Industriemechaniker / Industriemechanikerin Ausbildung



Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Industriemechaniker/innen können in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige tätig sein, z.B. im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Elektro- oder der Textilindustrie sowie in der Holz und Papier verarbeitenden Industrie.

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Aufgaben
Sie sind in Produktion und Instandhaltung tätig, wo sie dafür sorgen, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile, Maschinenbauteile und -gruppen her und montieren diese zu Maschinen und technischen Systemen. Anschließend richten sie diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen ihre Funktionen. Hierfür gehen sie nach geeigneten Prüfverfahren vor. Ggf. passen Industriemechaniker/innen bereits vorhandene Maschinen an neue betriebliche Anforderungen an. Zu ihren Aufgaben gehört zudem die Wartung und Instandhaltung der Anlagen. Treten bei deren Betrieb Fehler auf, so ermitteln Industriemechaniker/innen die Störungsursache und führen Reparaturen aus. Dazu bestellen sie passende Ersatzteile oder fertigen diese ggf. selbst an, demontieren die Anlagen und bauen sie nach Fehlerbehebung wieder zusammen. Nach Abschluss von Montage- und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder Kunden in die Bedienung und Handhabung ein. Wenn sie in der Fertigung von Maschinen und feinwerktechnischen Geräten arbeiten, stellen Industriemechaniker/innen vor allem Bauteile aus Metall und Kunststoff her. Sie drehen, fräsen, bohren und schleifen das Material, schweißen oder verschrauben die Bauteile und montieren sowie justieren sie. 

Einkommen
Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.455 bis € 2.697 im Monat betragen. 

Ausbildung
Die Ausbildungsinhalte werden über die gesamte Dauer in Ausbildungswerkstätten sowohl praktisch als auch theoretisch unterrichtet und während diverser Praktika im Betrieb umgesetzt.

Zu den Inhalten gehören
  • manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen (Metalle und Kunststoffe)
  • Installation und Instandhaltung von maschinentechnischen Anlageteilen
  • Kenntnisse über Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik von pneumatischen Anlagen
  • Vorbereitung und Kontrolle von Arbeitsabläufen
  • sekundäre Aspekte wie der Kundenkontakt, die Qualitätssicherung und die Arbeitssicherheit

Die Praktikumsphasen werden durch zusätzliche Fachlehrgänge in der Ausbildungswerkstatt unterbrochen. Der Beruf des Industriemechanikers wird in der Industrie primär als sogenannter Monoberuf ausgebildet, jedoch kann man sich auch z.B. auf Fachgebiete wie Maschinen- und Systemtechnik, oder Feinbaugeräte spezialisieren.

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