Kritisches Denken – Definition und ein Selbsttest

Kritisches Denken - Definition und ein SelbsttestIn unserem Selbsttest können Sie Ihre eigene kritische Denkfähigkeit überprüfen. Im folgenden erklären wir was wir unter dem kritischen Denken verstehen und wie wir lernen können kritischer zu denken. Diese Denkfähigkeit wird zu den Methodenkompetenzen gezählt, welche im Studium und im Berufsleben unabdingbar sind.

Was ist kritisches Denken?

Eine Definition

Kritisches Denken beschreibt die Fähigkeit, sowohl eigene Entscheidungen als auch Ansichten und Entscheidungen von anderen kritisch hinterfragen zu können. Kritisches Denken ist bedeutsam, um etwaige Kursänderungen einzuleiten.

Kritisches Denken macht sich bemerkbar, wenn…

  • Fragen klar formuliert und zur Diskussion gestellt werden
  • Lösungen sehr durchdacht, unter Berücksichtigung aller Kriterien gefunden werden
  • abweichende Denkweisen mit offenem Geist aufgenommen und objektiv beurteilt werden
  • eine offene Kommunikation entsteht und alle Lösungsvorschläge in Betracht gezogen werden
  • getroffene Entscheidungen mit einer gesunden Postion an Skepsis betrachtet werden.

Kritisches Denken lernen

Nicht nur im Studium, sondern auch in der Freizeit und im späteren Berufsleben lassen sich die Methoden des kritischen Denkens fachübergreifend und branchenübergreifend anwenden. Gute Führungskräfte verfügen u. a. über eine gesunde Portion an Skepsis im Bezug auf anstehende und bereits getroffene Entscheidungen. Menschen mit einer hohen Kompetenz im Bezug auf kritisches Denken gehen bei einer Sache in die Tiefe, betrachten diese von allen Seiten, gehen dabei logisch vor und bleiben fair.

Um kritisches Denken zu lernen, müssen Sie methodisch vorgehen. Sie benutzen zunächst für einige Entscheidungen eine Checkliste für die Argumentation und Lösungsfindung. Erst mit der Zeit stellt sich bei der Anwendung dieser Methoden eine gewisse Übung ein, sodass sich bei den eigenen Gedankengängen eine Änderung bemerkbar macht.

Checkliste für das kritische Denken

  • Ist die Problemstellung klar formuliert?
  • Hat die Formulierung den nötigen Detaillierungsgrad? (In die Tiefe gehen)
  • Sind alle Gedanken zu einem Problem gesammelt?
  • Ist die Absicht hinter jedem neuen Gedanken klar?
  • In wiefern unterscheidet sich ein neues Argument gegenüber den bereits bestehenden?
  • Welche Gedanken sind wirklich wichtig und spiegeln die Wirklichkeit am besten wieder? (Gewichtung)
  • Gibt es nur eine Lösung oder müssen mehrere Blickwinkel betrachtet werden, um zu einer Gesamtlösung für einzelne und die Gemeinschaft zu kommen?
  • Gibt es überhaupt eine Lösung, oder nur eine Teillösung?
  • Sind die Argumente mit Daten oder Beobachtungen belegt?
  • Sind Entscheidungen aufgrund von eindeutigen Belegen gefällt worden?
  • Was sind die Konsequenzen einer gefällten Entscheidung?
  • Welche negativen Folgen sind mit der getroffenen Entscheidung verbunden?
  • Sind alle Standpunkte fair behandelt worden?
  • Wurden alle Beteiligten bei der getroffenen Entscheidung mit einbezogen?
  • Ist die getroffene Lösung besser als die Ideen und Vorschläge eines einzelnen?

 

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