Fachinformatiker/in Einstellungstest, Ausbildung und Gehalt

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch. Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer. Sie arbeiten in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche und zählen zu den beliebtesten und aussichtsreichsten Berufen. Sie sind auch für Unternehmen tätig, die Software für ihre Geschäftsprozesse selbst erstellen bzw. anpassen. Die Möglichkeiten, sich im Anschluss an die Ausbildung durch ein Studium weiterzuqualifizieren, sind sehr gut.

Eignungstest für Interessierte

Wer ein Interesse an dieser Ausbildung hat, findet hier unter dem Reiter Einstellungstest ausführliche Informationen über das Aufnahmeverfahren.

Aufgaben

Sie entwickeln und programmieren kundenspezifische Software. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung testen bestehende Anwendungen, passen sie an, verbessern sie und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Darüber hinaus beheben sie Fehler mithilfe von Experten- oder Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen die Anwender. Sie setzen die Methoden des Software Engineerings ein und nutzen Programmiersprachen und Werkzeuge wie Entwicklertools. 

Einkommen während der Ausbildung und Gehalt danach

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung nach der Ausbildung beispielsweise € 2.516 bis € 2.925 im Monat betragen. 

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 744 bis € 806

2. Ausbildungsjahr: € 805 bis € 865

3. Ausbildungsjahr: € 879 bis € 944

Ausbildung

Die Ausbildung kann entweder wie gewöhnlich dual in Betrieb und Berufsschule laufen (hier sollte man große Unternehmen bevorzugen) oder auch über das Rechenzentrum von (technischen) Universitäten.

In beiden Fällen dauert die Ausbildung in der Regel drei Jahre.

Die Vergütung variiert, liegt jedoch über dem gewöhnlichen Durchschnitt für Auszubildende.

Ausbildungsinhalte

Es wird vor allem Wert auf das Erlangen von breit gefächerten Kenntnissen gelegt, weshalb zum Beispiel mit allen Betriebssystemen gleichermaßen gearbeitet wird. Gute Ausbildungsstellen bieten auch Bewerbungs- oder Moderationstraining für die Auszubildenden an um sie auch als Persönlichkeiten zu formen.

Aufgaben eines Fachinformatikers

Die Aufgaben des Fachinformatikers richten sich nach seiner Spezialisierung. Es gibt die Spezialisierung auf die Fachrichtung Anwendungsentwicklung sowie die auf die Fachrichtung Systemintegration. Der Fachinformatiker mit Spezialisierung Anwendungsentwicklung untersucht bestehende IT-Systeme eines Kunden und passt sie nach dessen Wunsch neuen Anforderungen an. Er ist dabei auf die Arbeit mit der Software, also den IT-Anwendungen, spezialisiert. Ein Fachinformatiker mit Spezialisierung auf Systemintegration nimmt die Hard- und die Software eines Kunden in den Blick und vernetzt sie so, dass sich ein funktionierendes Gesamtsystem ergibt. Er ist also eher auf das gesamte IT-System konzentriert und beschäftigt sich nicht wie sein Kollege ausschließlich mit den Anwendungen (der Software). Fachinformatiker beider Fachrichtungen werden auch für Schulungsveranstaltungen mit Benutzern eingesetzt, denen sie jeweils die IT-Komponente nahebringen, die ihrer Spezialisierung entspricht.

Wo arbeitet ein Fachinformatiker?

Fachinformatiker beider Fachrichtungen arbeiten insbesondere in Unternehmen der Wirtschaft, wo sie für den Bereich IT eingesetzt werden. Sie werden von solchen Unternehmen direkt angestellt, die groß genug sind, um eine eigene Abteilung für IT zu besitzen, die für die gesamte IT des Unternehmens verantwortlich ist. Dies sind in der Regel mittelständische bis große Unternehmen, die aufgrund ihrer Ausrichtung eine komplexe IT benötigen. Es gibt aber auch Fachinformatiker, die in einem IT-Unternehmen arbeiten und von dort aus zu Kunden entsandt werden, die keine eigene IT-Abteilung haben. Diese haben es mit einem besonders häufigen Wechsel von IT-Strukturen zu tun, weswegen der Beruf abwechslungsreicher, aber auch deutlich fordernder ist als der Einsatz in ein- und demselben Unternehmen.

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