Psychologischer Eignungstest der Arbeitsagentur (Jobcenter) – Aufgaben/ Lösungen

Psychologischer Eignungstest der Arbeitsagentur - Aufgaben/ LösungenDer psychologische Eignungstest der Arbeitsagentur läuft ähnlich ab wie Eignungstests, die beispielsweise Bewerber um einen Ausbildungsplatz oder einen Studienplatz in Unternehmen und Universitäten durchlaufen.

Was ist der berufspsychologische Test?

Ein psychologischer Test der Arbeitsagentur (Jobcenter) kommt für mehrere Personengruppen in Frage. Relevant ist der Test zum Beispiel dann, wenn eine Umschulung gemacht wird oder ein Jugendlicher noch nicht zu 100 Prozent über seine berufliche Zukunft Bescheid weiß. Wir haben uns für dich mit dem Thema im Folgenden einmal genauer beschäftigt und dabei überprüft, woraus ein psychologischer Test vom Arbeitsamt besteht. Optimal also für dich, um dich auf diesen richtig vorzubereiten.

Der berufspsychologische Service der Arbeitsagentur ist für eine breite Zielgruppe ausgelegt. Jugendliche, die nach einem Gespräch mit dem Berufsberater nicht weiter wissen, können diesen Dienst zum Beispiel in Anspruch nehmen. Auch Erwachsene mit gesundheitlichen Problemen, Berufserfahrene mit einer längeren Auszeit und Arbeitssuchende, die bei Ihrer bisherigen Tätigkeit nur wenig Erfolg gehabt haben. Häufig setzt die Nutzung eines Bildungsgutscheins für eine Umschulung den Besuch des berufspsychologischen Tests voraus.

Warum muss ich den Test machen?

Beim Eignungstest der Arbeitsagentur gibt es ein bestimmtes Ziel: Es soll die Eignung der Testperson für einen bestimmten Beruf untersucht werden. Bei der Beurteilung der Eignung wird getestet, ob die Testperson über die für einen Beruf erforderlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt. Weiterhin werden bei diesem speziellen Eignungstest die Interessen, Zielen und Lebensorientierung der Testperson berücksichtigt. Danach wird ein Gutachten erstellt, ob diese sich mit dem gewünschten Beruf decken.

Ein psychologischer Test beim Arbeitsamt kann unterschiedliche Gründe haben. Auf jeden Fall aber solltest du nach unseren Erfahrungen wissen, dass dieser Test vor allem als Hilfe zu sehen ist. Die Arbeitsagentur unterstützt dich bei der Suche nach einem neuen Beruf oder dann, wenn du wegen Umschulung  gerne den Beruf wechseln möchtest. Gedacht sind die Aufgaben dann zum Beispiel dafür, um herauszufinden, ob der neue Beruf für dich überhaupt geeignet ist oder ob du dich doch lieber in eine andere Richtung orientierst. Zusätzlich dazu kommt ein psychologischer Test Agentur für Arbeit aber auch für Jugendliche in Frage, die gerne wissen wollen, welche Berufe für sie interessant sein könnten.

Psychologischer Test Arbeitsamt

Zur Info
Es hilft auf jeden Fall, sich auf den psychologischen Test bei der Agentur für Arbeit vorzubereiten. Die optimale Unterstützung für deine Vorbereitung liefert dabei unser Online-Kurs.

Zielgruppen des psychologischen Eignungstests
Der psychologische Dienst der Arbeitsagentur prüft in den meisten Fällen, ob sich die Person für eine bestimmte Weiterbildungsmaßnahme eignet.  Oftmals sind es Testpersonen, die eine Kostenübernahme für eine Weiterbildungsmaßnahme oder einen (Lkw-)Führerschein von der Arbeitsagentur wünschen. Der Test soll häufige Abbrüche vermeiden und somit viel Zeit und Kosten dem Kandidaten und der Arbeitsagentur ersparen. Nicht selten verlangt die Arbeitsagentur neben dem Bestehen des Eignungstests auch einen Nachweis über eine Übernahme nach der erfolgten Weiterbildungsmaßnahme.

Wie ist der Ablauf?

Die genauen Inhalte im Test hängen davon ab, für welchen Beruf du dich interessierst. Bei einer Ausbildung als Erzieherin, in der Reha oder bei einer Umschulung Altenpfleger kommen so also jeweils andere Fragen auf. Und diese unterscheiden sich noch einmal von den Inhalten im psychologischer Test Agentur für Arbeit Studium. Eine einheitliche Aussage zur Dauer lässt sich so also nicht treffen, ein wenig Zeit solltest du aber einplanen – auch wenn es sich nicht um 6 Stunden oder mehr handeln wird.

 

Die Fragestellungen im psychologischen Eignungstest ähneln den Eignungstest Fragen für bestimmte Ausbildungsberufe. Je nachdem um welche Weiterbildungsmaßnahme es sich konkret handelt, können unterschiedliche Aufgaben gestellt werden. Ausgeführt wird der Test gleichzeitig mit anderen Teilnehmern, welche sich ebenfalls beruflich neu orientieren. Begleitet wird der Test von ausgebildeten Psychologen. Der Eignungstest besteht aus persönlichen Gesprächen und einem Testverfahren. Am Ende werden die Testergebnisse zusammen mit dem Psychologen besprochen. Test am Computer ist so aufgebaut, dass zunächst einfache, danach immer schwierigere Aufgaben gestellt werden.

Welche Aufgaben kommen dran?

Ein medizinisch-psychologischer Test Arbeitsamt besteht immer aus unterschiedlichen Aufgaben. Aus welchen Bereichen diese stammen können, siehst du hier. Es hilft, sich im Vorfeld schon einmal genauer mit den Aufgaben zu beschäftigen und sich so Testaufgaben bzw. Beispielaufgaben in einem PDF anzusehen oder mit ähnlichen Übungen zu üben. Jetzt aber erst einmal zurück zur Frage: „Was kommt dran?“:

Die Aufgaben können sich zusammen setzen aus den Themenbereichen AnologieZahlenreihenMatrizenWürfelaufgabenVorstellungsvermögenTechnik und MechanikGrundrechenartenBruchrechnenProzentrechnen und Textaufgaben. Je nachdem für welche Berufsgruppen sich die Testperson interessiert, kommen unterschiedliche Aufgabenstellungen vor. Oben sind einige Beispielaufgaben auf dem psychologischen Eignungstest der Arbeitsagentur zusammengetragen.

Generell lässt sich sagen, dass die Fragen zum Beispiel im Bereich Mathe für verschiedene Berufsfelder wie einen Kaufmann, eine Bürokauffrau oder auch eine Umschulung Steuerfachangestellte wichtig sind. Hier werden dir unterschiedliche Aufgaben gestellt, zu denen beispielsweise Zahlenreihen, Prozentrechnen, Bruchrechnungen oder die Grundrechenarten gehören. Einen Taschenrechner darfst du natürlich nicht verwenden. Unterm Strich lässt sich der Einstellungstest psychologischer Test Arbeitsamt also durchaus mit einem regulären Einstellungstest im Auswahlverfahren eines Unternehmens vergleichen.

Achtung
Generell ist zum psychologischen Test zu sagen, dass dieser feststellen soll, ob du für einen gewünschten Beruf auch geeignet bist. Dementsprechend solltest du dir Mühe geben, um dir so deinen gewünschten Arbeitsplatz auch sichern zu können.

So bereitest du dich auf optimal auf den Test vor

Vollkommen unvorbereitet solltest du an den psychologischen Test natürlich nicht herangehen. Stattdessen hilft es, sich zumindest ein kleines bisschen vorzubereiten und so unter Umständen auch sicherzustellen, dass wirklich passende Berufsangebote gefunden werden können. Natürlich bist du nicht der erste Mensch, der diesen Test durchführt, so dass du dir im Internet zum Beispiel mehrere Erfahrungsberichte oder ähnliches durchlesen kannst. Hinsichtlich der unterschiedlichen Aufgaben lässt sich festhalten, dass diese natürlich lösbar sind und mit der richtigen Vorbereitung auch ein guter Eindruck hinterlassen werden kann. Gerade bei den mathematischen Aufgaben ist es daher ratsam, sich im Vorfeld noch einmal mit alten Schulunterlagen oder auch Testaufgaben im Internet zu beschäftigen. So kommen möglicherweise noch einmal Dinge zurück ins Gedächtnis, die für den Test wichtig sind.

Ansonsten musst du für den Test aber keine besonderen Vorbereitungen treffen und solltest im psychologischen Bereich vor allem natürlich auftreten. Nervös werden musst du also nicht, denn mit der richtigen Vorbereitung dürftest du hier insgesamt also keine ganz großen Probleme haben.

Gut zu wissen
Solltest du kein überzeugendes Ergebnis abliefern, kannst du den Test beim Arbeitsamt natürlich noch einmal machen. Hier gestaltet sich der Prozess also deutlich relaxter als zum Beispiel im Auswahlverfahren vieler Unternehmen, wo du mit einer schwachen Leistung einfach aussortiert wirst.

Fazit: Mühe geben und gut präsentieren

Der Test ist bei der Bundesagentur für Arbeit im Jahre 2018 zwar keine Pflicht, dennoch solltest du dich intensiv vorbereiten und deine Chancen im Zusammenhang mit diesem Test wahrnehmen. Ganz gleich, ob du eine Umschulung im Bereich der Altenpflege, in andere Bereiche der Pflege oder eine vollkommen andere Richtung gehen möchtest. Der Test hilft dir dabei, herauszufinden, ob diese Richtung für dich geeignet ist. Je besser du hier also abschneidest und dich anstrengst, desto passender wird auch das jeweilige Ergebnis ausfallen. Hilfreich ist es daher auch, sich zumindest im Vorfeld des Tests einmal intensiver mit den möglichen Testaufgaben und Anforderungen zu beschäftigen.


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Bildquellen

  • Psychologischer Test Arbeitsamt: Pixabay

18 Gedanken zu “Psychologischer Eignungstest der Arbeitsagentur (Jobcenter) – Aufgaben/ Lösungen”

  1. Dieser Test hier ist einfach…und der psychologische beim Arbeitsamt is weniger schlimm als man befürchtet. Habe ihn heute hinter mich gebracht weil ich eine Umschulung zur Immobilienkauffrau anstrebe. Man muss sich über einen längeren Zeitraum halt konzentrieren aber die Aufgaben an und für sich sind wirklich nicht sooooo schwer.

  2. Ich habe heute den Test ebenso hinter mir gebracht. Da ich eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement anstrebe, kann ich dementsprechend nur die Angaben zu der Prüfung, die dieses Berufsfeld beinhaltet, machen. Nach dem Gespräch mit der Psychologin, wo mir eigentlich nur der Ablauf des Tests erklärt wurde, ging es in den Test-Raum mit den Computern. Alle Aufgaben werden am PC gemacht. Vor jedem Aufgabenbereich wird einem schlüssig erklärt, wie man die Aufgaben lösen muss. Danach kommen ein paar Probeaufgaben, um sicher zu gehen, dass man es auch verstanden hat. Die Beispiele sind super leicht und logisch, bei den Aufgaben ist es aber nicht immer so, bzw. die Schwierigkeit steigt mit jeder Aufgabe (wie in den Tests hier auch). Zuerst schreibt man Diktat, bzw. es werden Sätze vorgelesen und man muss das fehlende Wort eintragen. Danach kamen folgende Aufgabenfelder: Wortbeziehungen (2 von 4 Wörter finden die gleiche oder gegenteilige Bedeutung haben), logisches Denken (Figurenreihe fortführen), Zahlenreihen, mathematischen Textaufgaben (Prozentrechnen, auch Dreisatzaufgaben waren dabei), Rechenaufgaben mit Teilen (Bruch- bzw. Komma-Aufgaben). Das schwerste Bereich für mich war die Gedächtnisaufgabe, in der man auf dem Stadtplan eine Bus Route (mit Namen der Stationen) fortlaufend gezeigt bekommen hat und danach alle Stationen namentlich in der richtigen Reihenfolge wiedergeben musste. Es geht alles ziemlich schnell aber fürs Eintragen gibt es keine zeitliche Begrenzung. Am Ende waren es sogar 8 Stationen. Da muss man sich wirklich eine gute Eselsbrücke einfallen 😉 Ich hatte keine Flächenaufgaben, keine Zinsrechnungen, keine Kommasetzung-Aufgaben, keine Groß- und Kleinschreibung. Bei manchen Aufgaben gab es zeitliche Vorgaben, bei manchen nicht (sogar bei Rechenaufgaben mit +,-,x,: gab es keine, was mich persönlich sehr gewundert hat. Ich habe mir noch ein paar anderen Unterlagen zum Üben geholt (Kurt Guth/Marcus Mery: Der Eignungstest zur Ausbildung zum Bürokaufmann – für alle kaufmännischen Berufe geeignet) und muss sagen, dass das definitiv unnötig war. Die Aufgaben, die in dieser Plattform zu finden sind, reichen völlig aus 🙂 Anschließend hatte ich zwei Fälle aus der Berufspraxis: 1. der Kunde hat nach mehreren Anschreiben immer noch die Rechnung nicht bezahlt und sie sind jetzt von dem Chef beauftragt worden, den Kunden anzurufen. Wie klären Sie das? 2. der Kunde hat das Angebot, auf das es schon seit Tagen wartet, immer noch nicht erhalten. Er ruft bei euch in der Firma an. Was machen Sie? Die beiden Fälle bzw. eure Vorgehensweise müsst ihr schriftlich auf einem Stück Papier kurz darstellen. Diese werden nach der Auswertung der anderen Aufgaben, die ihr am PC gemacht habt, nochmal mit der Psychologin besprochen. Danach stellte sie noch paar Fragen bezüglich der Umschulung, die zu einem persönlich relevant sind. Und das war`s 🙂 Ich habe die Prüfung ohne Probleme bestanden, das schafft ihr auch! Viel Glück!!!

  3. habe mal eine Frage, ich würde gerne eine Umschulung im Bürobereich machen, nur ich habe bammel vor dem Test. Meine Frage mit welchen aufgaben muss ich rechnen.

  4. Der Test ist Fake!!!!! Ich habe mit Absicht falsche antworten gegeben da ich eine LRS Schwäche habe. Die Psychologin wusste dies aber, und meinte ich muss trotzdem die Aufgaben mit der Rechtschreibung machen, da sonst die Antworten als falsch gelten. Also gemacht und irgendwas angekreuzt.

    Das Ergebniss war am Schluss das ich angeblich doch nicht so schlecht sei in Sachen Rechtschreibung. Und keine LRS Therapie brauche.
    Ich habe im Durchschnitt abgeschnitten und die Psychologin meinte dann noch ich sei dumm!! Zwar würde ich eine Umschulung bekomme aber nur wenn ich meine Fähigkeiten auffrischen lassen würde, und die Umschulung keine hohen Anforderungen entsprechen.
    Sie meinte dann noch die Übermotivation zu Arbeiten bzw eine Umschulung zu machen, damit lege ich mir selber Steine in den Weg.
    Ich solle erstmal zuhause bleiben.

    Und sowas kommt von einer Psychologin. Echt traurig. Da ist man gewillt sich weiter zu bilden und eine Umschulung zu machen,und dann wird man als dumm hingestellt
    Das machen die aber mit Absicht damit die( mir ) uns keine Umschulung bezahlen müssen weil das zu teuer wird. Laut Psychologin hätte ich auch kein Selbstwertgefühl was auch nicht stimmt. Ich bin gelernte Krankenschwester und habe sehr wohl ein Selbstwertgefühl. Ich kann in diesem Beruf nicht mehr arbeiten aufgrund gesundheitlicher Einschränkung.

    Ich habe euch ein link von einem Fernsehbericht mit angeheftet.

    https://youtu.be/SGLoeMwARGc

  5. Hallo hat jemand schon mal ein Test bei der Arbeitsagentur (Psychologischer Test) gemacht für den Beruf Spedition Kaufmann oder Kaufmann Logistik Dienstleistung.
    Was kam vor im Bereich Mathematik oder Generell. Lohnt sich das Programm zu kaufen für 40 Euro? Habt ihr noch andere Seiten zu empfehlen um sich zu informieren oder sich vorzubereiten.

  6. Heute Meinen Test gemacht, ich bin der Meinung das dieser Test fast unmöglich ist
    Habe meine Fachhochschulreife aber das war unmöglich.

    ein freund der nur nen Hauptschulabschluss hat, hatte einen einfachen test ob wohl er sich auch für den Fachinformatiker für Systemintegration beworben hatte.

  7. Ich kann aus eigenen Erfahrungen dem Kommentator über nur zustimmen. Ich musste auch erst kürzlich an so einem Firlefanz teilnehmen und kann aus eigener Erfahrung detailgenau schildern, wie es bei mir dort zustatten ging und wie unseriös dort gehandhabt wird. Mal ganz zu schweigen, dass dieser Quatsch absolut nichts, aber auch rein gar nichts mit seriösen Intelligenztests zu tun hat und auch nicht im geringsten auf einer Stufe mit anerkannten Intelligenztests zu stellen ist, wie man sie zum Beispiel unter fachmännischer Betreuung und im Zusammenarbeit und Förderung von Universitäten, LVR Klinik oder Autismus Ambulanz kennt. Mal ganz zu schweigen, dass diese drittklassigen und grob fahrlässigen Hobby-Psychologen (dazu später auch was) von der Arbeitsagentur zwar ihr Geschreibsel an den Sachbearbeiter senden und es gerne als „psychologisches Gutachten“ bezeichnen können, diese dennoch rechtlich, gesetzlich sowie ärztlich keine Anerkennung haben. Zu dem schreibe ich auch etwas.

    Ich bin Autist (37 J.), ich musste und habe in meinem Leben bereits an etlichen Intelligenztests teilgenommen (zuletzt auch vor 2 Jahren), unter wirklich fachmännisch und seriöser Betreuung. Und diese Intelligenztests befanden sich nicht nur auf ein eindeutig höherem Niveau, weil sie teils sogar individuell nach Schweregrad oder auch Interessenfelder und Begabungen angepasst waren. Auch einen standardisierten und strikten Aufbau und Ablauf in einer völlig ruhigen Umgebung wird dabei strengstens eingehalten und nach einer Punktetabelle genauestens ausgewertet. Bei der Arbeitsagentur wiederum geht es eher zu wie an einem Bahnhof oder wie bei einer Massentierhaltung, alle eingepfercht in einem Raum, ständig geht jemand rein oder raus, oder es wird oft getuschelt und selten nicht leise. Dieser Quatsch von der Arbeitsagentur ähnelt nicht einmal einem Standard-Test und werden auch nicht so ausgewertet, wie es sich gehört. Bei einem seriösem Test wird nur der rechnerische IQ-Wert ermittelt. Bei der Arbeitsagentur wird nur Pi mal Daumen oder nach Laune von diesen Hobby-Psychologen gesagt wie „dumm“ oder „schlau“ sie einen finden. Das unseriöse ist auch, dass diese Hobby-Psychologen nicht neutral bewerten, sondern ihre eigene Meinung nach Äußerlichkeiten, und das ist das traurige daran, als Hauptbestandteil einfließen lassen und jemanden nach bloßer Eigeneinschätzung beurteilen oder auch „verurteilen“. Wenn ihnen nur die Nase von einem nicht passt, aus irgend einen Grund den Charakter nicht leiden können, reicht es schon aus, um einen durchfallen zu lassen und als „zu dumm für eine Ausbildung“ zu brandmarken. Das ist anmaßend, respektlos, arrogant und absolut nicht seriös! Auch dieses sogenannte schriftliche Gutachten ist nicht seriös und völlig wertlos! Wenn es jemanden betrifft, rate ich nur, es nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Es ist hauptsächlich nur eine Bewertung irgend eines Psychologen, der oder die nicht mal richtiger Arzt ist und sie auch nicht rechtlich dazu befugt sind andere Menschen anhand kurzer Gespräche die Intelligenz eines Menschen anhand äußerlichen Maßstäben und Sympathie zu bewerten. Und diesen Quatsch, was sie dort als Test „verkaufen“ wollen, wird bei sehr vielen Teilnehmern nicht so durchgeführt, wie es sich für einen seriösen Test gehört. Zudem möchte ich noch hinzufügen, diese Hobby-Psychologen beim Arbeitsamt mögen vielleicht einen einfachen Abschluss in Psychologie haben, aber sind weder richtige Fachärzte mit anerkannten Doktortitel, noch fungieren sie neutral, unabhängig und gerecht. Sie sind von der Arbeitsagentur Angestellte und beziehen auch von der Arbeitsagentur ihr Gehalt. Man kann sie mit Henker aus dem Mittelalter vergleichen. Sie werden vom König und ihrem Geldgeber dafür bezahlt ihre Arbeit zu tun, wie es der Herrscher verlangt. Dem Henker selbst muss es vielleicht nicht gefallen oder hat vielleicht auch Spaß daran. Egal ob der Verurteilte Schuld trägt oder nicht, als Henker bleibt ihm sowieso nichts anderes übrig. Wenn er sich weigert, dem Verurteilten den Kopf abzuschlagen, läuft er Gefahr, dass er arbeitslos wird und auch sein Kopf rollt. Warum sollte er es tun, fragt sich bestimmt der ein oder andere? Ich kann nur den Link vom Kommentator über mir empfehlen. Diese aufgezeichnete Berichterstattung spiegelt exakt wieder, worum es dabei wirklich geht.

    Aus meiner Sicht wäre ich erst gar nicht hingefahren, wenn ich gewusst hätte, was mich dort erwarten würde. Vor dem Test durfte ich zu dieser Hobby-Psychologin. Als sie aus den Unterlagen vernahm, dass ich Autist bin, ließ sie auch schon vor dem Test verlauten, dass sie es nicht für sinnvoll halte, wenn sie einer Förderung für die Umschulung zustimmen würde. Das sie schon vor dem Test ihr Urteil fällte, das wurde mir erst später klar.

    Ich erwähnte vor Beginn, ob es möglich sei, dass ich mehr am Fenster oder hinten sitzen dürfe, denn dort waren auch noch einige Plätze frei. Dies wurde mir unbegründet verwehrt! Ich saß da nun fast mitten Gangbereich, wo die Leute nur einige Zentimeter direkt neben mir ständig vorbeiliefen. Oder die Tür, die nur zwei Meter von mir entfernt war, die ständig auf und zu ging. Am meisten von einer anderen Angestellten, welche womöglich selbst als Hobby-Psychologin dort arbeitete. Alle 5 Minuten, immer und immer wieder rein und raus und Schwätzchen hier und Schwätzchen da mit dem Testleiter. Und das nicht gerade im Flüsterton. Da wurde gequatscht, gekichert, oft und pausenlos. Als wenn es nicht schon nervig genug war, machte sich meine Maus immer mehr selbstständig. Ich musste schon fast mit Gewalt den Mauszeiger immer und ständig dorthin bekommen, wo er hin sollte. Letztlich gab er später komplett den Geist auf und es tat sich gar nichts mehr. Dann erst (wie gnädig), durfte ich mich umsetzen, auch wenn es nur zwei Sitzplätze weiter vom Gang entfernt war. Durch den Abbruch jedoch, war auch ein Testabschnitt gleich mal komplett verloren gegangen. Der Testleiter sagte doch tatsächlich, dass es völlig irrelevant sei und müsse mir keine Sorgen machen. Der Test hätte im Großen und Ganzen und im eigentlichem Sinne keine großen Auswirkungen auf die tatsächliche Bewertung. Wie ich es zu verstehen hatte, wurde mir später erst richtig bewusst.

    Da war ich nun! Test vorbei und gegenüber von mir diese Hobby-Psychologin. Ich kann euch nur sagen, dass ich den Test angeblich mit „überdurchschnittlich“ bestanden haben soll, dann widersprach sie später mit „gut“, aber aus vielen anderen Gründen allein bloß des Autismus‘ wegen, sagte sie, sähe sie mich aus ihrer Sicht wohl leider als „unterdurchschnitt“ bzw. als „nicht geeignet“.
    Irgend wie wusste ich selbst nicht so recht, was sie nun von mir wollte und was ich davon halten sollte. Sie wechselte Ihre Aussagen ständig wie eine Fahne im Wind. Mal so, dann so, dann doch dies und dann doch wieder das. Hinzu dann doch letztlich die Aussage, ich hätte viele Aufgaben ausführlich gemacht und in vielen Bereichen auch überdurchschnittlich abgeschlossen, aber an der einen oder anderen Stelle doch etwas Zeit gelassen. Wozu ich aber zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich oft mit vielem schon fertig war, aber aus meiner Sicht kein Zeitdrang bestand. Ich ließ mir dann auch die Zeit und blätterte alles nochmal durch, was man durchblättern konnte. Dass es dabei um Schnelligkeit geht, darüber wurde ich nicht mal informiert. Ganz im Gegenteil, man sagte mir, es gäbe keine zeitliche Begrenzung, denn der Computer gäbe eh alles vor. Und selbst der Computer teilte dieses oftmals mit. Es gab auch einige Aufgaben mit Zeitbegrenzung. Wenn die Zeit auslief, dann war sie ausgelaufen und man kann sie auch nicht beeinflussen. Und dann kam das, was ich bereits vermutete. Sie sagte doch tatsächlich, dass der ausschlaggebende Punkt wohl ihr sogenanntes „psychologische Gutachten“ sei, worin sie die Mängel sähe, da man als Kaufmann im Büromanagement (wollte unbedingt eine feste Ausbildung im Büro) auch viel mit Kunden zu tun hätte, mit Mitschülern und Lehrer in der Berufsschule. Es war letztlich nur noch ein Wortgefecht, weil sie vieles zu sehr dramatisierte und als solches völlig übertrieben darstellte oder meiner Person betreffend schlicht und einfach zu arg persönlich wurde und wohl dem Anschein nach meinte, das Recht zu besitzen, mich besser zu kennen als ich mich selbst. Die meiste Zeit wurde nur auf dem Thema „Autismus“ rumgeritten und Ihre dadurch resultierenden Bedenken über eine Förderung geäußert. Im nächsten Atemzug versuchte sie mir auch noch irgend ein Reha-Programm mit Betreuung schön zu reden, was ich kategorisch ablehnte. Ich fühlte mich in dem Moment, ich sag es so wie es ist, einfach nur „verarscht“.
    Ich sagte ihr, wenn ich nicht die Förderung zur Umschulung bekomme, dann reiche ein einfaches „Nein, wir haben eh kein Geld dafür“ oder „Nein, es wird nicht gefördert“ aus und dann hat sich das auch erledigt. Denn ich bin nicht dorthin gefahren, um mir von sogenannten Psychologin ein Zukunftsbild aufzeichnen zu lassen, wie es sein wird, wie es sein könnte und vor allem „wohin ich aus ihrer Sicht hingehöre“. Als sie dann noch anfing ständig von „geistiger Behinderung“ zu reden, da wurde ich etwas forsch und sagte, dass sie nicht das Recht hat, sich aus einem zwei mal zehnminütigen Gespräch irgend ein Urteil über mich zu bilden, egal ob sie als Psychologin fürs Arbeitsamt arbeitet oder nicht. Sie arbeitet weder für eine Autismusklinik, noch ist sie auf Autismus spezialisiert und schien sich mit dem Thema so überhaupt nicht auszukennen. Es waren absolut alles bloß Vorurteile, die sie mir da um die Ohren warf. Denn dann wüsste sie, dass es verschiedene Autismusformen gibt und nur eine einzige davon als „geistige Behinderung“ gilt. Und diese würden sicherlich nicht beim Arbeitsamt sitzen, sie säßen entweder in einer 24 Std. Betreuung im Behintertenheim oder würden eventuell von Familie gepflegt werden. Denn für gewöhnlich sind Autisten mit einer eventuellen geistigen Behinderung in den meisten Fällen nicht mal arbeitsfähig und brauchen jemanden, der sie auf Schritt und Tritt überall hin begleitet. Dann auf einmal hatte sie sich wieder widersprochen. Zuvor hieß es ja schon, ich habe überdurchschnittlich abgeschnitten, dann auf einmal mit anderen netten Worten hieß es plötzlich umformuliert, so auf die Art, ich sei zu „dumm“ für eine einfache Ausbildung und sie würde ihrer Meinung nach anhand ihrer „eigenen Einschätzung“ mich bloß eines Hauptschülers gleichstellen können. Ich war erst mal völlig perplex… Sie wusste gar nichts über mich. Weder schulisch noch beruflich, und private Dinge hielt ich auch arg zurück. Ich nahm schon seit Kindesalter öfters an namhaften und vor allem seriösen Intelligenztests teil, welche zudem vergleichsweise auf ein absolut höherem Niveau befinden. Der Quatsch-Test vom Arbeitsamt befindet sich nicht annähernd auf dessen Level. Ich musste erst mal schlucken… Ich hatte früher zwei Klassenstufen übersprungen, habe mich ohne Ausbildung und Vorkenntnisse schon in zwei Firmen von ganz unten bis nach oben zur Filialleitung gearbeitet und habe sogar jahrelang im Finanzwesen und in der Buchhaltung gearbeitet, weil die Arbeitgeber verblüfft darüber waren, wie präzise und schnell ich mir sehr komplexe Sachen binnen weniger Wochen aneignen konnte, wofür andere trotz Ausbildung viele Jahre brauchen. Es wurde auch gar nicht die Möglichkeit gegeben mich zu erklären oder zu verteidigen. Alles was ich sagte oder darlegte, ob Stärken oder Schwächen, ob Positives oder Negatives, wurde alles – auch mich als Person – als großes Problem und Schwäche bezeichnet. Wenn ich sagte, ich habe keinen großen Freundeskreis, weil ich mich viel lieber mit mir allein beschäftige, wurde es so dargelegt, als sei ich überhaupt nicht fähig sozial zu interagieren und sei für in einer Schulklasse eine Zumutung und so gar nicht geeignet und gehöre dort nicht hinein, denn es „könnte“ zu Probleme mit Mitschülern führen. Und für in einem Büro wäre es ebenfalls nicht förderlich. Ich musste mich wirklich beherrschen. Wenn ich sagte, ich bin nicht so der großer Redner, weil mich sprechen anstrengt und lieber mit meinen Gedanken bei meinen Beschäftigungen bin und mich so sogar besser doppelt und dreifach auf etwas konzentrieren kann, wurde gesagt, es würde dann zu Problemen mit der Lehrerschaft führen. Und viele weitere solcher Argumente, die absolut keinen Sinn ergaben. Egal was ich sagte, sie fand wirklich zu allem immer etwas, worin sie sich zu stark und übertrieben hineininterpretierte, damit sie ein Grund gegen eine Förderung hatte.
     
    Ich bin mit den letzten Worten „Schreiben Sie doch meiner Sachbearbeiterin von mir aus was sie wollen!“ aus der Tür raus. Ich war innerlich einfach nur noch erbost und es war besser dass ich ging, anstatt zu warten, bevor ich etwas sage, was sich diesmal auf ihre Person bezieht. Es war beleidigend, respektlos und sehr anmaßend, als was für eine Person sie mich permanent versuchte zu diffamieren.

    Anmerkung: Warum ich diese Hampelmänner beim Arbeitsamt als Hobby-Psychologen bezeichne, denke ich mal, ist nun nachzuvollziehen. Wie unprofessionell und unseriös sie mit Menschen umgehen und förmlich jeden als „dumm“ darstellen, egal welche Schulabschlüsse oder vorherige Ausbildung sie besitzen, bloß anhand von Äußerlichkeiten oder nur aus dem Grund heraus, um Kosten zu sparen, damit sie eine Ausrede haben, um eine Förderung abzulehnen, finde ich sehr asozial. Sogenannte Psychologen, die nicht mal fachbezogen ausgebildet sind und auch keine Ärzte sind, als Lakaien fürs Arbeitsamt arbeiten und mit Menschen umspringen wie der letzte Dreck, gehören selbst die Bezeichnung „Psychologe oder Psychologin“ entzogen. So etwas ist grob fahrlässig und auch gefährlich. Da kommen verschiedene Menschen hin, die sie im Grunde überhaupt nicht kennen und von denen sie gar nichts wissen. Da braucht nur jemand zu sein, von dem sie nicht wissen, dass er oder sie an Depressionen, stark mangelndes Selbstwertgefühl oder sonstiges leiden. Was glaubt ihr, wie gefährlich das ist, wenn solche Personen von Möchtegern-Psychologen pausenlos solche Frechheiten um die Ohren hauen bekommen und das auch noch willkürlich. Psychologen? Ich kenne viele Psychologen und Psychotherapeuten. Aber diese Hampelmänner, die als Lakaien fürs Arbeitsamt arbeiten und sich auch noch stolz als Psychologen betiteln, kann ich nicht ernst nehmen. Meiner Meinung nach sollte man ihnen prompt diesen Beruf entziehen und selbst mal einen Intelligenztest unterziehen lassen. So wie sie dort beim Arbeitsamt mit Menschen reden und sich verhalten, taugen sie absolut nicht als Psychologen. Sie würden bei einem richtigen Intelligenztest kläglich scheitern.

  8. Hat jemand den Test gemacht ?. Also für Sachkundeprüfung (Sicherheitdienst) ?

    ich muss den Test nähmlich auch machen, und wollte fragen ob bei jeden die Aufgaben gleich sind, oder je nach was für nh Weiterbildung man macht andere Aufgaben bekommt ?.

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