Jobs für Übersetzer – Deutsch / Französisch

Der Beruf Übersetzer ist in Deutschland kein geschützter Begriff, deshalb gibt es viele Menschen, die sich als Übersetzer sehen und ihre Leistungen möglichst breitgefächtert anbieten.  Wer sich trotzdem nach seinem Studium professionell als Übersetzer betätigen will, sollte folgende Hinweise beachten:

Bereit sein, selbstständig zu arbeiten

Vielen Studenten der sprachwissenschaftlichen Studiengänge ist es vielleicht nicht klar, aber ca. 90 % aller professionellen Übersetzer arbeiten als Selbstständige.  Die meisten Angebote lauern natürlich bei den Übersetzungsbüros, die zum großen Teil mit Selbstständigen arbeiten. Natürlich kassiert ein Übersetzungsbüro einen Teil der Provision ein und es ist immer besser direkt einen Kundenauftrag zu erhalten. Doch die Auftragssuche ist oft schwierig und die großen Unternehmen arbeiten immer mit professionellen Anbietern zusammen.

Übersetzungen für bestimmte Sprachen – Deutsch / Französisch

Um sich von dem Überangebot an Übersetzungsdienstleistungen abzugrenzen, sollte man sein Augenmerk auf Sprachen werfen, die seltener angeboten werden. Deutsch – Englisch Übersetzer sind in Deutschland zwar am Gefragtesten, dieser Markt ist allerdings sehr umkämpft und die Preise für Übersetzungen in dieser Sprachkombination deshalb ziemlich im Keller. Viel mehr Chancen auf eine faire Bezahlung haben Übersetzer die beispielsweise Übersetzungen, Korrektorat oder Lektorat in Deutsch – Französisch anbieten. Denn in Deutschland und in Frankreich sind die Stundenlöhne ungefähr gleich, sodass sich die Übersetzter aus diesen Ländern gegenseitig nicht zu sehr unter Druck setzen.

Übersetzungen für bestimmte Themen

Die meisten Übersetzer kommen aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich. Sie versuchen möglichst viele Themenfelder abzudecken, sind aber nicht so stark, wenn es um Fachkenntnisse geht. Hier gibt es allerdings noch viele Marktlücken. Denn oftmals werden vom Markt Fachkenntnisse gefordert. Um beispielsweise Bedienungsanleitungen, Konstruktionszeichnungen, Baupläne oder Arbeitsanweisungen übersetzen zu können, müssen Übersetzer nicht selten über Spezialwissen in IT, Technik, Eletronik, Maschinenbau, Architektur und anderes verfügen. Doch das haben nur die wenigste Absolventen eines sprachwissenschaftlichen Studiums. Deshalb sind die Übersetzungen der Fachingenieure, die in beiden Ländern schon mal gelebt haben, meist sogar besser als die der studierten Übersetzer. Ein schönes Beispiel für dieses Dilemma ist ein russischer Dolmetscher, der wenig mit Fußball am Hut hat, den Jürgen Klopp in einer Fußball-Pressekonferenz auf die Schippe nimmt.

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