit Menschen eine wichtige Voraussetzung. Man muss offen für ganz unterschiedliche Typen sein und die Fähigkeit haben, sich auf diese einstellen zu können. Auch sind Menschen nicht immer berechenbar und reagieren auf Probleme oder Veränderungen ganz verschiedenen. Diese Eigenheiten gilt es, zu beachten und zu berücksichtigen. Entsprechen wird auch eine gewisse Flexibilität vorausgesetzt. Oft muss man sich an die jeweilige Person, um die es gerade geht, anpassen.

Weitere wichtige Punkte, auf die Arbeitgeber achten, sind emotionale Stabilität, Belastbarkeit und Ausdauer. Soziale Berufe sind nicht immer einfach und können für viele Menschen auch zu einer Belastung werden. Besonders in Problembereichen oder in der Pflege ist der Arbeitsalltag nicht immer einfach. Für viele soziale Berufe muss man ein gefestigtes Wesen mitbringen und darf auch Dinge nicht zu nah an sich heranlassen. Es gilt, die richtige Balance zwischen Abstand und Einfühlsamkeit im Berufsleben zu finden.

Darüber hinaus können Themen wie Schicht- und Wochenendarbeit relevant sein. Hier kommt es stark auf die jeweilige Branche an. Gerade in der Pflege sind sich immer wieder verändernde Arbeitszeiten nichts Ungewöhnliches. Dies sollte man sich im Vorfeld klar machen, da nicht jeder Lust darauf hat, Abendschichten zu schieben oder an den Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten.

Arbeitgeber und Quereinsteiger

Soziale Berufe finden sich, wie schon erwähnt, in ganz verschiedenen Branchen. Entsprechend unterschiedlich können auch die Arbeitgeber ausfallen und die Anforderungen an Bewerber. Ein großer Bereich ist die schon erwähnte Pflege mit Berufen wie Altenpfleger oder Heilerziehungspfleger. In eine ähnliche Richtung gehen medizinische Berufe wie zum Beispiel Krankenpfleger oder Kinderkrankenpfleger. Und auch Therapeutische Berufe wie Physiotherapeut oder Ergotherapeut beschäftigen sich vor allem mit der Gesundheit der Menschen.

Viele soziale Berufe finden sich zudem in der Erziehung und Sozialpädagogik sowie in der Sozialarbeit. Klassische Beispiele sind Erzieher und Sozialassistenten. Bei der Auswahl der Bewerber achten Arbeitgeber vor allem auf die persönlichen Aspekte. In einem Einstellungstest nimmt daher häufig der Persönlichkeitstest eine große Rolle ein. Rollenspiele und Gruppenaufgaben sind typische Aufgaben, mit denen Bewerbern in einem Auswahlverfahren rechnen sollten.

Gute Möglichkeiten bieten sich zudem auch für Quereinsteiger. In vielen Bereichen fehlt es an Personal, sodass man häufig auf Quereinsteiger zurückgreift. Gerade in der Pflege und der Versorgung dürfte sich die Situation in den nächsten Jahren noch verschlechtern, sodass viele Stellen offenbleiben. Als Quereinsteiger waren die Chancen nie besser.

Die Gehaltsfrage

Rein finanziell muss man festhalten, dass soziale Berufe einen in der Regel nicht reich machen werden. Am besten fallen die Gehälter in der medizinischen Branche aus. In Zukunft könnte zudem die Bezahlung in der Pflege anziehen, da hier eine große Nachfrage besteht.


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