Recrutainment – Auch Bewerber profitieren

Immer mehr Unternehmen leiden unter dem Fachkräftemangel. In vielen Branchen ist die Sorge um guten Nachwuchs tatsächlich existenzbedrohend. So können kleine Handwerksbetriebe nicht mehr ausreichend Aufträge aufnehmen und verlieren so langfristig Kunden. Aber auch große Unternehmen sorgen sich zunehmend um passende Kandidaten. Die Qualität der Bewerbungen hat sich in den letzten Jahren enorm verschlechtert. Gute Mitarbeiter werden nun langfristig gebunden. Ein Mittel, um Bewerber und Unternehmen zu „matchen“ ist das Recrutainment. Nicht nur für Betriebe ist dieses moderne Werkzeug hilfreich. Auch Bewerber profitieren davon.

 

Was ist Recrutainment?

Unter Recrutainment versteht man den Einsatz von spielerischen Elementen im Bewerber-Auswahlprozess eines Unternehmens, um um Vorfeld passende Kandidaten zu selektieren. Eines der vielfältigen Mittel des Recrutainment sind Berufsorientierungstests. Dank moderner Algorithmen werden offene Stellen zu eingehenden Bewerbungen zugeordnet. Dieser Prozess findet ganz bequem online statt. Die Personalabteilung erhält im Zweifelsfall nur noch Bewerbungen, welche dem Stellenprofil wirklich entsprechen. Die Bewerber erhalten (meist sofort online) eine Einschätzung, wie wahrscheinlich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch ist. 

Neben all den Vorteilen gibt es natürlich auch Schattenseiten im Recrutainment. So können fachlich falsche Antworten schnell zum Ausschluss führen, obwohl der Bewerber schnell lernfähig und leistungsbereit ist. Auch ist es eine schmale Gradwanderung zwischen persönlichen Fähigkeiten und fachlich nachweisbaren Kenntnissen. Gute Recrutainment-Tests berücksichtigen dieses Verhalten. Ein kluger Algorithmus weiß damit umzugehen, auch wenn ein Computerprogramm auch nicht unfehlbar sein kann.

 

Wie Bewerber profitieren

Besonders junge Menschen können von diesen Orientierungstests enorm profitieren. So gibt es eine Vielzahl von guten Online-Tools, welche unentschlossenen Bewerbern eine erste Berufsauswahl gibt. So können Schüler und Studenten bereits weit vor Bewerbungsschluss testen, welcher Beruf oder welcher Studiengang geeignet wäre. Mit Hilfe von guten Recrutainment-Tools lassen sich so auch Stärken und Interessen angeben und passende Berufe anzeigen.

Natürlich haben diesen Trend auch Unternehmen erkannt. Einige große Ausbildungsbetriebe setzen seit einiger Zeit auf eigens entwickelte Orientierungstests. Dank der Unterstützung von erfahrenen Agenturen im Employer Branding entstehen hochwertige digitale Eignungsprüfungen.

 

Funktionen und Perspektiven

Die Funktionen dieser Prüfungstools sind vielfältig und meist sehr komplex. Es erfordert ein breites Wissen um die Zielgruppen, psychologische Kenntnisse und vor allem auch die Fähigkeiten dieses Wissen in einem für den Anwender einfachen und spannenden Programm darzustellen.

Dennoch gibt es im Markt nach wie vor noch viele schlechte Anwendungen, welche den Bewerbern keine guten oder teilweise sogar falschen Einschätzungen liefert. Diese Programme erkennt man meist an schwammigen Fragestellungen oder auch ein schlechtes Matching. Letztlich muss der Anwender (oder Bewerber) nicht nur eingestuft werden sondern sich im Test auch wirklich wiederfinden.

Perspektivisch werden Recrutainment-Programme immer weiter an Bedeutung gewinnen. Besonders Generation Z wird sich immer intensiver über solche Eignungstests einordnen lassen. So kommen natürlich auch viele Betriebe in die Zwangslage gute Orientierungsanwendungen entwickeln zu lassen. Die größte Hürde stellt dabei die Zuordnung der Bewerber zu passenden Berufen dar. Dank einer Vielfalt von Ausbildungsmöglichen, dualen Studiengängen oder auch Trainee-Chancen müssen diese Anwendungen immer flexibler auf die Bedürfnisse der Bewerber achten.

In Zukunft werden Unternehmen auch immer mehr auf die mobilen Endgeräte reagieren. So entstehen bereits heute Apps und mobile Tools, um das Recruiting der Personalabteilungen zu optimieren.

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