Wie viel Erzieher und Erzieherinnen verdienen können

Die Ausbildung zum/r Erzieher/in findet regulär in schulischer Form statt und wird daher nicht vergütet. Nach der Ausbildung wird das Einkommen von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Wie diese aussehen, und mit welchen Gehaltsvorstellungen du in eine Tätigkeit im erzieherischen Bereich gehen kannst, erfährst du hier. Die unten genannten Zahlen dienen der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Bei der Ausbildung zum/r Erzieher/in handelt es sich i.d.R. um eine schulische Aus- bzw. Weiterbildung und wird daher nicht vergütet. In Praktikumsphasen bekommen die angehenden Erzieher/innen eine Vergütung. Bei einer berufsbegleitenden Form der Ausbildung wird von der Ausbildungseinrichtung während der gesamten Ausbildungszeit eine Vergütung gezahlt.

Das für die staatliche Anerkennung zu absolvierende Berufspraktikum wird ebenfalls bezahlt und beträgt laut Tarifvertrag für Praktikantinnen/Praktikanten des öffentlichen Dienstes (TVPöD) € 1.501 brutto im Monat.

Finanzielle Unterstützung während der schulischen Ausbildung bietet die Förderung nach dem Bundesausbildungsgesetz (BAföG).

Unter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Erziehungsweiterbildungen können nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AufstiegsBAföG) unterstützt werden. Informationen dazu gibt es jeweils beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Gehalt nach der Ausbildung

Der Verdienst von ausgebildeten Erziehern liegt gemäß Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zwischen € 2.578 und € 3.592 brutto im Monat.

Schaut man sich den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit an, sind jedoch Unterschiede in den Gehältern zu erkennen. Laut den Angaben liegt das mittlere Einkommen (Median) für Berufe in der Kinderbetreuung und –erziehung mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten bei € 3.139 brutto im Monat. Aufgrund gewisser Faktoren wie das Bundesland, die Aus- und Weiterbildung, die Berufserfahrung und die Anforderungen an die Tätigkeit kann das Gehalt jedoch geringer oder höher ausfallen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Verdienst dieser Berufsgruppe bei bis zu € 2.728 brutto und im restlichen Osten Deutschlands zwischen € 2.729 und € 3.139 brutto. Berufstätige dieser Gruppe verdienen im restlichen Bundesgebiet ungefähr € 3.140 und € 3.592 brutto.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Wem die bereits genannten Gehaltsaussichten nicht reichen oder wer langfristig mehr Verantwortung übernehmen möchte, sollte über eine Aufstiegsweiterbildung nachdenken. Eine Weiterbildung als Fachwirt/in für Erziehungswesen oder als Motopäde/in macht den Weg in eine Laufbahn in einer Führungsposition frei. Entsprechend steigt das Gehalt. So können Fachwirte im Erziehungswesen nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zwischen € 2.599 und € 4.670 brutto im Monat verdienen.

Auch ein Studium in den Fächern Erziehungs- und Bildungswissenschaft oder Soziale Arbeit können die beruflichen Chancen und die Aussicht auf ein höheres Gehalt verbessern.

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