Industrie-Isolierer

In der Industrie gibt es eine ganze Reihe von Berufen, die ganz unterschiedliche Arbeiten erledigen. Oft geht es bei diesen um die konkrete Produktion oder Herstellung von Produkten. Etwas anders sieht die Sache beim Industrie-Isolierer aus. Dieser sorgt dafür, dass die Industrie effektiv arbeiten kann und im Energiebereich Geld spart. Wie der Name schon verrät, spielt dabei das Thema Isolierung eine große Rolle.

Industrie-Isolierer

Voraussetzungen für Interessenten

Wer allein die Bezeichnung Industrie-Isolierer liest, dem kann durchaus die Frage “ Was ist das?“ durch den Kopf schießen. Der Isolierer kümmert sich praktisch um alle Dinge, die in einem Gebäude mit dem Thema Wärme zu tun haben. Ob Rohre, Apparate, Räume oder Behälter: Sie alle können isoliert werden, sodass Wärme besser gespeichert werden kann. Aber auch der umgekehrte Fall ist möglich. In manchen Industriezweigen wird mit Kälte gearbeitet, um bestimmte Endprodukte produzieren zu können. Um dafür möglichst wenig Energie zu benötigen oder um zu verhindern, dass Maschinen überhitzen, ist ebenfalls Isolierung notwendig. Nicht zu unterschätzen ist auch das Thema Lärm. Gegen laute Geräusche hilft der Industrie-Isolierer ebenfalls.

Auch wenn für die Ausbildung zum Industrie-Isolierer kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben ist, solltest Du mindesten einen Hauptschulabschluss haben. Die meisten Firmen stellen Bewerber mit einem Realschulabschluss ein. Weiterhin gehören handwerkliches Geschick und technisches Interesse zu den Voraussetzungen für den Beruf. Du solltest Spaß daran haben, in einem industriellen Bereich und mit verschiedenen Maschinen zu arbeiten. Oft ist die Arbeit dabei körperlich durchaus anstrengend, sodass eine gute Konstitution ebenfalls hilfreich ist.

Übrigens
Die Tätigkeiten in der Industrie sind zudem nicht selten mit Lärm und Staub verbunden. Du solltest also keine Angst davor haben, Dir die Hände schmutzig zu machen. Je nachdem, wo Du arbeitest, können sich auch die Arbeitszeit stark unterscheiden und zum Beispiel Schichtdienst erforderlich sein.

Der Ausbildungsrahmenplan

Der Industrie-Isolierer ist eine klassische duale Ausbildung. Im Zuge der drei Jahre verbringst Du Deine Zeit also sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule. Zum Abschluss wartet zudem eine Prüfung auf Dich, nach deren erfolgreichem Bestehen Du in das Berufsleben starten kannst.

Zu den Tätigkeiten der Industrie-Isolierer gehört viel Vorbereitung, was sich auch im Rahmenlehrplan der Berufsschule widerspiegelt. Zu den Inhalten der theoretischen Ausbildung zählen zum Beispiel die Wärmelehre, Mathematik, Berechnung von Flächen- und Materialbedarf und Technikunterricht. Dabei lernst Du auch, wie Du selbst technische Zeichnungen anfertigst und lesen kannst.

Die praktische Ausbildung erfolgt anschließend im Beruf. Zu Beginn geht es erst einmal langsam los. Die Auszubildenden werden zunächst mit Grundlagen wie Sicherheit und Planung der Arbeitsabläufe vertraut gemacht. Danach wird es zunehmend komplexer. Du beginnst mit verschiedenen Dämmmaterialien zu arbeiten und lernst, welche für die jeweils spezifische Aufgabe genutzt werden.

Gehalt vor und nach der Ausbildung

Deine Arbeit in der Ausbildung wird durch ein Gehalt entlohnt. Der Verdienst ist dabei nicht in jedem Unternehmen gleich. Verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel der Standort, können sich auf das Gehalt auswirken. Folgende Richtwerte sind eine gute Orientierung:

1. Lehrjahr 750 bis 970 €
2. Lehrjahr 980 bis 1150 €
3. Lehrjahr 1040 bis 1500 €
Berufseinstieg 1800 bis 2500 € brutto

Nach der Ausbildung finden Industrie-Isolierer in vielen Unternehmen Arbeit, die Produktionsanlagen oder Maschinen gegen Wärme- und Kälteverlust oder Lärm isolieren. Das kann zum Beispiel auch die Autobranche mit Unternehmen wie BMW sein. Zudem stehen Dir verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Industriemeister in der Fachrichtung Isolierung offen. Ein Studium in Studiengängen wie Bauingenieurwesen oder Baumanagement ist ebenfalls eine Option.

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Für eine erfolgreiche Bewerbung bedarf es mitunter mehr als ein nettes Anschreiben. Besonders wenn im Zuge des Auswahlverfahrens ein Einstellungstest wartet, solltest Du Dich gut vorbereiten. Sehr hilfreich sind hier konkrete Vorbereitungspakete, mit denen Du die Aufgaben genau üben kannst und die deutlich besser geeignet sind als ein Buch. Mit ihrer Hilfe machst Du Dich mit dem Testverfahren schon einmal vertraut und lernst zudem genau die Themen, die im späteren Test dran kommen könnten.


Bildquellen

  • Industrie-Isolierer: Pixabay

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