Flexible Jobs sind der Renner

Bei der Jobsuche achten die österreichischen Arbeitnehmer immer weniger auf die finanziellen Anreize. Lt. einer aktuellen Studie der Regus (einem Anbieter von flexiblen Arbeitszeitmodellen) legen 79 % der Arbeitnehmer den höchsten Wert auf die Flexibilität des Arbeitsplatzes. Das heißt für Sie ist es wichtig, selbst bestimmen zu können, wann und wo sie die vertraglich festgelegte Leistungen erbringen. Entsprechende Zusagen des Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch helfen in dem Fall, die besonders attraktiven und talentierten Arbeitnehmer vom Unternehmen überzeugen zu können. Außerdem sind flexible Arbeitszeiten wichtig, um Mitarbeiter an das Unternehmen langfristig binden zu können. Um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können, fragen die Fachkräfte oftmals bereits in Bewerbungsgesprächen nach flexiblen Arbeitszeitmodellen im Unternehmen. Die Anforderungen an die Arbeitszeit verändern sich im Laufe des Berufslebens: Familienpflichten, eine berufliche Weiterbildung, weite Anfahrtswege zur Arbeitsstelle, Außendienst oder einfach der Wunsch nach mehr Zeit für Ehrenamt und das Hobby sind hier die ausschlaggebende Gründe.

Die Arbeitgeber haben dies längst erkannt. In Jobangeboten machen Arbeitgeber häufig auf die Flexibilität der Arbeitplätze aufmerksam.  Sucht man beispielsweise nach “Oberösterreich jobs”, werden einem zahlreiche Jobangebote angezeigt mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Vor allem die IT Branche öffnet sich immer mehr in diese Richtung. Das hat auch gute Gründe.

Bevor sich Arbeitgeber nämlich auf flexible Arbeitszeitmodelle einlassen, muss der Arbeitnehmer oftmals erst beweisen, wie leistungsfähig und verantwortungsbewusst er ist. Schließlich ist nicht jedem Arbeitnehmer zu zutrauen, die Zeit im Homeoffice sinnvoll nutzen zu können und sich von der Couch nicht ablenken zu lassen. Eine der wichtigsten Eigenschaften, die Arbeitgeber von Arbeitnehmern erhoffen und sich wünschen, ist unternehmerisches Denken. Das bedeutet auch, sich voll und ganz auf die Wünsche des Unternehmens zu konzentrieren und die unternehmerischen Bedürfnisse zu verstehen. Erst wenn das entsprechende unternehmerische Denken bei den Mitarbeitern vorhanden ist, machen Arbeitgeber die Türen offen für eine maximale Flexibilität. Das bedeutet die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten und zu einer beliebigen Zeit. Unternehmerischen Denken besitzen erfahrungsgemäß nur Mitarbeiter in Führungspositionen oder die Leiter des Unternehmens. Deshalb wird bisher die größtmögliche Flexibilität am Arbeitsplatz auch nur der Führungsebene gewährt. Dem gewöhnlichen Fußvolk war diese Möglichkeit verwehrt. In Zeiten, in denen talentierte Fachkräfte an Bedeutung für die Unternehmen gewinnen, könnte sich das ändern.

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