Fachkräftemangel vorbeugen - Talente anwerben

Der Fachkräftemangel ist in fast allen Branchen spürbar. Mit der Knappheit einhergeht, dass der Konkurrenzdruck bezüglich der Personalrekrutierung zwischen Unternehmen markant ansteigt. Arbeitgeber müssen heutzutage mehr zu bieten haben, als ein gutes Gehalt. Sie müssen darüber hinaus eine attraktive Arbeitsumgebung, möglichst flexible Arbeitszeiten und Aufstiegschancen gewährleisten. Clevere Talent-Management-Lösungen sind gefragt.  Um dem Mangel an kreativen Köpfen entgegen zu wirken, ist es sinnvoll Talente frühzeitig anzuwerben und diese innerhalb der Betriebsstrukturen zu fördern. Welche Möglichkeiten zur Rekrutierung verfügbar und effektiv sind, wird nachfolgend verdeutlicht.

Praktikumsangebote

Praktika sind für Schüler heute weitaus wertvoller als vor zwanzig Jahren. Die Vielfalt an Berufen und Branchen hat sich massiv vergrößert, so dass es vielen jungen Menschen sehr schwer fällt, die geeignete Richtung für sich zu entdecken. Einige haben ein verborgenes Talent, wissen es jedoch nicht. Erst durch Praktika kommen sie ihrem Ziel näher und können nach und nach herausfinden, welche Tätigkeiten ihnen tatsächlich liegen und welche berufliche Laufbahn möglicherweise die Richtige ist. Unternehmen sind daher gut beraten Praktikumsangebote zu schaffen und diese aktiv zu bewerben. In der Praxis lässt sich meist erfolgreicher feststellen, ob ein Praktikant zum Unternehmen passt, als in einem Vorstellungsgespräch. Praktika kosten Unternehmen zwar Geld und Zeit, der positive Effekt, der gleichzeitig eine effiziente Möglichkeit zur Verbeugung des Fachkräftemangels darstellt, ist jedoch nicht zu unterschätzen. Das Anbieten von Praktikumsplätzen ist weitaus günstiger, als später Umsatzeinbußen in Kauf nehmen zu müssen, weil nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht.

Innovativer Messeauftritt

Um die Attraktivität des Unternehmens in Szene zu setzen und Praktikumsplätze sowie Ausbildungen zu bewerben, sind Messen eine ideale Plattform. Besonders Berufsinformationsmessen gewinnen an Bedeutung. Die Besucherzahlen steigen in den meisten Regionen fast jedes Jahr. Junge Menschen nutzen die Angebote verstärkt, um sich über die lokalen Unternehmen zu informieren und verschaffen sich einen Überblick über ihre Chancen. Beim Gestalten des Messeauftritts sollte die Aufmerksamkeit nicht nur auf einen innovativen Messestand und entsprechende Repräsentanten gelenkt werden. Eine große Rolle spielen die eingesetzten Werbeartikel. Insbesondere auf Messen werden sie von den Besuchern geradezu gesammelt und die Bereitschaft, werbende Produkte anzunehmen, ist nirgendwo größer als hier. Ihre Wirkung wird angesichts der Digitalisierung und der zunehmenden Verlagerung von Werbemaßnahmen ins Internet nach wie vor unterschätzt. Dabei sind die langfristigen Erfolge markant. Der amerikanische Branchendienstleister Advertising Specialty Institute hat eine internationale Markforschungsstudie erarbeitet, die zweifelsfrei nachweisen kann, dass der Erinnerungswert beim Konsument enorm ist. 85 Prozent der Befragten, darunter Studenten und Geschäftsleute, konnten sich dank Werbeartikeln sehr gut an das werbende Unternehmen erinnern. Die Grafik aus den Studiendokumenten zeigt, wie viele Monate Werbeartikel von Europäern durchschnittlich genutzt werden. Die Angaben dürften einige Unternehmer überraschen.

Dies ist allerdings längst nicht die einzige erstaunliche Information, die aus der Studie hervorgeht. Die Ergebnisse der Global Advertising Specialties Impressions Study können unter asicentral.com nachvollzogen werden. Die Erkenntnis aus der Studie sollten Betriebe nutzen und in hochwertige Werbeartikel investieren. Besonders groß ist die Auswahl an Bezugsquellen online. Streuartikel, Schreibgeräte, Taschen, Textilien und vieles mehr werden unter anderem im Onlineshop von HACH präsentiert, einem Fachhändler für professionelle Werbeartikel. Der Vorteil derartiger Versandhändler ist, dass einige mit hochmodernen Artikelkonfiguratoren arbeiten, die es dem User erlauben, sämtliche Werbeartikel selbstständig mit Logo und Werbebotschaften zu versehen. Ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl von Werbeartikeln ist der praktische Nutzen für den Anwender. Ein nachhaltiger Effekt lässt sich nur dann erzielen, wenn ein Werbegeschenk mehrmals genutzt wird und einen praktischen Vorteil für den Anwender hat. Zur Verdeutlichung hier drei Beispiele:

1. Speziell abgezielt auf das junge Publikum wären schicke USB-Sticks mit Firmenlogo denkbar, die möglicherweise direkt mit aufbereiteten Unternehmensdaten bespielt werden. Damit erfüllt der Werbeartikel gleich zwei Aufgaben: Zum einen die Präsentation des Unternehmens inklusive passender Informationen, zum anderen liefert er einen dauerhaften Nutzen als Datenträger.

2. Auch stilvolle Taschen garantieren Mehrwert, weil diese auf Messen den Zweck erfüllen, Informationsmaterial aufzubewahren und komfortabel zu transportieren.

3. Schreibgeräte sind nicht weniger vorteilhaft. Sie sind ständig in Gebrauch und konfrontieren den Nutzer regelmäßig mit dem entsprechenden Logo oder einer cleveren Botschaft.

Förderprogramme für Studenten

Viele Talente sitzen an der Universität und bereiten sich auf ihre spätere Laufbahn vor. Wo sie nach dem Studium landen, ist oft bis kurz vor dem Abschluss unklar. Unternehmen können die Gelegenheit nutzen und Studenten bereits während des Studiums ansprechen. Spezielle Förderprogramme erlauben es den Kontakt zu Studierenden an Hochschulen zu suchen und sie für das Unternehmen zu gewinnen. Während Studenten einen Grundförderbetrag erhalten, werden sie von Ausbildern oder Ingenieuren langfristig betreut. Der Vorteil: Studenten werden bereits im Studium mit der Berufspraxis konfrontiert und sammeln wertvolle Erfahrungen. In Zeiten ohne Vorlesungen können sie im Förderunternehmen verschiedene Abteilungen kennenlernen und dort gegen Entlohnung arbeiten. Besonders häufig wird diese Art der Rekrutierung in folgenden Branchen angewandt:

  • Elektrotechnik
  • Energiemanagement
  • Versorgungstechnik
  • Facility Management

Authentische Eigenwerbung

Nicht weniger attraktiv ist das Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Prinzip. Da dies gleichermaßen bei Auszubildenden oder Studenten funktioniert, kann diese Rekrutierungsform flächendeckend als Alternative betrachtet werden. Bestehendes Personal wird aktiv an der Personalsuche beteiligt. Azubis beziehungsweise Mitarbeiter sind oft die besten Ansprechpartner für potenzielle Bewerber, weil sie ihre positiven Erfahrungen authentisch vermitteln. Mit der Auszahlung von Prämien für die erfolgreiche Vermittlung können Unternehmen ihrer Belegschaft einen finanziellen Anreiz bieten.

Social Recruiting

Soziale Netzwerke haben für junge Menschen eine große Bedeutung. Sie beschäftigen sich viele Stunden in der Woche damit. Aufgrund der Aufmerksamkeit eignen sich die Plattformen ideal zur Personalbeschaffung. Wer auf Facebook, Twitter, Google+ und Co. für attraktive Stellen wirbt, kann eine große Zahl potenzieller Talente erreichen. Neben dem Einblenden von Stellenanzeigen lassen sich mögliche Kandidaten direkt Anschreiben, was die Kontaktaufnahme beschleunigt und maßgeblich erleichtert. Wird eine Talent Management Software eingesetzt, können Social Recruiting Ergänzungen integriert werden, um die Personalbeschaffung noch innovativer und effizienter zu gestalten.

Wie sich Netzwerker über das Social Web für das entsprechende Unternehmen begeistern lassen, erklärt Frau Prof. Dr. Sonja Salmen, Expertin auf dem Gebiet Social-Media-Management und E-Strategie, im folgenden Video.

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