Lernen im Ausland: Internationale Bildungsprogramme

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, heißt es in einem Sprichwort. Wer sich beruflich auf Reisen begibt, kann diesen Spruch sogar noch erweitern: „…und kann eine Menge lernen“, denn wer im Ausland lernt, bekommt noch einmal eine ganz andere Perspektive auf seinen Fachbereich und lernt Dinge, die er zuhause womöglich nicht vermittelt bekommen hätte.

Wer Lust auf einen Aufenthalt im Ausland hat, der interessant und zugleich sinnvoll ist, hat mehrere Möglichkeiten, sich unter guten Bedingungen und professioneller Anleitung im Ausland fort- und weiterzubilden. Am weitesten verbreitet ist das von der EU ins Leben gerufene und geförderte Programm Erasmus+, mit dem länderübergreifend besonders junge Menschen fit für Ausbildung und Beruf gemacht werden. Praktikums- und Ausbildungsplätze im europäischen und außer-europäischen Ausland werden von Anbietern wie der WBS Training AG vermittelt, die für Erasmus+ als s.g. Hosting Organisation aktiv sind. Schüler und Studenten (und andere Ausbildungsinteressierte) finden hier eine gute Anlaufstelle, um zu einem Auslandsaufenthalt zu kommen, der beim späteren beruflichen Werdegang auch wirklich hilfreich ist.

35.000 Teilnehmer pro Jahr – mit steigender Tendenz

Mit dem Programm will die EU bis 2020 etwa vier Millionen Menschen zu einem Aufenthalt im Ausland motivieren. In Deutschland ist das Interesse bereits beachtlich: Seit 2008 hat sich die Nachfrage fast vervierfacht und liegt bei mittlerweile rund 35.000 Teilnehmern pro Jahr. Damit wächst der Druck auf die „Azubis“, denn bei einer angespannten Arbeitsmarktlage werden Auslandsaufenthalte immer häufiger erwartet – natürlich abhängig von Fachbereich und Branche.

Wer seine Ausbildung bereits abgeschlossen hat und auf keinen Auslandsaufenthalt verweisen kann, kann dieses mit einem beruflichen Aufenthalt nachholen. Auch hierfür gibt es Programme, wie zum Beispiel MobiPro bzw. The Job of my Life, einem Sonderprogramm der Bundesregierung. Mit diesem Förderprogramm werden unter anderem arbeitslose junge Fachkräfte unterstützt, die sich vorstellen können, auch in einem anderen europäischen Land als ihrem Heimatland zu arbeiten. Zumindest am Anfang der Karriere, denn Ziel ist es, die jungen Leute langfristig für den heimischen Arbeitsmarkt fit zu machen. Eine Rückkehr nach Deutschland wird zwar nicht unbedingt erwartet, durchaus aber erhofft. Von diesem Programm profitieren zudem die „Kooperationsländer“, denn diese vermitteln ihrerseits Auszubildende nach Deutschland, so dass offene Lehrstellen, die es in einigen Branchen nach wie vor gibt, nicht unbesetzt bleiben.

Die Grenzen verschwinden also auch auf dem Ausbildungs- und dem Arbeitsmarkt, wovon beide Seiten profitieren, Arbeitssuchende (bzw. „Azubis“) und Arbeitgeber. Wer beruflich nicht den Anschluss verlieren möchte, sollte sich einen Auslandsaufenthalte einmal etwas genauer anschauen, denn schließlich bringt dieses nicht nur etwas für den Lebenslauf, sondern macht auch jede Menge Spaß.

Bildquelle: commons.wikimedia.org © MarekV (CC BY-SA 3.0)

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