Maskenbildner/in – Einstellungstest, Ausbildung und Gehalt

Waldemar Erdmann
Autor: | Stand: 11 Okt 2018

Maskenbildner/innen gestalten in Zusammenarbeit mit Regie, Kostüm- oder Bühnenbild maskenbildnerische Konzepte für Bühnen- sowie Film- bzw. Fernsehproduktionen und setzen sie um. Sie schminken bzw. frisieren Darsteller und Darstellerinnen und betreuen deren Maske während der Vorstellungen oder Dreharbeiten. Maskenbildner/innen arbeiten hauptsächlich an Theatern und Opernhäusern, bei Fernsehanstalten und Filmstudios. Darüber hinaus sind sie auch in Friseur- und Kosmetiksalons beschäftigt.

Aufgabenbeschreibung nach der Ausbildung

Sie unterstützen Darsteller und Darstellerinnen in Oper, Theater, Musical, Film oder Fernsehen dabei, in ihre Rollen zu schlüpfen. Nach Vorgaben, Skizzen bzw. Figurinen des Kostümbildners oder der Kostümbildnerin bzw. der Chefmaskenbildner/innen schminken sie Darsteller/innen, fertigen Perücken, Haarteile und Bärte an oder arbeiten vorhandene auf. Gelegentlich sind plastische Gesichts- und Körperteile anzufertigen bzw. den Darstellern und Darstellerinnen anzupassen, z.B. um Hautveränderungen, Narben, Aktionsverletzungen und Deformationen zu simulieren. Darüber hinaus gestalten sie Fantasie- und Tiermasken.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Maskenbildnerei und Visagistik über Frisiertechniken bis zum Kosmetikhandwerk. Auch wenn sich Maskenbildner/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie z.B. in Bereichen wie Theater, Film oder Fernsehen entsprechende Angebote. Maskenbildner/innen mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maskenbild erwerben.

 

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