Motivation von Mitarbeitern – Einige Gedanken

In einem früheren Beitrag hatte ich geschrieben, warum es heute für Unternehmen immer wichtiger wird, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren. Viele Führungskräfte tun sich mit diesem Thema ziemlich schwer, da Geld als Motivation häufig lange nicht mehr reicht, bzw. noch nie reichte. In diesem Beitrag möchte ich weitere Ideen thematisieren, wie Führungskräfte heute die Mitarbeiter motivieren können.

Definition und Formen der Motivation

In Motivation steckt das Wort Motive. Somit kann man Motivation als eine Sammlung von Beweggründen (Motiven) beschreiben, bestimmte Ziele zu erreichen. Sobald ein Mitarbeiter genügend motiviert ist, muss er die Motive in Handlungen umwandeln. Diese Fähigkeit nennt man Handlungskompetenz (Proaktivität). Die Mitarbeiter-Motivation ist somit grundlegend, damit Mitarbeiter im Unternehmen handlungsfähig bzw. produktiv sind. Es gibt verschiedene Arten die Motivation zu betrachten, in unterschiedlichen Detaillierungsgraden. Bei der Mitarbeitermotivation unterscheidet man zwischen intrinsischer (von innen) und extrinsischer (von außen) Motivation. Im oben genannten Beitrag bin ich stark auf die intrinsische Motivation eingegangen. Eine Motivation von innen ist durch Mitarbeitergespräche, Lob und Zielvereinbarungen möglich. Indem man den Mitarbeiter intensiv anhört, erkennt man besser seine Stärken, seine Bedürfnisse und das was ihm in seiner Tätigkeit fehlt. Geht man auf seine Bedürfnisse in seinem Tätigkeitsbereich ein, gewinnt man eine höhere intrinsische Motivation. Manche Mitarbeiter können sich im Alltag selbst durch Zitate oder Sprüche auf der Wand motivieren. Im folgenden möchte ich genauer auf die extrinsische Motivation eingehen.

Extrinsische Motivationsmöglichkeiten von Mitarbeitern

Zu den Motivationsinstrumenten von außen gehören neben Geld, mehr Flexibilität (räumlich und zeitlich) die berühmten Weiterbildungsmöglichkeiten. Mitarbeiter haben in der Regel grundsätzlich das Bedürfnis sich weiterzubilden. Viele von ihnen ergreifen in Mitarbeitergesprächen deshalb selbst die Eigeninitiative und machen auf die gewünschten Weiterbildungsmöglichkeiten aufmerksam. In diesem Fall ist man als Führungskraft in der glücklichen Lage nur noch eine Entscheidung treffen zu müssen. Denn der Mitarbeiter besitzt bereit genügend Eigeninitiative bzw. Selbstmotivation, um nach geeigneten Weiterbildungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Ist das nicht der Fall, kann die Führungskraft einige Vorschläge zur Weiterbildung machen, ob es dem Mitarbeiter zusagt, bleibt ihm überlassen.

Nicht selten haben allerdings Mitarbeiter keine Motivation in ihrem aktuellen Job, sie sind grundsätzlich mit ihrer Situation nicht zufrieden. Da hilft dann auch der beste Motivationstrainer nicht weiter. In diesem Fällen muss wieder auf die intrinsische Motivation zurückgegriffen werden, was Mitarbeitergespräche und Bedürfnisse verstehen bedeutet. Häufig folgt solchen Gesprächen eine Verschiebung des Aufgabenbereichs, oder eine Weiterentwicklung der Position.

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