Erfinder, Entdecker und Persönlichkeiten - Übungsaufgaben für den Einstellungstest

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In einem Einstellungstest können einem ganz verschiedene Kategorien und Aufgaben begegnen. Neben Persönlichkeitsfragen, Rechtschreibübungen und Mathematiktests sind auch Tests zum Thema Allgemeinwissen sehr beliebt. Dabei spielt oft das Thema Geschichte und besonders Erfinder, Entdecker und Persönlichkeiten eine große Rolle.

Die Bedeutung im Einstellungstest

Dass Unternehmen in ihren Auswahlverfahren gern einmal auf einem Test zum Allgemeinwissen zurückgreifen, ist keine Überraschung. Viele Arbeitgeber sind Mitarbeitern interessiert, da am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich für Politik und Geschichte interessieren. Wer sich in verschiedenen Bereichen gut auskennt, zeigt, dass er Interesse an den Dingen im Leben hat und offen ist für neue Dinge.

Entsprechend wird ein Test mit Fragen zum Allgemeinwissen und der Geschichte in vielen Unternehmen eingesetzt. Themen wie Erfinder, Entdecker und Persönlichkeiten können einem zum Beispiel bei Auswahlverfahren der Polizei, in der Wirtschaft oder in sozialen Berufen begegnen. Erfindungen spielen zudem gern einmal in technischen Berufen eine Rolle. Wer sich beispielsweise im IT-Bereich bewirbt, sollte sich mit der Geschichte des Internets und seinen Erfindern auskennen. Auch wenn es vielleicht keinen Einstellungstest gibt, kann die Frage durchaus in einem Vorstellungsgespräch aufkommen.

Typischer Erfindungen

Die Liste der Erfindungen der Menschheit, mit denen man eigentlich vertraut sein müsste, ist länger als viele Menschen glauben. Während viele Dinge im Alltag genutzt werden, wissen nur sehr wenige, wann genau und von wem der Gegenstand eigentlich erfunden wurde. Alle Erfindungen abzudecken, ist daher auch unmöglich, ein paar interessante Beispiele können aber bei einem Test den Unterschied ausmachen.

Die Glühbirne erblickte beispielsweise 1879 das Licht der Welt. Erfinder war damals Thomas Edison, der mit dem Wolfram-Draht die Grundlage dafür legte, dass eine Birne lange brennen konnte. Versuche gab es zuvor schon einige, aber erst Edison war erfolgreich und legte den Grundstein für ein Konzept, das bis heute genutzt wird.

Auch beim Telefon versuchten sich mehrere Personen an der Idee. Patentieren lies sich den Fernsprecher schließlich Graham Bell im Jahr 1876. Der erste Erfinder mit einem funktionierenden Telefon war er aber nicht. Dieses wird dem Erfinder Antonio Meucci zugeschrieben, der aber 1871 nicht das Geld für eine Patentanmeldung hatte.

Eine weitere Erfindung, die sich mehreren Erfindern zuteilen lässt, ist die Fotokamera. Im Jahr 1839 erfanden der Franzose Daguerre und der Brite William Talbot jeweils ein Verfahren, mit denen sich Fotos mehrmals entwickeln lassen konnten. Damit war der Grundstein für die Fotokamera gelegt, die schließlich von Bayerd weiterentwickelt und verbessert wurde.

Berühmte Erfinder und ihr Einfluss

Ein weiterer Grund, warum Erfindungen und ihre Erfinder gern in einem Einstellungstest abgefragt werden, ist ihre Bedeutung für die Menschheit. In nicht wenigen Fällen ist es einer Person durch eine Idee gelungen, Einfluss auf die Entwicklung der Menschen zu nehmen. Ein klassisches Beispiel ist Johannes Gutenberg. Dieser erfand im 15. Jahrhundert den modernen Buchdruck und sorgte so dafür, dass Bücher und damit Wissen sich extrem verbreiten konnten.

Auch Alfred Nobel gehört zu diesen Personen, ohne die Geschichte vielleicht anders verlaufen wäre. Von seinen 355 Patenten sticht vor allem das Dynamit hervor. Der Sprengstoff machte ihn am Ende sogar reich, auch wenn sich der Schwede im Verlauf seines Lebens bewusst wurde, wie viel Schaden damit auch angerichtet wurde. Vor seinem Tod nutzte er sein Vermögen, um eine Stiftung ins Leben zu rufen, die bis heute die berühmten Nobel-Preise verleiht.

Vorbereitung auf den Einstellungstest

Natürlich ist es schwer möglich und auch nicht sonderlich praktisch, jede Erfindung und jeden Erfinder auswendig zu lernen. Allerdings kann man sich durchaus auf den geschichtlichen Teil im Einstellungstest vorbereiten. Auf der einen Seite hilft es generell, wenn man sich für das aktuelle Geschehen und das Vergangene interessiert. Lesen ist hier immer eine nützliche Sache.

Zudem können die unterschiedlichen Einstellungstest-Aufgaben auch ganz einfach online geübt werden. Selbst dann ist es nicht notwendig, die Antworten auswendig zu kennen. In vielen Fällen werden bei den Tests zum Allgemeinwissen mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Wer dann zumindest schon einmal von der Persönlichkeit oder der Erfindung gehört oder gelesen hat, kann die Antwort meist zuordnen.


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