Maler und Lackierer - Einstellungstest, Ausbildung und Gehalt


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Bauten-, Objektbeschichter, Maler, Lackierer Eignungstest

Maler und Lackierer lieben es den Wänden ihren Anstrich zu verpassen. Der Pinsel ist das tägliche Arbeitswerkzeug des Malers, welcher bei Fassaden an Gebäuden und im Innenraum zum Einsatz kommt. In der dreijährigen Ausbildung lernen die Maler und Lackierer vor allen Dingen, wie Farben richtig gemischt werden. Dabei gilt es zu beachten, ob die Wand aus Metall, Holz, Stahl oder Beton besteht. Die Einsatzorte der Maler und Lackierer sind sehr abwechslungsreich und so kommten Auszubildende in der Ausbildung bereits ziemlich viel rum. Das erfordert natürlich eine gewisse Flexibilität, auch was die Arbeitszeiten angeht. Der Arbeitsbeginn ist nicht selten bereits in den frühen Morgenstunden.

Zu den wichtigsten Tätigkeiten des Malers im Innen- und Außenbereich gehören das Grundieren, Tapezieren, Spachteln (Ausgleichen, Glätten), Schleifen, Streichen, Spritzen, Tauchen und Fluten, die Arbeitsmittel umfassen Pinsel, Farbwalzen und Spachteln, Spritzaggregate, -geräten und -pistolen, Farben und Lacke, chemische Lösungsmittel und anderes.

Voraussetzungen, Eignungstest/Einstellungstest

Bevor Jugendliche eine Ausbildung als Bauten- und Objektbeschichter beginnen können, müssen sie in der Regel einen Eignungstest absolvieren. Während des Tests haben sie dann die Gelegenheit, ihr Können und ihre fachliche Qualifikation für diesen Beruf unter Beweis zu stellen.

Wer eine Ausbildung als Bauten- und Objektbeschichter machen möchte, sollte vor allem Freude an körperlicher Arbeit haben, schwindelfrei und beweglich sein. Auch handwerkliches Geschick gehört zu den Voraussetzungen, die ein Bauten- und Objektbeschichter besitzen sollte. Jugendliche, die sich für eine Ausbildung als Bauten- und Objektbeschichter interessieren, sollten bereits in der Schule an den Fächern Werken, Technik, Mathematik und Chemie interessiert sein. In diesem Beruf sind Beobachtungsgabe, zum Beispiel für das Erkennen von Rissen und Verfärbungen oder Oberflächenunebenheiten, von besonderer Wichtigkeit. Handwerkliches Geschick ist ebenfalls erforderlich, etwa für das Auftragen von Spachtelmasse auf den verschiedenen Untergründen oder das Durchführen von verschiedenen Sanierungsarbeiten. Die Koordination von Auge und Hand ist ebenfalls unerlässlich für diesen Beruf, beispielsweise für das Zuschneiden von Wandbelägen. Eine gute Körperbeherrschung ist wichtig, da der Auszubildende an Außenfassaden oder auf Gerüsten arbeiten muss. Auch technisches Verständnis ist wichtig, denn in diesem Beruf müssen ebenfalls Wartungsarbeiten an Korrosionsschutzmaschinen durchgeführt werden.

Die Ausbildung im Einzelnen

Wer als Bauten- und Objektbeschichter arbeiten möchte, muss in seinem Beruf Bauwerke sowie verschiedene andere Objekte von außen und innen gestalten oder verkleiden. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und kann durch unterschiedliche Weiterbildungen ergänzt werden, zum Beispiel als Maler und Lackierer, in Denkmalpflege und Kirchenmalerei sowie im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz. Der Bauten- und Objektbeschichter arbeitet vorwiegend auf Baustellen, in Bau- oder Malerbetrieben und sollte Interesse an baulichen, einrichtenden oder reinigenden Tätigkeiten haben. Er führt seine Tätigkeit an permanent wechselnden Standorten aus. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter gehören das Anstreichen von Fassaden, Beschichtungstechnik und die Instandhaltung oder Sanierung von Fassaden. Die Gebäudedämmung beziehungsweise das Anfertigen von Wärmeschutz gehört ebenfalls zu den Aufgaben. Das Beschichten von Oberflächen, Innenanstriche und die Behandlung von Untergründen ergänzt das Aufgabengebiet. Zu den weiteren Kompetenzen des Berufes gehören das Arbeiten mit Airless-Spritzen, die Vorbereitung der täglichen Arbeit, die Einrichtung der Baustellen, Betonsanierung, das Verlegen von Bodenbelägen und das Arbeiten am Gerüstbau. Der Bauten- und Objektbeschichter sorgt für den Korrosionsschutz, er behandelt und veredelt Oberflächen, sichert und prüft die Qualität. Er führt Arbeiten mit Sandstrahlgeräten durch und stellt Schalldämmungen her. Zudem arbeitet er im Trockenbau, verputzt und fertigt Wand- und Deckenverkleidungen an. 

Das Gehalt der Maler und Lackierer

Die Einstiegsgehälter von Malern und Lackierern liegen - je nach Betrieb, Standort und Konjunktur - zwischen 1600 EUR und 2200 EUR. In der Ausbildung wird man von Anfang an ziemlich stark gefordert. Somit ist die Ausbildungsvergütung meist etwas höher als in anderen technischen Berufen. Man fängt mit ca. 500 EUR an im ersten Lehrjahr und in den folgenden Jahren steigert sich das Ausbildungsgehalt um ca. 75 EUR / Jahr im Durchschnitt.

Die Berufsbekleidung der Maler und Lackierer

Vor allem die Kleidung der Maler und Lackierer wird stark beansprucht. Deshalb ist eine ordentliche Berufsbekleidung, wie für jeden handwerklichen Beruf, ein Muss. Für das Werkzeug müssen Hose und Jacke viel Stauraum bieten. Außerdem sollte der Stoff verstärkt sein, um hoher Arbeitsbelastung standhalten zu können.

Einstellungstest Übungsaufgaben als PDF

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