Typische Fragen aus dem Beruf Friseur/in

Eine Ausbildung zum/r Friseur/in ist abwechslungsreicher als viele glauben. Auszubildende lernen nicht nur viele Schneide- und Färbtechniken. Ganz wesentlich für Friseure ist es eine gute Kundenbindung aufzubauen. Das können Friseure durch eine gute Beratung,  Betreuung, aber auch durch eine gute Menschenkenntnis erreichen.

Was muss ein Friseur / eine Friseurin können?

Wer sich für die dreijährige Ausbildung interessiert, sollte sich zunächst mit den späteren Tätigkeiten auseinander setzen. Frisuren sind vielfältig, damit sind auch die Haarscheidefertigkeiten gefragt, genauso wie eine professionelle Beratung. Friseure müssen nicht nur waschen, scheiden, leben und beraten, sondern auch den Zustand von Haaren und Nägeln beurteilen können. Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld von Friseuren ist die Terminplanung und Organisation.

Wie lange arbeiten Friseure?

Hauptsächlich sind Friseure selbstverständlich in Friseursalons beschäftigt. Für Langschläfer ist der Friseurberuf optimal, denn die meisten Salons öffnen nicht vor 9:00 / 10:00 die Türen. Am Wochenende müssen Friseure etwas kürzer treten, denn der Samstag ist ein normaler Arbeitstag. Dafür haben Friseure meist Sonntag und Montag frei. Neben Friseursalons sind Friseure in Hotels und Freizeitbetrieben beschäftigt. Je nach Hotel und Betrieb sind die Arbeitszeiten recht unterschiedlich. Genauso wie bei Film- und Theaterproduktionen, bestimmen die Zeitpläne der Veranstaltungen den Arbeitsrhythmus der Angestellten. Friseure, die ein Händchen für den Verkauf entwickeln, arbeiten nicht selten in großen Drogerien. Dort verkaufen sie unter anderem Kosmetik.

Welche Fachbegriffe verwenden Friseure?

Ein Praktikum kann dir helfen, in der Welt der Friseure zu schnuppern. Jungs haben über den bundesweiten Boys Day die Möglichkeit an einem Tag viele verschiedene Friseur-Betriebe kennen zu lernen. Ihr werdet dafür von der Schule freigestellt. Beim Praktikum lernt man viele Fachbegriffe kennen, darunter Effilieren, Slicen, Wasserwelle, Papilotten, Deep Pointen, Pointen, Graduieren Dauerwelle, Fassonschnitt, Rundschnitt, Stumpfschnitt, Splisshaarschnitt und viele andere.

Wie kann man ein Friseur-Gewerbe anmelden?

Fast jeder Friseur träumt davon mal ein eigenes Salon eröffnen zu können. Der Weg dahin führt neben einer reichlichen Erfahrung über eine Weiterbildung zum Friseurmeister. Die Ausbildung zum Friseurmeister ist relativ kostspielig (ca. 10.000 EUR sollte man zurücklegen). Trotz der hohen Kosten für die Ausbildung, kann sich im Erfolgsfall die Selbstständigkeit lohnen. Wer nicht genügend Finanzreserven für die Meisterausbildung hat, kann sich nach einem passenden Privatkredit umschauen, es gibt Banken, die Selbstständige bereits in der Gründungsphase unterstützen. Nachdem die Finanzierung steht und der Betriebsstandort gefunden ist, könnt ihr euer Gewerbe zunächst als Einzelunternehmen, oder GbR beim Gewerbebetrieb anmelden. Dazu ist ein einfaches Ausfüllen des Formulars und der Meisterbrief als Nachweis notwendig. Die Gewerbeanmeldegebühr ist je nach Stadt und Gemeinde unterschiedlich und liegt bei ca. 20 – 40 EUR.

Welche Fragen kommen im Einstellungstest?

Wie schon erwähnt sind gute Friseure echte Kommunikationsgenies. Für eine echte Kundenbindung ist gutes Zuhören gefragt, Redegewandheit und eine aufgeschlossene Haltung. Ein ausweichender Wortschatz, genauso wie Mehrsprachigkeit sind in diesem Beruf von Vorteil. Denn ca. 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Neben Sprache und guten Umgangsformen sind Ausdauer, Fleiß, Verschiegenheit und Höflichkeit wichtige Voraussetzungen. Körperlich solltet ihr sehr belastbar sein, denn Friseure sind nicht nur den ganzen Tag auf den Beiden, sie arbeiten daneben mit zahlreichen chemischen Mitteln, müssen immerfort geschickt agieren und ein gesundes Sehvermögen besitzen. Im Einstellungstest für einen Ausbildungsplatz werde häufig Grundkenntnisse aus Mathematik (Grundrechenarten, Prozentrechnung), Biologie (Haut, Haar), Chemie (Wirkungsweise von Stoffen) auch die praktischen Fähigkeiten (Kreativität, handwerkliches Geschick) auf die Probe stellt. Oben haben wir einige beispielhafte Fragen zum Üben vorbereitet.

Wir bringen Lernen auf ein neues Level!

Die Plakos Akademie hat bereits tausende Bewerber erfolgreich auf Einstellungstests vorbereitet und bei der persönlichen Weiterentwicklung unterstützt.