Polizei Laufbahn mittlerer Dienst: Alle Infos zu Einstellungstest, Karrierechancen & Co.

Im mittleren Dienst der Polizei bist du als Beamter genau dort tätig, wo du gebraucht wirst. Das ist zum Beispiel der Streifendienst, mit dem du dafür sorgst, dass sich die Bürger um dich herum sicher und gut bewacht fühlen. Gleichzeitig ermittelst du aber auch in Straftaten, stellst Flüchtige oder schiebst Streife im Wachdienst. Ein höchst abwechslungsreicher Alltag also, für den du jedoch einiges tun musst. Bereits vor dem Einstieg in die Polizei Laufbahn mittlerer Dienst wartet auf dich zum Beispiel ein Einstellungstest. Was dich dort genau erwartet und was du noch über den mittleren Dienst der Polizei wissen musst, zeigen wir dir im Folgenden.

Polizei Laufbahn mittlerer Dienst

Gut zu wissen: Der mittlere Dienst kann auch anders heißen

In ganz Deutschland gibt es bekanntermaßen die Polizei. Diese wird allerdings nicht einheitlich „gesteuert“ und koordiniert, stattdessen übernimmt jedes Bundesland diese Aufgabe für sich. Aus diesem Grund ist auch von den sogenannten Landespolizeibehörden die Rede, wenn über die verschiedenen Behörden der einzelnen Bundesländer gesprochen wird. Wenig überraschend sind die Bezeichnungen für die Polizei Laufbahn mittlerer Dienst daher auch nicht überall identisch. Nachfolgend siehst du, wie diese Laufbahn auch genannt werden kann:

  • Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt
  • Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene
  • Zweite Qualifikationsebene
Wichtig
Bereitest du dich auf den Einstellungstest für den mittleren Dienst nicht intensiv genug vor, wirst du hier keine großen Chancen haben. Aus diesem Grund solltest du unseren Online-Kurs zur Prüfungsvorbereitung nutzen!

Als Polizeimeisteranwärter die Karriereleiter erklimmen

Du beginnst deine Tätigkeit im Rahmen deiner Polizei Ausbildung für den mittleren Dienst natürlich noch nicht direkt also Polizeiobermeister oder Polizeihauptmeister. Stattdessen ist es in ganz Deutschland so, dass du in deiner Ausbildung als Polizeimeisteranwärter bezeichnet wirst. Dieser Titel gilt in der Regel für die gesamte Ausbildungszeit, lediglich im Bundesland Bayern wirst du nach einem Jahr zum sogenannten Poliizeioberwachstmeister befördert. Hast du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, verwandelt sich die Bezeichnung als Polizeimeisteranwärter oder Polizeimeisteranwärterin in die Bezeichnung des Polizeimeisters oder der Polizeimeisterin. Damit ist das Ende der Karriereleiter aber natürlich noch lange nicht erreicht. Stattdessen kannst du dich stetig weiter- und fortbilden, um eine noch wertigere Amtsbezeichnung zu erlangen. Hier siehst du, welche Aufstiegsmöglichkeiten dir geboten werden:

  • Polizeiobermeister / Polizeiobermeisterin
  • Polizeihauptmeister / Polizeihauptmeisterin
  • Polizeihauptmeister mit Zulage/ Polizeihauptmeisterin mit Zulage
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Jeder Aufstieg in den Polizei Dienstgraden ist mit mehreren Vorteilen verbunden. Zum einen steigt natürlich dein Ansehen innerhalb der Behörde, zum anderen darfst du aber auch mit jedem Aufstieg neue Schulterklappen zu deiner Polizei Uniform zufügen – und die hinterlassen mächtig Eindruck. Weitaus interessanter dürfte für dich allerdings die Tatsache sein, dass natürlich auch dein Polizei Gehalt, bzw. deine Besoldung in die Höhe gehen. Ein beruflicher Aufstieg ist bei der Polizei also auch immer mit einem finanziellen Aufstieg verbunden. Allerdings: Geschenkt bekommst du leider auch bei den Landespolizeibehörden nichts und so musst du dir deine Aufstiege durch gute Leistungen hart erarbeiten.

Was mache ich eigentlich im mittleren Polizeidienst?

Wie eingangs bereits erwähnt, kann die Polizei Laufbahn mittlerer Dienst als enorm vielseitig bezeichnet werden. Natürlich bist du Ansprechpartner für die Bürger und Bürgerinnen, die sich zum Beispiel während deines Streifendienstes an sich wenden. Gleichzeitig musst du aber auch zu Einsätzen ausrücken, Straftaten aufklären oder Personen in Notsituationen helfen. Damit du dir einen etwas genaueren Überblick über die Tätigkeiten verschaffen kannst, haben wir diese im Folgenden einmal übersichtlich aufgeführt:

  • Streifendienst: Zeugenbefragung, Kontrolle von Ausweispapieren, Meldung von besonderen Vorkommnissen, Hilfe in Notsituationen, Dienst bei großen Events oder Veranstaltungen
  • Revierdienst: Berichte verfassen, Besprechungen mit Kollegen, Aufnahme von Anzeigen, Protokollieren von Aussagen, Befragung von Opfern und möglichen Tätern
  • Verkehrsüberwachung: Sicherung von Unfallstellen, Überprüfung von Unfallhergängen, Befragung von Zeugen, Aufnahme von Unfällen, Verkehrssicherheitsdienst an Grundschulen, Alkoholkontrollen, Drogenkontrollen, Geschwindigkeitskontrollen
Gut zu wissen
In deiner Ausbildungszeit achtet die Polizei darauf, dass du einen Einblick in verschiedene Bereiche erlangst. Im Idealfall hast du also fast jede Situation schon einmal in deiner Ausbildung erlebt, ehe du in den richtigen Dienst startest.

Bundespolizei: Hier sieht der mittlere Dienst etwas anders aus

Du kannst deine Polizei Laufbahn mittlerer Dienst natürlich nicht nur bei den ganzen Landespolizeibehörden in Deutschland durchlaufen, sondern dich alternativ auch für eine Karriere bei der Bundespolizei entscheiden. Hier gibt es durchaus Unterschiede, so dass sich generell sagen lässt, dass die Ausbildung in der Bundespolizei noch einmal ein bisschen vielseitiger ausfällt. Der Grund hierfür ist, dass zusätzlich zu Aufgaben wie Wachdienst oder Streifendienst bei der Bundespolizei noch die Hauptdienstzweige dazukommen und du alternativ auch noch in einer Spezialeinheit tätig werden kannst. Damit du dir von den Hauptdienstzweigen und der Spezialeinheit einen Eindruck verschaffen kannst, wollen wir diese nachfolgend einmal kurz vorstellen.

Grenzschutz

Die Arbeit beim Grenzschutz wird von vielen Menschen als besonders spannend bezeichnet. Das ist auch durchaus richtig, denn hier hast du es mit ganz unterschiedlichen Aufgaben polizeilicher Arbeit zu tun. So musst du beispielsweise Einreisende kontrollieren und prüfen, dass niemand illegal ins Land einreist. Darüber hinaus musst du aber auch kontrollieren, ob Waffen, größere Summen Geld oder Drogen ins Land gebracht werden sollen. Oftmals an der Seite der Grenzschützer sind dabei übrigens vierbeinige Kollegen, die beim Aufspüren von Rauschgift und Co. helfen sollen. Dein Einsatzbereich ist hier aber nicht nur die Grenze an Land, sondern zum Beispiel auch im Wasser der Nord- oder Ostsee.

Bahnpolizei

Die Bahnpolizei ist vor allem dafür da, um die Reisenden an den Bahnhöfen in Deutschland vor Gewalt, Vandalismus oder Terrorismus zu schützen. Darüber hinaus bist du an den Bahnhöfen aber auch Ansprechpartner, falls es zu Konflikten zwischen Beschäftigen der Bahn und Reisenden oder Reisegruppen untereinander geben sollte. In diesen Situationen musst du vor allem deeskalierend auftreten und dafür sorgen, dass die Problemsituationen schnell und ohne größere Schäden gelöst werden können.

Luftsicherheit

Die Luftsicherheit gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich des mittleren Dienstes der Bundespolizei. Vergleichbar sind die Aufgaben in diesem Bereich mit den Aufgaben der Grenzsicherung, nur das die Arbeit in diesem Fall an Flughäfen durchgeführt wird. Auch hier prüfst du Einreisende und Ausreisende, gleichzeitig werden Drogen, verbotene Summen Bargeld, Tabak oder Alkohol von dir und deinen Kollegen aufgespürt. Ähnlich wie bei der Arbeit des Grenzschutzes auch, kommt bei der Luftsicherheit oftmals ein Diensthund zum Einsatz.

Spezialeinheiten

Wer noch mehr aus seiner Karriere machen möchte und hierfür auch die notwendigen Talente mitbringt, der kann in einer der zahlreichen Spezialeinheiten der Bundespolizei loslegen. Hierzu gehört zum Beispiel die Grenzschutzgruppe 9, welche im Bereich der Terrorismusbekämpfung oder organisierten Kriminalität tätig ist. Darüber hinaus kannst du dich aber zum Beispiel auch zum Hubschrauberpiloten weiterbilden lassen und wirst dann beispielsweise bei Katastrophenfällen eingesetzt. Ebenso gibt es Spezialeinheiten für die Suche nach Sprengstoffen, die Dekontaminierung von Trinkwasser oder das Tauchen. Sicherlich interessant zu wissen ist zudem, dass es sich auch bei den Hundeführern um eine Spezialeinheit handelt. Auch hierfür musst du erst ein gewisses Talent und eine Eignung vorweisen, ehe du dann gemeinsam mit deinem vierbeinigen Kollegen in den Dienst ziehen kannst.

Tipp
Interessierst du dich für eine Laufbahn bei den Spezialeinheiten, solltest du im Vorfeld unbedingt prüfen, welche Zulassungskriterien hiermit einhergehen, bzw. welche Anforderungen an dich gestellt werden.

Einstellungstest Laufbahn mittlerer Dienst: Nicht in allen Bundesländern gleich

Die Grundvoraussetzung für den Start in die Laufbahn im mittleren Dienst der Polizei liegt in der erfolgreichen Teilnahme am Auswahlverfahren – und hierzu gehört auch der Einstellungstest. Wie genau das Auswahlverfahren aussieht, wird von Landespolizei zu Landespolizei individuell geregelt. Das bedeutet für dich also, dass du dich hier nicht zu 100 Prozent darauf verlassen kannst, dass alle Auswahlverfahren gleich ablaufen. Anders ist es lediglich bei der Bundespolizei, wo auf ein einheitliches Auswahlverfahren gesetzt wird.

Trotz der Unterschiede im Einstellungstest und dem gesamten Auswahlverfahren ist es aber natürlich so, dass sich einige Gemeinsamkeiten und Überschneidungen finden lassen. So ähneln sich die Tests vom groben Aufbau her definitiv, nur die inhaltlichen Details können unterschiedlich sein. Wir zeigen dir im Folgenden, welche Grundbausteine aber definitiv dabei sind und was genau für Aufgaben damit auf dich warten. Gut zu wissen ist hierbei sicherlich, dass generell zwischen einem theoretischen Einstellungstest und einem praktischen Einstellungstest unterschieden wird. Durchgeführt werden diese in der Regel an mehreren (zwei bis drei), aufeinanderfolgenden Tagen, so dass du möglicherweise auch Übernachtungen bei der Prüfungsstelle einplanen musst.

Der Deutschtest

Natürlich musst du im Dienst nicht nur Deutsch sprechen, sondern zum Beispiel beim Verfassen von Berichten auch schreiben können. Der Deutschtest testet daher deine Fähigkeiten im Bereich der Rechtschreibung, deinem Vokabular, der Zeichensetzung oder der Grammatik. In der Regel handelt es sich bei diesem Test um ein Diktat.

Der Intelligenztest

Der Intelligenztest wird am Computer durchgeführt und daher oftmals auch als Computertest oder PC-Test bezeichnet. In einigen Bundesländern fließt auch der Deutschtest mit in diesen Intelligenztest ein, andere Bundesländer trennen die Bereiche. So oder so kannst du dich auf einen Multiple-Choice-Test einstellen, in welchem dir immer mehrere Antwortmöglichkeiten für die Fragen vorgegeben werden. Die Fragen selber stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Geprüft werden beispielsweise deine Konzentration, dein logisches Denken, deine Merkfähigkeit, Fachwissen oder dein Wissen im Bereich der Mathematik.

Der Sporttest

Ob du sportlich (genug) bist, spielt für die Polizei ebenfalls eine große Rolle. Der Sporttest ist daher ein fester Bestandteil im Auswahlverfahren jeder Landespolizeibehörde und prüft, ob du fit genug bist, im harten Alltag des Polizisten bestehen zu können. Beweisen musst du dich auch hier in verschiedenen Übungen, die von Bundesland zu Bundesland variieren. Getestet werden generell deine Kraft, Geschwindigkeit, Wendigkeit, Kondition und natürlich dein Leistungswille.

Mündliche Prüfung

Ebenfalls antreten musst du im Auswahlverfahren für die Polizei Laufbahn mittlerer Dienst zu einer mündlichen Prüfung. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Test im herkömmlichen Sinne, sondern eher um ein reguläres Vorstellungsgespräch. Hier stellt dir die Polizei verschiedene Fragen, um mehr über dich und deine Motivation zu erfahren. Darüber hinaus wird auch geprüft, wie du auftrittst und wie du dich im Gespräch ausdrücken kannst.

Die polizeiärztliche Untersuchung

Als letzte große Hürde vor der Einstellung kann die polizeiärztliche Untersuchung genannt werden, die natürlich in allen Bundesländern Pflicht ist. Hierbei handelt es sich um eine recht umfangreiche Untersuchung, die aus mehreren Einzeluntersuchungen besteht. Geprüft wird hier generell, wie es um deinen Gesundheitszustand steht und ob man dich bedenkenlos in den mittleren Dienst schicken kann. Hierzu gehören zum Beispiel der Test der Seh- und Hörfunktionen, gleichzeitig werden dein Blutdruck oder dein Herzschlag überprüft. Selbstverständlich ist zudem ein Drogentest Bestandteil dieser Untersuchung. Was genau auf dich wartet, siehst du hier:

  • Allgemeinärztliche Untersuchung
  • Belastungs-EKG
  • Sehtest
  • Hörtest
  • Lungenfunktionstest
  • Labortechnische Untersuchung

Sollte der Arzt keinerlei Probleme entdecken können, steht der Einstellung nichts mehr im Wege. Sollten möglicherweise Befunde auftauchen, müssen diese noch einmal abgeklärt werden. Eventuell auch durch die Meinung eines weiteren Mediziners. Sind die körperlichen Einschränkungen zu stark, kann es aber auch passieren, dass der Arzt dich für dienstuntauglich erklärt.

Achtung
Jede einzelne Station im Auswahlverfahren kann zur Endstation werden. Du wirst nämlich immer nur dann zur nächsten Prüfung angenommen, wenn du die vorherige Prüfung bestanden hast. Ansonsten ist nicht nur der jeweilige Test für dich beendet, sondern das gesamte Auswahlverfahren.

Vorbereitung für den Einstellungstest Polizei mittlerer Dienst

Nach dem Blick auf die Inhalte im Einstellungstest dürfte dir klar sein, dass dieser nicht einfach so „im Vorbeigehen“ gemeistert werden kann. Stattdessen ist die richtige Vorbereitung hier definitiv als Schlüssel zum Erfolg zu bezeichnen. Du solltest dich auf vielfältige Art und Weise vorbereiten, immerhin erwarten dich im Auswahlverfahren bzw. Einstellungstest auch ganz unterschiedliche Aufgaben. Immer im Hinterkopf behalten solltest du zudem, dass du bei jeder Prüfung Bestleistungen zeigen musst. Ansonsten ist das Auswahlverfahren für dich vielleicht schneller beendet, als dir lieb ist. Zusätzlich dazu musst du wissen, dass natürlich deutlich mehr Bewerber als freie Stellen vorhanden sind. Gute Leistungen sind hier also das Stichwort, denn nur dadurch kommst du in der Rangliste für eine Ausbildung nach oben – und nur die besten Bewerber auf der Rangliste werden am Ende auch tatsächlich eingestellt. Bestehen allein hilft im Einstellungstest also noch nicht.

Damit du dich auf die Aufgaben und Prüfungen optimal vorbereiten kannst, haben wir im Folgenden einmal ein paar Tipps für die Vorbereitung formuliert:

  • Beginne frühzeitig mit der Vorbereitung. Je früher du startest, desto mehr Zeit hast du und desto mehr Zeit bleibt dir auch, um deine möglichen Schwächen verbessern zu können.
  • Online kannst du dich am besten auf den PC-Test vorbereiten. Beachten solltest du, dass du einen Test wählst, der dir die Lösungen zur Korrektur auch direkt mit anzeigt.
  • Gerade für die Übungen im Bereich Deutsch und Mathematik können dir deine alten Schulunterlagen ebenfalls weiterhelfen.
  • Für den Sporttest solltest du vor allem die Aufgaben trainieren, die im Test auch wirklich drankommen.
  • Ratsam ist es, sich ein sogenanntes Leistungsplus anzutrainieren. Du trainierst also für bessere Leistungen, als du sie im Test dann wirklich zeigen musst. Das steigert das Selbstvertrauen und senkt gleichzeitig die Nervosität.
  • Bereite dich auf das Vorstellungsgespräch vor und überlege, wo deine Stärken und Schwächen liegen oder warum du eine Karriere bei der Polizei einschlagen möchtest.

Einstellungstest gemeistert? Jetzt beginnt die Ausbildung

Ausbildung mittlerer Dienst bei der Polizei dauert in der Regel zwei Jahre und besteht aus theoretischen und praktischen Einheiten. Das erste Jahr über beschäftigst du dich nahezu vollständig mit den theoretischen Inhalten. Hierzu gehören:

  • Strafrecht
  • Einsatzlehre
  • Eingriffsrecht
  • Sicherheits- und Ordnungslehre
  • Englisch
  • Politik
  • Geschichte
  • Sport
  • Verkehrsrecht
  • Berufskunde
  • Beamtenrecht
  • Kriminalistik

Im zweiten Ausbildungsjahr geht es dann so richtig in die Praxis. Hier wirst du in Praktika bei der Luftsicherheit, der Bundesbereitschaftspolizei oder anderen Bereichen eingesetzt. Zusätzlich dazu nimmst du an verschiedenen Seminaren und Kursen teil.

Besonderheiten Bayern

  • Ernennung zum Polizeioberwachtsmeister nach nur einem Jahr Ausbildungszeit
  • Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich
  • Zusätzliches Assessment-Center mit Gruppendiskussion und Einzelvortrag im Auswahlverfahren

Besonderheiten Baden-Württemberg

  • Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich
  • Sportabzeichen in Silber ersetzt den Sporttest (ist kein Sportabzeichen vorhanden, wird ein 3000-Meter-Lauf absolviert)

Besonderheiten Brandenburg

  • Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich
  • Zusätzliches Assessment-Center

Besonderheiten Bremen

  • Ausbildung in Bremen nur im gehobenen Dienst möglich

Besonderheiten Hamburg

  • Ausbildung für den mittleren und gehobenen Polizeidienst möglich

Besonderheiten Hessen

  • Keine Ausbildung im mittleren Polizeidienst (nur gehobener + höherer Dienst)
  • Assessment-Center muss zusätzlich gemeistert werden

Besonderheiten Nordrhein-Westfalen

  • Ausbildung im mittleren Dienst möglich
  • Sportabzeichen ersetzt den Sporttest
  • Zusätzliches Assessment-Center

Besonderheiten Niedersachsen

  • Keine Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich

Besonderheiten Rheinland-Pfalz

  • Keine Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich

Besonderheiten Saarland

  • Keine Ausbildung im mittleren Polizeidienst möglich

Besonderheiten Sachsen

  • Zusätzliches Assessment-Center im Auswahlverfahren
  • Ausbildung im mittleren Dienst möglich

Besonderheiten Sachsen-Anhalt

  • Sportabzeichen ersetzt die Sportprüfung
  • Ausbildung im mittleren Dienst möglich

Besonderheiten Schleswig-Holstein

  • Ausbildung im mittleren Dienst möglich

Gehalt im mittleren Dienst der Polizei

Natürlich spielt bei der Berufswahl auch das Gehalt eine Rolle. Ganz genau ist im Rahmen der polizeilichen Ausbildung nicht von einem Gehalt die Rede, sondern von den sogenannten Bezügen. Du handelst deine Vergütung auch nicht etwa aus, sondern wirst nach einem fest geltenden Tarifvertrag bezahlt. Somit ist immer klar, was in welcher Stufe welcher Polizist verdienen kann. Das Gehalt richtet sich nach der Besoldungstabelle des öffentlichen Dienstes, in welcher verschiedene Besoldungsgruppen und Stufen aufgeführt sind. Je höher du aufsteigst, desto höher steigst du auch in der Besoldungstabelle auf. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass es sich lediglich um das Grundgehalt bzw. die Grundbezüge handelt. Es gibt aber auch zahlreiche Zuschläge. So kannst du Zuschläge für Wochenendarbeit, Nachtschichten oder deine Familie als Familienzuschlag bekommen.

Noch mehr Geld gibt es natürlich bei den Spezialeinheiten, da hier oftmals noch ein Risikozuschlag gezahlt wird. Wie hoch diese Zuschläge und die Grundbezüge generell ausfallen, variiert von Bundesland zu Bundesland. Auch hier gilt: Wer noch mehr verdienen möchte, kann an der eigenen Karriere arbeiten und sollte die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen. Alternativ kannst du dich aber natürlich auch zum Beispiel direkt für den gehobenen Dienst bewerben und wirst dann immer etwas mehr verdienen. Hierfür gelten jedoch noch einmal deutlich strengere Voraussetzungen und Anforderungen.

Fazit: Attraktive Laufbahn bei der Polizei

Der mittlere Dienst bei der Polizei wird von vielen Leuten als „Inbegriff“ der Polizeiarbeit gesehen. Das stimmt auch, denn hier bist du immer mittendrin im Geschehen und zum Beispiel für die Bürger jederzeit der erste Ansprechpartner. Der Alltag gestaltet sich in der Regel enorm vielseitig, so dass keine große Langeweile aufkommen wird. Zudem wirst du regelmäßig geschult und geprüft, so dass konstant gute Leistungen notwendig sind. Die gilt es auch bereits im Einstellungstest abzurufen, weshalb du dich auf diesen zwingend gut und intensiv vorbereiten musst. Nur dann wirst du eine Chance haben, als Polizist im mittleren Dienst vielleicht irgendwann auf Streife zu gehen oder ein Verbrechen aufzuklären.



 

Bildquellen

  • Polizei Laufbahn mittlerer Dienst: Pixabay

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