Holzmechaniker/in – Einstellungstest, Ausbildung und Gehalt

Waldemar Erdmann
Autor: | Stand: 03 Dez 2018

Holzmechaniker/innen arbeiten mit Holzverarbeitungsmaschinen in der Klein- und Großserienfertigung. Es ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren.

Wer ernsthaft überlegt die Ausbildung als Holzmechaniker zu beginnen, sollte sich mal diesen Eignungstest anschauen.

Arbeitsorte

Im dritten Lehrjahr können sich die Auszubildenden in einer Fachrichtung spezialisieren. Entweder in Richtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau. Welche Spezialisierung gewählt wird, steht meist schon am Anfang der Ausbildung im Ausbildungsvertrag fest. Maßgeblich dafür ist die Art des Ausbildungsbetriebes. Holzmechaniker/in ist ein verbreiteter Beruf, sogar die Bundeswehr bildet eigene Auszubildende in dieser Berufsgruppe aus.

Ausbildungsinhalte

Natürlich sind die Ausbildungsinhalte je nach Fachrichtung etwas unterschiedlich. Die 18-monatige Grundausbildung ist allerdings bei allen Holzmechanikern gleich. Sie lernen die verschiedenen Holzarten und Holzeigenschaften kennen. Wesentlich sind auch die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten von Holz. Sie lernen die verschiedenen Hilfsmittel bei der Bearbeitung kennen, und die Bearbeitungstechniken wie Sägen, Hobeln, Bohren, Fräsen und Schleifen. Zu den weiteren Inhalten der Grundausbildung gehören Oberflächenbearbeitungstechniken, das Lesen und Anfertigen von Skizzen, Messungen durchführen, Dokumentation und Qualitätssicherung.

In der zweiten Hälfte der Ausbildung hängen die Inhalte stark von der Fachrichtung ab. In der Fachrichtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen lernen die Azubis, u.a. pneumatische, hydraulische, elektrische und elektronische Systeme einzustellen und zu bedienen. In der Fachrichtung Möbelbau und Innenausbau lernen die Azubis was beim Furnieren von Flächen zu beachten ist und wie Möbel oder Innenausbauten hergestellt werden.

Aufgabenbeschreibung nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung geht es ans Eingemachte. Für die meisten Holzmechaniker geht es die die Serienfertigung von Möbeln aus Holz, das können Tische, Stühle, Regalsysteme, Ladeneinrichtungen und vieles mehr sein. Im Innenausbau können auch mal Einzelstücke z.B. für die Küche hergestellt werden, wobei es hier starke Überschneidungen mit dem Beruf eines Zimmerers gibt. In der Regel verarbeiten Holzmechaniker verschiedene Holzwerkstoffe, Geschmische und Verbundstoffe anhand von computergesteuerten Maschinen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Naheliegend ist eine Weiterbildung der Handwerkskammer zum Industriemeister Fachrichtung Holz. Der Meister wird oft vorausgesetzt, um Führungsaufgaben in einem Team zu übernehmen. Es wird erlernt wie Produktionsziele unter Einhaltung der Qualität und Menge erreicht werden. Wie bei anderen technischen Ausbildungsberufen ist eine Weiterbildung zum technischen Fachwirt möglich, welcher mehr kaufmännische Tätigkeiten beinhaltet wie den Verkauf und die Planung.

 

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