Entscheidungen treffen – ein Selbsttest zur Entscheidungsfähigkeit

Entscheidungen treffen - ein Selbsttest zur EntscheidungsfähigkeitMit diesem Selbsttest können Sie Ihre eigene Entscheidungsfähigkeit auf die Probe stellen. Eine gute Entscheidungsfähigkeit ist im Leben wichtiger denn je. Denn durch den technologischen Fortschritt haben wir so viele Wahlmöglichkeiten wie noch nie: Wir können heute zwischen einer Vielzahl an Produktvariationen wählen, verschiedenste Kommunikationsmittel stehen uns zur Verfügung und eine unglaubliche Vielzahl an Ratgebern im Netz. Sich dabei zu entscheiden fällt vielen nicht leicht.

Entscheidungen im Gehirn

Forscher konnten bereits im 20sten Jahrhundert nachweisen, dass unsere Entscheidungen nicht nur auf rationaler Ebene getroffen werden. Unsere Gefühle spielen bei der Entscheidungsfindung ebenfalls eine wichtige Rolle. Erfolgreiche Ärzte, Feuerwehrleute und Polizisten treffen ihre Entscheidungen häufig aufgrund von Erfahrungen und Intuitionen. Diese sind rein rational häufig nicht erklärbar. Bei unseren Entscheidungen spielt die Vertrautheit von bestimmten Objekten eine Rolle. Forscher haben beispielsweise durch Messung von Hirnströmen nachweisen, dass wir bei unserer Entscheidungsfindung in den ersten Millisekunden überprüfen, ob uns eine bestimmte Alternative bekannt vorkommt. Auch Hormone wie das Testosteron beeinflussen unsere Entscheidungen. Wer ein erhöhtes Testosteron aufweist, handelt lt. Studien risikofreudiger als sonst. In den 90er Jahren haben Forscher durch ein Experiment herausgefunden, dass sobald unser Gehirn mit Informationen überfüllt ist, wir eher auf unser Bauchgefühl hören.

Was ist Entscheidungsfähigkeit und wie muss man die Test-Ergebnisse interpretieren?

Wenn wir die Wahl zwischen mehreren Alternativen haben, die sich gegenseitig ausschließen, müssen wir eine Entscheidung treffen. Entscheidungsfähigkeit ist das personale Vermögen, aktiv und selbstbestimmt die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten voll wahrzunehmen.
Stufe 1: Der Benutzer trifft äußerst ungern Entscheidungen. Er zögert permanent und schiebt wichtige Entscheidungen hinaus. Seine Unentschlossenheit und Unsicherheit machen ihn zu einer unzuverlässigen und nicht vertrauenswürdigen Person.

Stufe 2: Der Benutzer kann selten Entscheidungen treffen. Er wird häufig von Zweifeln dominiert und kann sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren. Er kann Alternativen schlecht beurteilen. Somit kann er sich nur schwer zu einer Entscheidung durchringen.

Stufe 3: Der Benutzer ist vereinzelt in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Nach längerem Abwägen gelingt es ihm, sich zu entscheiden. Durch das partielle Zögern erscheint der Benutzer dennoch als wenig verlässlich.

Stufe 4: Der Benutzer kann insgesamt als entscheidungsfreudig beschrieben werden. Er verfolgt ein Ziel, für das er sich bewusst entschieden hat. Es kommt vor, dass er sich bei seiner Wahl Zeit lässt, schiebt es jedoch nicht endlos hinaus.

Stufe 5:Der Benutzer trifft schnell und sicher Entscheidungen. Dabei wägt er zwischen den einzelnen Optionen intelligent ab. Er konzentriert sich auf das Gelingen seines Vorhabens und überlässt keine Entscheidung den Anderen.

Stufe 6: Der Benutzer ist ein Entscheidungsträger. Alternativen werden von ihm schnell und kritisch beurteilt, wodurch er zuverlässig eine gute Wahl trifft. Diese Entschiedenheit macht ihn zu einem vertrauenswürdigen sowie verlässlichen Ansprechpartner und qualifiziert ihn gleichzeitig als Führungskraft.

Entscheidungsfähigkeit im Beruf

Bei besonders schwierigen, wenn nicht der schwierigsten Entscheidung wie der Berufswahl, können sich die wenigsten von uns schnell auf eine Alternative festlegen. Meist werden wir aus Zeitgründen zu einer bestimmten Entscheidung gedrängt. Mit zunehmender Erfahrung im gewählten und anderen Berufen stellen wir aber fest, dass wir uns umentscheiden müssen. Die wenigsten von uns bleiben ihr Leben lang in einem bestimmten Beruf, das hat sicherlich auf mit sich ständig ändernden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu tun.

Forschungen fanden heraus, dass wir uns bei unserer Berufswahl stark von unseren Eltern beeinflussen lassen. Besonders wenn die Eltern einen angesehenen Beruf ausüben wie Arzt, Anwalt oder Unternehmer, neigen die Kinder dazu, den gleichen Beruf der Eltern zu wählen. Natürlich gibt es auch andere Einflussfaktoren, wie Lehrer oder Freunde. Alle Einflussfaktoren haben wir unter dem Stichwort “Berufswahl” zusammengefasst.

Führungskräfte müssen besonders viele Entscheidungen treffen

Führungskräfte müssen aktiv zwischen unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten entscheiden können und hierbei Alternativen kritisch beurteilen können. Sie agieren häufig als Schnittstelle zwischen Abteilungen, Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern. Ihnen wird meist ein großer Aufgabenbereich übertragen mit den nötigen Kompetenzen und dem Handlungsbereich.  Somit gehört die Entscheidungsfähigkeit zu den wesentlichen Führungsqualitäten, da diese bei Vorgesetzten sehr häufig in Anspruch genommen wird.

 

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