Servicekraft für Schutz und Sicherheit - Ausbildung

Die Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist mit einer Dauer von 2 Jahren zwar relativ kurz, bietet aber einen guten Überblick über die Tätigkeitsbereiche in der Sicherheitsbranche.

Häufige Fragen zur Ausbildung Servicekraft für Schutz und Sicherheit

  1. Was macht eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit?
  2. Welche Voraussetzungen gibt es für die Ausbildung?
  3. Wie schwer ist die Abschlussprüfung?
  4. Wie hoch ist das Gehalt während und nach der Ausbildung?
  5. Welche Stellenangebote gibt es zu diesem Beruf?

Was macht eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

Um es kurz zu fassen: Servicekräfte für Schutz und Sicherheit (abgekürzt: SSS) bieten diverse Sicherheitsdienste an, um die Sicherheit von Menschen oder wertvollen Objekten zu gewährleisten. Sicherheitsrelevante Objekte sind beispielsweise Gebäude, Grundstücke, oder technische Anlagen.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Ausbildung?

Grundsätzlich gibt es für die staatlich anerkannte Ausbildung keine gesetzlichen Vorgaben, welche Voraussetzungen die Auszubildenden erfüllen müssten. Gute sportliche Leistungen, und Vorkenntnisse in Deutsch, Wirtschaft und Recht können aber während der Ausbildung sehr hilfreich sein. Zum Schulabschluss: Nach der Statistik des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hatten im Jahr 2014 59% aller Ausbildungsanfänger zur Ausbildung als SSS einen Hauptschulabschluss, 27% die mittlere Reife und 8 % die Hochschulreife. Ca. 5 % der Ausbildungsanfänger hatte gar keinen Schulabschluss.

Wie schwer ist die Abschlussprüfung?

Die Zwischen-, sowie Abschlussprüfung wird von der IHK (Industrie- und Handelskammer) organisiert. Wichtige Prüfungsfächer sind beispielsweise Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde. Im wichtigsten Lernbereich “Schutz und Sicherheit” werden die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen gelernt, rechtliche Rahmenbedingungen, situationsgerechtes Verhalten und Handeln. Zur Prüfungsvorbereitung gibt es direkt von der IHK nützliche Merkblätter und Formulare.

Wie hoch ist das Gehalt während und nach der Ausbildung?

Wie in jedem Ausbildungsberuf steigert sich das Gehalt jedes Lehrjahr. Viele Auszubildende fangen mit 400-700 EUR brutto im Monat an und erhalten im zweiten Ausbildungsjahr ca. 100 EUR mehr. Nach der Ausbildung liegen die Einstiegsgehälter meist um die 1.900 EUR brutto, wobei es große regionale und branchenspezifische Unterschiede gibt. Auch Wochenend-, Überstunden- oder Nachzuschläge werden gezahlt, die sich wesentlich auf das Gehalt auswirken. Weitere Vorteile haben Auszubildende und Angestellte, die nach einem Tariflohn bezahlt werden.

Welche Stellenangebote gibt es zu diesem Beruf?

Die erste Anlaufstelle für Stellenangebote für ausgebildete Servicekräfte sind vor allen Dingen sind Unternehmen, die auf Schutz- und Sicherheitsdienstleistungen spezialisiert sind. Diese Unternehmen bieten auch die meisten Ausbildungsplätze an. Weitere Ausbildungsstellen und Jobs werden an Arbeitsorten wie

  • Flughäfen
  • Bahnhöfen
  • in der Sicherheitsberatung
  • und in Einkaufcentern angeboten. 

Neben einem einem direkten Einstieg bietet sich nach der Ausbildung zur Servicekraft die einjährige Weiterbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit an. Manche Sicherheitsservicekräfte machen eine Weiterbildung für das Detektivgewerbe, oder erwägen eine Umschulung in Richtung Bundeswehr-, oder Polizei-Ausbildung (z.B. Polizeivollzugsbeamter). Genauso wäre aber auch eine Existenzgründung möglich, wobei Themen wie Steuern, Versicherung und die finanziellen Reserven nicht unterschätzt werden sollten. In jedem Fall lohnt sich der Gang zur kostenlosen Bildungsberatung der Arbeitsagentur, um sich über die vielen Maßnahmen für einen gelungenen Jobeinstieg und eine Weiterbildung zu informieren.


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