Multitasking Fähigkeit im Auswahlverfahren unter Beweis stellen


Multitasking

Teste deine Multitasking Fähigkeit. Starte einfach unseren Multiple-Choice Test und den Merkfähigkeitstest gleichzeitig und versuche möglichst alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu lösen.

Multitasking im Beruf - geht das wirklich?

Die Fähigkeit, verschiedene Arbeiten gleichzeitig oder in kurzer Zeit abwechselnd erledigen zu können, wird gleich bei mehreren Berufen vorausgesetzt. Vielen Menschen bereitet das sogenannte Multitasking allerdings einige Probleme. Aus diesem Grund spielt Multitasking bei den Auswahlverfahren in den unterschiedlichsten Branchen eine Rolle. Oft wird dabei nicht nur allein überprüft, ob man mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten.

Berufe, in denen Multitasking von großer Bedeutung sind, haben nicht selten eine hohe Verantwortung. So ist die Fähigkeit nicht nur relevant, wenn man Pilot oder Zug- beziehungsweise Fahrzeugführer werden möchte, sondern auch bei Berufen wie Fluglotse, Fahrdienstleister oder Gleisbauer. Besonders Piloten und Lokführer müssen nicht selten neben dem Führen des Steuers auch auf Ansagen oder Warnsignale reagieren. Wer dazu nicht in der Lage ist oder sogar in Panik verfällt, der kann am Ende Menschen in Gefahr bringen.

Ein weiteres Berufsfeld, bei dem Multitasking relevant ist, sind Call Center und das Sekretariat. In beiden Fällen gehört es zum Arbeitsalltag, dass man Menschen zuhören und verstehen muss, während man sich gleichzeitig um andere Dinge kümmert. Egal, ob man etwas nachschlägt oder aufschreibt, die Gedanken können nicht nur allein auf eine Aufgabe konzentriert sein.

Multitasking im Einstellungstest

In Berufen, in denen Multitasking einen wichtigen Stellenwert einnimmt, werden die Bewerber häufig mit einem entsprechenden Testbereich im Auswahlverfahren konfrontiert. Die Aufgaben können unterschiedlich gestaltet sein. Eine Testvariante ist beispielsweise der SIMKAP-Test beziehungsweise der Simultankapazität/Multi-Tasking-Test.

Über den SIMKAP-Test

Bei diesem Computertest erhalten die Teilnehmer zunächst einmal zwei Tabellen vorgegeben, die jeweils Zeichen oder Zahlenkombinationen enthalten. Auf der linken Seite sind eine ganze Reihe von Zeichen markiert und nun müssen die Bewerber die gleichen Zeichen oder Zahlen auch in der rechten Tabelle finden und markieren. Während man sich an die Aufgabe macht, werden in kurzen Abständen immer wieder Fragen gestellt, die man ebenfalls beantworten muss. Die Fragen sind nicht sehr schwierig, da es vor allem um die Geschwindigkeit geht, mit der die Frage beantwortet werden sollte. Auch gibt der Test verschiedene Antwortmöglichkeiten vor.

Die einfachste Variante der Frage ist eine simple Rechenaufgabe. Darüber hinaus gibt es Fragen nach Terminen oder Telefonnummern. In diesem Falle müssen die Bewerber jeweils ein separates Fenster aufrufen, in dem entweder Telefonnummern und ihre Besitzer oder Termine in einem Kalender festgehalten sind. Hier finden sich dann die Antworten auf die jeweiligen Fragen, die man dann im Hauptfenster anklicken muss.

Computertest mit Pedalen

Bei einem weiteren Testverfahren sitzen die Teilnehmer vor einem Computer mit einer besonderen Tastatur. Diese enthält zunächst einmal vier große Tasten in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb. Darüber hinaus gibt es zwei kleine längliche Tasten und zwei Pedale auf dem Fußboden.

Bei dem folgenden Test werden den Bewerbern auf dem Bildschirm farbige Punkte eingeblendet. Je nach Farbe muss man die richtige Taste drücken. Gleichzeitig trägt man auch Kopfhörer und bekommt entweder einen hohen oder einen tiefen Ton zu hören. Erklingt der hohe Ton, muss man die obere der zwei schmalen Tasten drücken, bei einem tiefen Ton die untere Taste. Zuletzt tauchen in den unteren Ecken auch immer wieder Rechtecke auf. Je nachdem, ob es sich um die rechte oder linke Ecke handelt, muss man das entsprechende Pedal drücken. Der Test beginnt zunächst relativ langsam, nimmt aber immer weiter an Tempo auf und kann daher schnell stressig werden.

Verwandte Fähigkeiten

Wie gut man im Multitasking ist, hängt oft von einer Reihe von Fähigkeiten ab, die in den Auswahlverfahren ebenfalls unter Beweis gestellt werden müssen. Ganz oben auf der Liste steht die Konzentrationsfähigkeit. Multitasking funktioniert nur, wenn man konzentriert ist und seine Aufgaben nicht aus den Augen verliert. Auch die Reaktion spielt eine wichtige Rolle. Wer zu langsam reagiert, der kommt schnell nicht mehr hinterher und verliert auf diese Weise bald den Faden. Darüber hinaus ist die Stressresistenz nicht zu unterschätzen. Wenn viele Aufgaben gleichzeitig auf einen einprasseln, dann steigt bei den meisten Menschen das Stresslevel. Gutes Multitasking bedeutet, dass man immer einen kühlen Kopf behält und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Ruhe bewahren

Dies Tests im Auswahlverfahren sind häufig so aufgebaut, dass sie die Bewerber besonders stressen und unter Druck setzen. Wer diesen Gedanken im Hinterkopf behält, der hat schon einen Vorteil. Die jeweiligen Aufgaben lassen sich im Vorfeld zudem durchaus üben. Sowohl Multitasking-Tests als auch Konzentrationstests finden sich im Netz in großer Menge. Mit guter Vorbereitung geht man gleich viel beruhigter in das Auswahlverfahren, wobei die Aufregung natürlich trotzdem eine Rolle spielen wird. Wichtig ist in jedem Falle immer Ruhe zu bewahren und sich nach Fehlern nicht selbst unter Druck zu setzen. Oft muss man einen Test gar nicht fehlerlos bestehen beziehungsweise ist er sogar darauf ausgelegt, dass er gar nicht ohne Fehler bestanden werden kann.


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