Gehalt von Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen

Die Weiterbildung zum/r Ernährungsberater/-in erfolgt i.d.R. ohne jegliche Vergütung. Absolventen bekommen nach Abschluss der Weiterbildung und einem Arbeitsvertrag in der Tasche ein monatliches Gehalt. Dieses ist von verschiedenen Faktoren abhängig, über welche wir euch an dieser Stelle informieren. Die untengenannten Zahlen dienen lediglich der Orientierung und geben kein Anspruchsrecht.

Gehalt während der Ausbildung

Da der Weg zum/r Ernährungsberater/-in über eine entsprechende Weiterbildung oder ein einschlägiges Hochschulstudium führt, erhält man während der Ausbildung kein Gehalt.

Bei einer Weiterbildung können jedoch Kosten für Lehrgänge und Prüfungen anfallen. Außerdem können Kosten für Arbeitsmaterialien, Unterbringungskosten und Fahrtkosten entstehen.

Bei einer vorangehenden Ausbildung zum/r Diätassistenten/-in erhalten Lehrlinge auch keine Ausbildungsvergütung, da es sich um eine schulische Ausbildung handelt. In bestimmten Fällen können die Schüler/-innen eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bekommen. Informationen zum BAföG können auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingeholt werden.

Gehalt nach der Ausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung und einem Arbeitsvertrag in der Tasche, erhalten Absolventen ein regelmäßiges monatliches Gehalt. Dieses ist jedoch unter anderem von Faktoren wie einer möglichen Tarifgebundenheit des Arbeitgebers und dem Bundesland abhängig. Die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (TVöD) liegt zwischen € 3.546 und € 5.626 brutto.

Als Ernährungsberater/-in kann im Durchschnitt mit einem Gehalt von € 2.100 brutto im Monat gerechnet werden. Unterschiedliche Einsatz- und Spezialisierungsmöglichkeiten sorgen jedoch, wie die bereits genannten Faktoren, für Unterschiede im Gehalt. Die bisherige berufliche Vorbildung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Freiberufliche Ernährungsberater beeinflussen das Gehalt, beispielsweise über Honorare, selbst.

Wie bereits erwähnt, beeinflusst das Bundesland i.d.R. auch die Höhe des Einkommens. Generell ist ein Ost-West-Gefälle zu beobachten. So verdienen Ernährungsberater in Niedersachsen rund € 3.600 brutto im Monat und bekommen damit im deutschlandweiten Vergleich am meisten. In Brandenburg hingegen sind es rund € 1.400 brutto. Mit steigender Berufserfahrung steigt auch meist das Gehalt. Durchschnittlich beträgt das Gehalt mit Berufserfahrung ca. € 3.750 brutto, durch regionale Unterschiede kann dieses jedoch höher oder geringer ausfallen.

Gehalt mit verbesserter Qualifikation

Nach der Weiterbildung zum/r Ernährungsberater/-in kann eine Aufstiegsweiterbildung z.B. als Techniker/-in der Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement die Karriere- und somit die Gehaltschancen weiter verbessern. Techniker/-innen im öffentlichen Dienst beziehen nach Tarif ein beispielhaftes Gehalt von € 2.544 bis € 4.120 brutto im Monat. Die beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft liegt bei € 2.982  brutto im Monat. Die Zahlen entsprechen den Regelungen des TVöD und den Angaben der Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Ein weiterführendes Studium im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie kann weitere berufliche Wege freimachen und damit das Gehaltsniveau erhöhen.

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