Mediendesign

Das Mediendesign Studium wird von den Hochschulen auch Kommunikationsdesign oder Grafikdesign genannt. Meist handelt es sich um ein- und dasselbe Studium, sowie die selben Inhalte.

Die Studiengänge beziehen je nach Ausrichtung die für Leitungsaufgaben notwendigen Aspekte ein: Management- und Wirtschaftsfächer, Kommunikations- und Designtheorie, Konzeptionsmethodik und Projektmanagement etc. sowie wissenschaftliche Methodik. Sie sind oft fachlich breiter angelegt als Designstudiengänge, die sich meist für besondere Ausrichtungen spezialisieren, und unterscheiden sich wesentlich von der Ausbildungskonzeption zum Mediengestalter.

Studieninhalte
Ein Mediendesign-Studium bietet eine konzeptorientierte Ausbildung. Das Ausbildungsspektrum erstreckt sich dabei von Print- und Webgestaltung über Interaction Design und Interfacedesign, Editorial Design, Corporate Design, Fotografie, Audiovisuelle Medien bis zu Informationsvisualisierung. Darüber hinaus werden im Studium medienübergreifende Funktionalitäten, wie z. B. Interaktion und User Experience Design und deren inhaltlichen Kontexte gelehrt. Eingebettet wird die gestalterische Ausbildung mit Themen zur Analyse- und Strategieentwicklung wie beispielsweise Designmethodik, Gestaltungstheorie, Usability, Projektmanagement und Marketing.

Abgrenzung zu anderen Studiengängen
Im Gegensatz zu Studiengängen für Kommunikationsdesign bzw. Visuelle Kommunikation verweist ein Mediendesign-Studiengang bereits in der Bezeichnung, dass er sich grundsätzlich und somit mit allen Varianten von analogen wie digitalen Medien befasst und seine Lehre nicht nur auf die Visualisierung und die Kommunikation mit Medien konzentriert, sondern ebenso die Gestaltung und die theoretische Auseinandersetzung mit Information und Interaktion mit einbezieht. Kommunikationsdesign konzentriert sich auf die äußere Wirkung, analysiert dabei die Anwenderreaktion, um z. B. die Werbewirkung zu optimieren und orientiert sich so verstärkt an den Interessen der Auftraggeber. Mediendesign hingegen ist am Anwender, am Endverbraucher ausgerichtet und ermöglicht dem Auftraggeber so über die für den Anwender spürbare Qualität den gewünschten Erfolg. Zum Mediendesign gehört ebenso die Einbeziehung von Interaktion und aktueller Usability-Strategien, als auch die Berücksichtigung des Erlebens am Produkt, um so User Experience Design bzw. Servicedesign zu schaffen. 

Stellenangebote in der Medienbranche
Die Medienbranche boomt, vor allem, wenn man sich mit den Neuen Medien auseinandersetzt. In den Großstädten wie Hamburg, Berlin, Köln oder München werden kreative Köpfe händeringend gesucht. Informieren Sie sich bereits vor dem Studium über die Jobmöglichkeiten nach dem abgeschlossenen Studium.


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