Kosten bei einer Schülersprachreise nach England

Sprachreisen sind für Kinder und Teenager etwas Besonderes und auch für die Eltern keine Alltäglichkeit. Wenn man sein Kind nach England schickt, dann ist dies nicht nur eine weite Reise, die Fahrt bringt auch einige weitere Schwierigkeiten mit sich. Von der Anreise über die Unterkunft bis hin zur Betreuung und dem Unterricht müssen verschiedenste Dinge beachten werden. Zudem ist eine Schülersprachreise oft auch alles andere als günstig, weshalb sich auch finanzielle Vergleiche lohnen können.

Reisen nach England

Sprachreisen nach England lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen gibt es sogenannte Ferienreisen. Anstatt einem Ferienlager oder dem Familienurlaub fährt das Kind nach England, um dort die eigenen Sprachkenntnisse mit Gleichaltrigen zu verbessern. Im Falle einer solchen Reise müssen sich die Eltern allerdings selbst um alles kümmern. Es gilt, einen passenden Anbieter zu finden, die Reise zu buchen und vor allem für die Anreise Vorkehrungen zu treffen.

Alternativ werden in vielen Schulen Sprachreisen als Klassenfahrt angeboten. In diesem Fällen reist eine Schulklasse oder nur ein Teil einer Klasse gemeinsam nach England. Die Vorteile sind dabei, dass der Aufwand für die Eltern deutlich geringer ausfällt, da man sich beispielsweise eben nicht um die Anreise kümmern muss. Typischerweise arbeiten die Schulen mit Reiseanbietern zusammen und haben über die Zeit gewisse Erfahrungen gemacht. Zudem ist der Nachwuchs mit seinen Freunden und Lehrern unterwegs, was bei vielen Kindern oft eine wichtige Rolle spielt.

Auch rein finanziell gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen einer Klassenfahrt und einer Schülerreise. Im Falle von Gruppen geben viele Anbieter von Sprachreisen spürbare Rabatte. Preise für eine Fahrt liegen bei 350 bis 500 Euro, wobei Betreuer mitunter sogar umsonst mitreisen. Eine Einzelreise beginnt dagegen preislich oft erst bei 600 Euro und kann je nach den gewählten Optionen bis zu 1800 Euro betragen. Dafür ist man aber auch etwas flexibler. Während Schüler auf Klassenfahrt im Normalfall maximal eine Woche unterwegs sein können, lassen sich Schülerreisen für einzelne Kinder auch mehrere Wochen buchen. Entsprechend größer kann dann der Lernfaktor ausfallen.

Betreuung und Unterkunft

Ein weiterer Punkt, der bei der Planung eine wichtige Rolle spielt, ist die Unterbringung. Bei einer Sprachreise bieten viele Reiseunternehmen zwei grundsätzliche Varianten an. Zum einen können die Kinder in einem Internat wohnen. In diesem wird nicht nur geschlafen, es erfolgt auch der Unterricht. In Internaten werden zudem Aufsichtspersonen und Betreuer gestellt, die ein Auge auf die Kinder haben. In gewisser Weise ist dies die Feriencampvariante der Schülersprachreise.

Alternativ können die Kinder in Gastfamilien unterkommen. Diese werden im Vorfeld von den Betreibern der Schule genau in Augenschein genommen, sodass sich Eltern keine Sorgen machen müssen. Bei den Familien erhalten die Schüler Frühstück und Abendbrot, das Mittagessen erfolgt entweder über Lunchpakete oder in der Sprachschule. Das Wohnen bei einer Gastfamilie bringt den Vorteil mit sich, dass die Sprachschüler eine weitere Möglichkeit erhalten, ihr Englisch zu nutzen. Bei Klassenfahrten erfolgt die Unterbringung dabei zudem oft in Zweier- oder Dreiergruppen. Daher muss man sich auch keine Sorgen machen, dass die Kinder in der Gastfamilie auf sich allein gestellt.

Die Unterbringungsmöglichkeiten unterscheiden sich auch in Hinblick auf den finanziellen Aufwand. Typischerweise ist es deutlich günstiger, wenn man eine Sprachreise mit Gastfamilien bucht. Ein Internat ist immer die teurere Variante. Gerade bei Klassenfahrten ist es aus diesem Grund generell stärker verbreitet, dass man die Gastfamilie-Variante wählt, um die Kosten im überschaubaren Rahmen zu halten.

Anbieter für Sprachreisen

Sprachreisen nach England sind keine einfache Sache und sollten daher im Vorfeld genau durchdacht werden. Oft sind es kleiner Dinge, wie zum Beispiel eine mögliche Visumspflicht, die man gar nicht auf dem Schirm hat. Und auch wenn es selbst nach dem Brexit unwahrscheinlich ist, dass man in Zukunft ein Visum für eine Sprachreise nach England benötigt, ist ein zuverlässiger Reiseanbieter, der einem bei Fragen und Problemen kompetent weiterhilft, immer hilfreich.

Bekannte Anbieter in Deutschland sind beispielsweise Juvigo, englishinbritain.de, Eurocentres, Sprachdirekt, Sprachcaffe, GLS oder Lal. Viele der Unternehmen bieten dabei nicht nur Reisen in verschiedene Regionen in England und sind auch ein Ansprechpartner, wenn es um Sprachreisen in andere Länder geht.




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