Alte und historische Berufe

Macht es sich sich heute mit alten und historischen Berufen zu beschäftigen? Aus unserer Sicht heißt die Antwort ganz klar ja, denn: Wer sich mit der Vergangenheit beschäftigt, kann Rückschlüsse für die Zukunft ziehen.

Was haben Berufe wie Feilenhauer, Kämmler und Menger gemeinsam?

Sie alle wurden aufgrund vom techologischen Fortschritt rationalisiert. Aber auch indusitrelle Revolutionen, geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen und neue Modetrends, z.B. geändertes Sozialverhalten haben bestimmte Berufe überflüssig und lassen neue Berufe notwendig werden. Wer sich näher mit ausgestorbenen Berufen beschäftigen möchte, sollte sich mal den Wikipedia-Eintrag zu hostorischen Berufen anschauen.

Was haben historische Berufe mit Berufen der Zukunft zu tun?

Sehr viel sogar: Wenn man sich beispielsweise fragt, welchen technologischen Fortschritt wir gerade erleben, kann jeder für sich überlegen, ob bestimmte Branchen zukünftig noch von Bedeutung sind, oder nicht. Anerkannte Experten aus der digitalen Welt sagen voraus, dass ab dem Jahr 2020 autonomes Fahren in unseren Alltag einkehren wird. Die Taxi-Branche steht durch zahlreiche Privatanbieter und komfortable Apps jetzt schon auf dem Kopf. Sie werden es in Zukunft nicht einfacher haben. Genauso wie LKW-Fahrer und Postboten. Die gesamte Logistikbranche wird wohl umgekrempelt werden. Genauso große Veränderungen stehen dem Handel bevor. Auch wer heute eine Ausbildung zur/m Einzelhandelskaufmann/frau macht, muss sich fragen, ob in 5-10 Jahren diese Art von Arbeit noch genauso ausgeführt werden kann. Schnellkassen und Versandhandel machen den Beruf der "Kassiererin" immer mehr zunichte.

Genauso haben es die Bankkaufleute bereits heute nicht leicht eine Festanstellung in einer Filiale zu erhalten, wo der Leistungsdruck durch Abschlüsse immer mehr zunehmen wird. 

Laut einer Studie der Oxford-Professoren Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne sind Büro- und Sekretariatskräfte an stärksten von der Digitalisierung betroffen. Solche vergleichsweise einfachen Aufgaben könnten zukünftig durch Apps und schlanke Prozesse komplett verschwinden.

Berufe, bei denen menschliche Fähigkeiten wie Sozialkompetenzen gefragt sind, sind dagegen relativ sicher vor der Rationalisierung. Dazu zählen Berufe aus der Pflege- und Medizinbranche, aus dem pädagogischen Bereich, dem Management und dem Vertrieb.


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