Pflege Prüfung: Prüfungswissen, Vorbereitung und Beruf im Blick

Die Pflege von älteren oder kranken Menschen ist eine enorm wichtige Aufgabe innerhalb der Gesellschaft und wird dies auch immer bleiben. Ganz genau ist es sogar so, dass die Berufe in der Pflege eine immer größer werdende Bedeutung erhalten. Die Menschen werden immer älter, der Bedarf nach Fachkräften steigt an. Trotzdem musst du vor dem Abschluss deiner Ausbildung in einer Pflege Prüfung zeigen, was du gelernt hast. Und nur wenn du diese Prüfung erfolgreich meisterst, kannst du dich auch wirklich als examinierte Pflegekraft bezeichnen.

Pflege Prüfung

Ausbildung als Pflegefachkraft: Ein Überblick

Die Bezeichnung als Pflegefachkraft lässt sich im Prinzip als weitläufiger Begriff bezeichnen. Gemeint sind hiermit nicht nur die klassischen Gesundheits- und Krankenpfleger, sondern zum Beispiel auch Altenpfleger oder Pfleger für Kinder. In allen Bereichen wächst der Bedarf stetig und so wird der Ausbildungsplatz in der Pflege auch für immer mehr Menschen interessant. Generell gilt für die Ausbildung Krankenpfleger, dass diese drei Jahre dauert und dich sowohl theoretisch als auch praktisch mit den wichtigen Seiten des Berufs vertraut macht. Im Anschluss an die Ausbildung musst du dann eine Abschlussprüfung bzw. ein Krankenpflege Examen meistern. Dieses wird staatlich anerkannt und so kannst du nach der erfolgreichen Teilnahme an der Prüfung deine Bewerbungen für einen Arbeitsplatz einreichen.

Achtung
Mit der Abschlussprüfung wird getestet, ob du die erlernten Inhalte in der Ausbildung auch behalten hast und richtig widergeben kannst. Wir empfehlen dir daher, dich mit unserem Online-Kurs intensiv auf diesen Abschlusstest vorzubereiten.

Pflege Prüfung: Erforderliches Prüfungswissen im Überblick

Der Ablaufplan Pflege Prüfung ist natürlich genau vorgegeben und muss penibel eingehalten werden. Wichtig für dich zu wissen ist, dass jede einzelne Station in der Pflege Prüfung der Grund dafür sein kann, dass du deine Ausbildung nicht bestehst. Es sollte also auf jeden Fall in allen Aufgabenbereichen auf eine erfolgreiche Teilnahme geachtet werden. Sicherlich gut zu wissen: Scheiterst du, ist das noch nicht das Ende deiner beruflichen Zukunft. Stattdessen darfst du noch ein weiteres Mal einen Anlauf starten. Im besten Fall benötigst du diesen zweiten Versuch aber natürlich nicht. Unterteilt wird die Pflege Prüfung in drei Bereiche:

  • Schriftliche Prüfung
  • Mündliche Prüfung
  • Praktische Pflege Prüfung

Schriftliche Prüfung

Zu den Übungen in der Pflege Prüfung gehört zum einen ein schriftlicher Aufgabenteil. Was hier genau inhaltlich abgefragt wird, hängt davon ab, für welche Richtung innerhalb der Pflege du dich entschieden hast. So kann es sein, dass dieser Part enorm umfangreich ausfällt und vielleicht eine Examen Pflege schriftliche Prüfung Tag 1, Examen Pflege schriftliche Prüfung Tag 2 und sogar Examen Pflege schriftliche Prüfung Tag 3 durchgeführt werden müssen. Es kann aber auch sein, dass hier nicht ganz so umfangreiches Wissen abgefragt wird.

Mündliche Prüfung

Für die mündliche Prüfung gelten im Prinzip genau die gleichen Begleitumstände. Auch hier richtet sich der Inhalt danach, welchen Weg bzw. welche Richtung du eingeschlagen hast. Allerdings ist es an der Tagesordnung, dass auch allgemeine Dinge wie zum Bespiel Wissen zur Geschichte der Pflege abgefragt wird. Das solltest du in deine Vorbereitung somit ebenfalls einfließen lassen.

Praktische Pflege Prüfung

Die praktische Pflege Prüfung wird in einem vertrauten Umfeld durchgeführt – nämlich dort, wo du auch deine Ausbildung durchlaufen hast. Eine der typischen Aufgaben in der praktischen Prüfung liegt darin, einen Pflegeplan auszuarbeiten, welcher speziell an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst wird. Der zweite Teil dieser Prüfung beschäftigt sich dann mit dem Umsetzen der geplanten Pflegemaßnahmen.

Wie wird die Pflege Prüfung bewertet?

Jeder einzelne Prüfungsteil in der Pflege Prüfung wird individuell benotet. Du musst in jedem Prüfungsbereich mindestens die Note befriedigend erreichen, um den Test zu bestehen. Solltest du aber in einem Prüfungsteil beispielsweise nur die Note ausreichend erhalten, bekommst du einen zweiten Anlauf. Bist du mit der Prüfungsteilnahme erfolgreich gewesen, darfst du dich offiziell als Gesundheits- und Krankenpfleger bezeichnen. Aber Vorsicht: Die Erlaubnis zum Führen dieses Titels muss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Vorbereitung: Gute Vorbereitung ist für die Pflege Prüfung wichtig

Es liegt auf der Hand: Je besser und aufmerksamer du dich in deiner Ausbildung anstellst, desto einfacher werden dir vermutlich auch die Aufgaben in der Pflege Prüfung fallen. Dennoch ist es so, dass du dich auf die Prüfung definitiv intensiv vorbereiten solltest. Das geht zum Beispiel dadurch, dass du dir deine gesammelten Unterlagen aus der Berufsschule ansiehst und hier noch einmal Ausbildungsjahr für Ausbildungsjahr durchgehst. Zusätzlich dazu kannst du online für die Prüfung üben und hier mit Testfragen schon einmal einen Eindruck davon gewinnen, was dich genau in der Prüfung erwartet. Diese Herangehensweise ist generell enorm effektiv, da dir online auch gleich die korrekten Lösungen präsentiert werden. Der Lernfortschritt wird somit schnell zu spüren sein. Gleichzeitig solltest du mit der Vorbereitung natürlich nicht erst auf den letzten Drücker beginnen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du alle Bereiche detailliert durcharbeiten kannst. Immerhin wäre es enorm ärgerlich, nach drei Jahren Ausbildung ausgerechnet bei der Abschlussprüfung zu versagen.

Tipp
Auch auf den mündlichen Prüfungsteil solltest du dich intensiv vorbereiten. Dies geht zum Beispiel, indem du kleine Vorträge vor Verwandte oder Freunden hältst, bzw. mit diesen eine Prüfung simulierst.

Berufsbild Pfleger/in: Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Generell lässt sich sagen, dass die täglichen Anforderungen an dich im Beruf des Pflegers bzw. als Pflegerin nicht zu unterschätzen sind. Du bist für die Pflege der Patienten zuständig, übernimmst gleichzeitig aber auch deren Betreuung. Hier müssen also zum Beispiel geeignete Pflegemaßnahmen ausgearbeitet werden, die dann mit den Verwandten bzw. der Familie besprochen werden müssen. Ebenso gehört zu deinen Aufgaben die Freizeitgestaltung der Patienten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du als wichtige Verbindung zwischen dem möglicherweise behandelnden Arzt und den Angehörigen auftrittst. Damit du dir einmal einen Eindruck von den Aufgaben im Berufsalltag verschaffen kannst, haben wir diese im Folgenden für dich aufgeführt:

  • Hilfe bei der Körperpflege (Waschen, Duschen, Toilettengänge)
  • Wechseln von Verbänden
  • Versorgen von Wunden
  • Dokumentieren aller Pflegemaßnahmen und Behandlungsschritte
  • Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme
  • Betreuung von schwerkranken Personen
  • Austausch mit Angehörigen und Familienmitgliedern

Tätig werden kannst du im Rahmen deiner Arbeit als Krankenpfleger in verschiedenen Bereichen. SO kannst du nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Hospizen, in Pflegeheimen oder Altenheimen eingesetzt werden. Darüber hinaus kannst du natürlich auch bei einem ambulanten Pflegedienst arbeiten oder beispielsweise als Gutachter für eine Krankenkasse tätig werden. Hierfür musst du aber wiederum die ambulanten Pflege MDK Prüfung absolvieren. Nichtsdestotrotz verdeutlicht dies, dass dir zahlreiche Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft offen stehen.

Gehalt während und nach der Ausbildung

Weshalb sich die erfolgreiche Teilnahme an der Pflege Prüfung lohnt, zeigt der Blick auf das Gehalt. In deiner Ausbildung kannst du natürlich nicht mit einem Spitzenverdienst rechnen, sondern erhältst je nach Ausbildungseinrichtung und Beruf eine sogenannte Ausbildungsentschädigung. Diese liegt normalerweise deutlich unterhalb von 1.000 Euro und wird durch einen Tarifvertrag geregelt. Aushandeln kannst du dein Gehalt zu Beginn einer Ausbildung nicht. Im Anschluss an die Ausbildung steigt das Gehalt natürlich deutlich an und liegt in der Regel zwischen 1.800 Euro und 2.300 Euro netto pro Monat. Hierzu solltest du wissen, dass das Gehalt durch Zuschläge für das Arbeiten am Wochenende, an Feiertagen oder nachts angehoben werden kann. Darüber hinaus gibt es aber auch hier Unterschiede, für welche medizinische Einrichtung du dich entscheidest. Während deiner beruflichen Laufbahn kannst du aber für gewöhnlich auch an verschiedenen Fort- und Weiterbildungen teilnehmen, mit denen das Gehalt ebenfalls noch einmal erhöht werden kann.

Fazit: Pflege Prüfung als letzte große Hürde

Im Laufe deiner Karriere in der Pflege warten gleich mehrere wichtige Hürden und Prüfungen auf dich. So musst du zum Beispiel schon im Vorfeld deiner Ausbildung im Auswahlverfahren zeigen, dass du für die Ausbildung auch die richtige Wahl bist. Innerhalb der Ausbildung werden ebenfalls Arbeiten bzw. Klausuren geschrieben, die natürlich auch benotet werden. Kurz vor Ende der Ausbildung steht mit der Pflege Prüfung dann noch einmal ein richtiger „Brocken“ vor dir, da es sich um eine dreigeteilte Prüfung handelt. Neben dem schriftlichen Teil warten auch ein mündlicher und ein praktischer Teil auf dich. Hier zu bestehen, ist also nur möglich, wenn du dich im Vorfeld intensiv und ausreichend mit den Aufgaben in den Prüfungen beschäftigst. Du kannst zwar einen zweiten Versuch starten, solltest es hierauf aber natürlich nicht ankommen lassen. Besser ist es, direkt mit dem ersten Versuch erfolgreich zu sein, als wohlmöglich mit dem zweiten Anlauf noch einmal die gesamte Ausbildung in Gefahr zu bringen. Warst du erfolgreich, darfst du dich offiziell als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bezeichnen und hast allen Grund, stolz auf dich zu sein.



 

Bildquellen

  • Pflege Pruefung: Pixabay

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