Die Bewerbung bei der Polizei – So funktioniert es

Bei vielen jungen Menschen gilt die Polizei auch heute noch als sehr beliebter Arbeitgeber. Lediglich ein gutes Schulzeugnis reicht hier für eine erfolgreiche Bewerbung allerdings nicht aus. Es wartet ein komplexer Einstellungstest, bevor die Zusage für die Polizeibewerbung kommt. Der folgende Artikel zeigt, welche Voraussetzungen für die Einstellung bei der Polizei erfüllt werden müssen.

Ein weiterer Punkt, der für die Karriere bei der Polizei spricht, ist natürlich die Verbeamtung. Als Beamter ernannt zu werden ist auch heute für viele noch ein großer Traum. Dies ist kaum verwunderlich, da das Beamten-Dasein viele Vorteile bietet. Allerdings kann es auch als Beamter zu Problemen kommen, wie dieser Artikel zeigt: https://www.anwaltssuche.de/aws/beamtenrecht_bewerber_gehobener_polizeidienst_verurteilung_ausland.artikel.

Bewerbung bei der Polizei – Wer kann sich bewerben?

Bei der Polizei können sich alle Menschen bewerben, die Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland oder einem anderen EU-Staat sind. Ausgeschlossen sind Menschen, die bereits eine Vorstrafe haben. Benötigt wird darüber hinaus auch das Sportabzeichen in Bronze.

Die Körpergröße ist hier ebenfalls eine Einstellungsvoraussetzung: Menschen, die, je nach dem Bundesland, kleiner als 1,60m beziehungsweise 1,68m sind, können sich nicht bei der Polizei bewerben. Ein weiteres Ausschlusskriterium sind chronische Krankheiten, sowie sehr auffällige Piercings und Tätowierungen.

Diejenigen, die den gehobenen Dienst bei der Polizei anstreben, müssen über die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife verfügen. Die mittlere Reife ist für eine Bewerbung auf den mittleren Dienst ausreichend. Ein Abschluss der Hauptschule ist nur dann ausreichend, wenn zusätzlich eine Berufsausbildung abgeschlossen wurde.

Der Einstellungstest ist allerdings die größte Hürde für die Bewerber. Ist dieser allerdings bestanden, dann steht der zukünftigen Polizei-Karriere nichts mehr im Wege.

Ablauf des Aufnahmeverfahrens und der Bewerbung

Am Beginn des Aufnahmeverfahrens steht natürlich die Bewerbung. Hier sind zum einen das ausgefüllte Bewerbungsformular, das auch online bezogen werden kann, nötig, sowie weitere Unterlagen wie der Führerschein, Personalausweis und der tabellarische Lebenslauf. Wichtig ist ebenfalls, die entsprechende Frist für die Bewerbung nicht zu verpassen.

Die Polizei prüft im Anschluss die Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und die generellen formalen Voraussetzungen für die Einstellung. Danach folgt die Einladung zum Einstellungstest.

Der Polizei-Einstellungstest

Der Einstellungstest spiegelt die Vielfältigkeit des Polizeiberufes wieder und testet sowohl die geistig-seelischen als auch die körperlichen Anforderungen. Abhängig vom jeweiligen Bundesland unterscheiden sich die Tests ein wenig voneinander. Die unterschiedlichen Bausteine bestehen aus polizeiärztlichen Untersuchungen, Sportprüfungen und einem Wissenstest.

Es gibt einen PC-Test, in dem zwei Stunden lang das Gedächtnis, die Lernfähigkeit und die analytischen Fähigkeiten unter Zeitdruck geprüft werden. Ebenfalls muss gezeigt werden, das die Orthographie, Interpunktion und Grammatik beherrscht wird. In diesem Teil des Tests fallen die meisten Bewerber durch. Weitere Module bestehen in der Überprüfung von Reaktionsschnelligkeit, Merk- und Konzentrationsfähigkeit, logischem und visuellen Denkvermögen, Mathematik, Fachwissen und Allgemeinbildung. Diejenigen, die diesen Test bestanden haben, kommen dann in die nächste Runde des Auswahlverfahrens.

Sportlichkeit ist ein wichtiges Einstellungskriterium bei der Polizei. Diese wird ebenfalls in einem Sporttest geprüft. Teil dieser Überprüfung sind Klimmzüge, Liegestütze, ein Hindernisparcours und ein Ausdauerlauf. In manchen Bundesländern wird auf den Sporttest verzichtet, allerdings wird das Sportabzeichen verlangt.

Danach folgt ein herkömmliches Vorstellungsgespräch. Hier geht es vor allem um die individuelle Persönlichkeit und die Motivation für den Polizeiberuf.

Ebenfalls ist der Besuch eines Assessment-Centers vorgesehen. Hier werden die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten überprüft. Gruppenaufgaben, Diskussionen, Konfliktgespräche und Rollenspiele stehen hier auf der Tagesordnung.

Der letzte Schritt ist die polizeiärztliche Untersuchung, die prüft, ob die körperlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen für den Polizeiberuf erfüllt werden. Normalerweise umfasst diese einen Seh- und Hörtest, eine Lungenkapazitätsmessung und ein EKG. Ebenfalls wird die Körpergröße ermittelt, ein Drogenscreening, sowie Urin- und Bluttests durchgeführt.

Wurden alle diese Hürden erfolgreich gemeistert und reicht die Gesamtpunktzahl aus, um für die verfügbaren Stellen bei der Polizei berücksichtigt zu werden, steht der Ausübung des Traumberufs nichts mehr im Wege.

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