Recruitment im Social Media – Was gilt es zu beachten?

Social Recruiting entdecken immer mehr Unternehmen für sich. Unternehmen, die sehr stark auf die Recrutierung von neuen Talenten angewiesen sind, haben bereits seit mehreren Jahren eigene Karriere-Netzwerke im Social Media aufgebaut. Dazu gehören nicht nur namhafte Unternehmen wie McKinsey oder die Bundeswehr.

Gründe für Social Recruiting

Es gibt mittlerweile Unternehmen, die nur noch über Social-Media-Kanäne ihre Mitarbeiter rekrutieren und so bis zu drei Millionen EUR im Jahr an Personalberater- und Anzeigen-Kosten sparen. Weitere Gründe für Social Media zur Recruitierung gibt es viele. Junge, selbstbewusste, technikbegeisterte und kommunikative Heranwachsende, die von Unternehmen händeringend gesucht werden, lesen schon lange keine Zeitungen und Zeitschriften mehr. Sogar das Fernsehen ist mittlerweile out geworden. Die neue Generation ist vor allem in sozialen Netzwerken, sowie innovativen Portalen wie Youtube, Twitter oder Pinterest aktiv.

Was Bewerber bei Social Recruiting beachten sollten

Wir haben bereits darüber geschrieben, wie Unternehmen auf sich und die eigenen Stellen im Social Media aufmerksam machen können. Doch wie sieht es aus Sicht der Bewerber aus? Was können Bewerber tun, um Unternehmen in sozialen Netzwerken auf sich aufmerksam zu machen?

Grundsätzlich gilt: Unternehmen lieben es, wenn Bewerber schon ein Teil der Unternehmens-Community sind, noch bevor sie sich tatsächlich bewerben. Unternehmen stecken mittlerweile viel Geld in Social Recruiting. Es gibt sogar speziell dafür ausgebildete Recruiter, die sich mit der Unternehmens-Community aus Sicht der Personaler auseinandersetzen. Deshalb sollte man es den Unternehmen leicht machen, auf einen aufmerksam zu machen. Ab und zu mal interessante Beiträge des Unternehmens zu kommentieren ist nicht verkehrt. Damit zeigen Bewerber Interesse an dem Unternehmen, deren Produkten, Kultur und an dem Arbeitsalltag. Durch das Liken und das positive kommentieren beginnen die Interessierten sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Und das sehen Recuiter in sozialen Netzwerken sehr gerne. Zeigt man als Interessent durch die Post auch Interesse an spezifischen Aufgaben im Unternehmen, dauert es mit Sicherheit nicht lange, bis man von einem Recuiter im sozialen Netzwerk angesprochen wird. Denn dazu sind sie da. Besonders gut trifft, es sich, wenn Sie zu einem speziell geposteten Jobangebot Interesse bekunden. Besonders häufig publizieren Unternehmen über XING oder LinkedIn ihre Stellenangebote. Denn das sich spezielle Business-Netzwerke, die genau dafür ausgerichtet sind. Ein eigenes XING /LinkedIn Profil und die Aktivitäten dort wirken viel seriöser auf potenzielle Arbeitgeber als Post in sozialen Netzwerken, die sich mit rein privaten Post vermischen. Deshalb ist für einen guten Eindruck ein Business-Netzwerk zu bervorzugen. Achten Sie als Bewerber bei dem Profil auf ein mindestens genauso positives Erscheinungsbild wie im eigenen Lebenslauf. Denn häufig bekommen viel mehr Personaler Ihr Online-Profil vors Gesicht als Ihren Lebenslauf. Fangen Sie mit dem Profil so früh wie möglich an. Für rein geschäftliche Zwecke lohnt sich ein solches Profil allemal.

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