Gehalt – Investmentfondskaufmann/frau

Investmentfondskaufleute gehören zu den gut bezahlten Berufen. Dennoch beeinflussen gewisse Faktoren die Höhe des Gehalts. Wir geben dir einen Einblick in die finanziellen Möglichkeiten von Investmentfondskaufleuten. Die unten genannten Zahlen dienen der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Investmentfondskaufleute erhalten bereits in der Berufsausbildung ein gutes Gehalt. Dieses ist auch in einem gültigenTarifvertrag geregelt. Die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung für Auszubildende staffelt sich laut Bayerischem Tarifregister (BTR, Stand 04.2017) wie folgt:

privates und öffentliches Bankgewerbe – je nach Bundesland:

  1. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 976
  2. Ausbildungsjahr: € 1.020 bis € 1.038
  3. Ausbildungsjahr: € 1.080 bis € 1.100

Doch nicht immer zahlen die Betriebe nach Tarif. Ist dies der Fall, muss er laut Berufsbildungsgesetz eine angemessene Vergütung zahlen. Die Tarifbestimmungen dienen dann zur Orientierung.

Finanzielle Förderung während der Ausbildung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Informationen dazu können von der Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung können die neu ausgebildeten Fachkräfte sämtliche Finanzmärkte analysieren, Depots berechnen und Fondsabschlüsse durchführen. Dies klingt nach ziemlich verantwortungsvollen Aufgaben, daher verdienen Investmentfondskaufleute in diesem prestigeträchtigen Beruf ein gutes Gehalt. Laut Statistischen Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2018 kann das beispielhafte tarifliche Einkommen bei € 2.476 bis € 3.097 brutto im Monat liegen. Die Berufserfahrung, die Branche und die Region sind jedoch entscheidene Faktoren, die dein Gehalt beeinflussen. Je nach Branche kann das Einstiegsgehalt zwischen € 2.200 und € 2.500 brutto liegen. Im Privaten und öffentlichen Bankgewerbe sind es zwischen € 2.200 und € 2.400 und im Versicherungsgewerbe zwischen € 2.300 und € 2.500. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Mit wachsender Berufserfahrung steigt das Gehalt über die Jahre noch an. In Deutschland liegt das mittlere Einkommen (Median) für Anlageberater/innen und sonstige Finanzdienstleistungsberufe mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten bei € 4.139 brutto im Monat. Im Osten liegen die Kaufleute leicht hinter ihren Kollegen im Westen. In den neuen Bundesländern wurden Gehälter bis € 4.139 und in den alten Bundesländern bis € 4.302 brutto im Monat verzeichnet. Die Angaben entsprechen dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beruhen auf statistischen Erhebungen. Die Qualifizierung der Arbeitnehmer fließt in diese Statistik jedoch mit ein. Durch eine Weiterbildung kann das Gehalt nämlich weiter ansteigen.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Höhere Gehälter können i.d.R. mit einer höheren Qualifikation erzielt werden. Natürlich speilt die Berufserfahrung immer eine wichtige Rolle beim Einkommen. Durch Weiterbildungen können jedoch neue Kompetenzen erworben werden, die das berufliche Profil weiter abrunden. Oftmals ist dies auch der Weg, um in eine Führungsposition zu gelangen. Eine Weiterbildung als Investment-Fachwirt/in oder Bankfachwirt/in bietet anspruchsvolle Aufgaben und ein attraktives Gehalt. Nach Statistischen Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2018 können Fachwirt/innen monatlich € 3.063 brutto verdienen, egal welche Spezialisierung sie aufweisen.

Ein Abschluss im Studienfach Bank oder Finanzdienstleistungen bietet neue Karrierechancen und eignet sich für diejenigen, die gerne an einer Hochschule oder Universität lernen möchten.

 

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