Die fünf besten Tipps für effizientes Lernen nicht nur in der Schule

Denken Lernende an die Anfangszeit ihrer schulischen Laufbahn zurück, so weckt dies oft schöne Erinnerungen. Die Zeit, in der Schüler und Schülerinnen sich einer soliden Hilfestellung und gut aufbereitetem Lernstoff bedienen konnten, ist jedoch nur der Beginn. Im Laufe der Zeit wird eine immer größere Bereitschaft zum eigenständigen Erarbeiten gefordert. Die Informationen, die gegeben werden, müssen Lernende im Privatleben weiter vertiefen. Insbesondere bei der Vorbereitung auf Prüfungen spielt dies eine wichtige Rolle. Hier finden interessierte Schüler, Studenten und Auszubildende fünf wertvolle Tipps, wie es mit dem Lernen gleich noch ein wenig besser klappt.

 

  1. Beim Lernstoff weiter denken

Die Bereitstellung breit gefächerter Informationen ist in höheren Klassen, der Berufsschule oder auch dem Studium nicht immer gegeben. Oft sehen sich die Lernenden dann in Prüfungssituationen mit Fragen konfrontiert, die vor allem die Transferfähigkeit fordern. Der erarbeitete Lernstoff muss hier nicht nur wiedergegeben, sondern auch angewendet werden. Komplexere Sachverhalte lassen sich bei mangelhafter Vorbereitung jedoch nur schwer durchschauen. Das gilt sowohl für Eignungstests als auch für die Abiturprüfung, Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf oder Studienarbeiten.


Passende Materialien mit weiterführendem Charakter sind für die Prüfungsvorbereitung wichtig. (Quelle: AdinaVoicu (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Die Beschaffung des richtigen Lernstoffs ist daher die erste Aufgabe, die bei der Lernvorbereitung erledigt werden sollte. Die eigenen Unterlagen bilden hier nur die Basis und können durch fachlich spezialisierte Literatur ergänzt werden. Um die Vorbereitung auf Prüfungssituationen möglichst realistisch zu gestalten, lohnt es sich für die Lernenden außerdem, Lernhefte mit authentischen Prüfungsfragen und Erläuterungen zu kaufen. Solche gibt es beispielsweise vom Kiehl Verlag, der sich speziell auf Lehr- und Prüfungsliteratur spezialisiert hat. Da das Üben klausurtypischer Aufgaben Sicherheit gibt, wirkt sich dies auch in der Prüfungssituation positiv aus.  Damit alle Unterlagen für die Lernphase rechtzeitig eintreffen, sollte der Stoff  mindestens sieben Wochen vor Lernstart zusammengesucht und besorgt werden.


2. Einen Zeitplan aufstellen und Lerninseln schaffen

Lernen gehört zweifellos nicht zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen von Schülern, Auszubildenden und Studenten. Fakt ist jedoch, dass Prüfungen sich ohne das konkrete Üben und Vorbereiten schnell zu einem Desaster entwickeln können. Wer sich gut und sicher vorbereiten möchte, sollte sich daher rechtzeitig mit der Planung beschäftigen und Lerntermine in einen Kalender eintragen. Diese Termine,  in denen sich alles um das Üben, Wiederholen und Studieren drehen muss, sollten ab dem Start der Vorbereitungsphase ernst genommen werden. Ein häufiges Verschieben oder auch Auslassen der selbstgesetzten Termine ist nicht zielführend und sorgt für Panik kurz vor der Prüfung. Empfehlenswert ist es, diesen Lernplan schon knapp sechs Wochen vor der Prüfung zu erstellen.

Es lohnt sich, für das Aufstellen des Zeitplanes zu überlegen, welche Tageszeit sich am besten eignet. Die persönlichen Präferenzen und Fähigkeiten spielen hier eine wichtige Rolle. Wer sich beispielsweise am Abend besonders fit fühlt und hochkonzentriert arbeiten kann, am Mittag jedoch regelmäßig Müdigkeit verspürt, sollte die Lerntermine auf die Abendstunden legen. Während der so erarbeiteten Lernstunden ist es außerdem wichtig, ungestört und in Ruhe lernen zu können. Das Smartphone sollte daher abgeschaltet werden und wird der PC zum Lernen gebraucht, bleiben soziale Netzwerke und Messenger am besten geschlossen.


3. Eine angenehme Lernumgebung schaffen

Lernen ist eine sehr fordernde Aufgabe, deren Effekt sich vor allem durch die Konzentrationsfähigkeit des Lernenden zeigt. Nur wenn eine ruhige und passende Lernumgebung geschaffen wird, in der Wohlfühlen möglich ist, kann der Lernstoff auf möglichst entspannte Weise bearbeitet werden. Der Esstisch im Wohnzimmer, an dem Störungen durch andere Familienmitglieder an der Tagesordnung sind, ist daher genauso wenig zu empfehlen, wie ein Tisch in einem lauten Café.


Die Lernumgebung sollte Wohlgefühl und Konzentration fördern. (Quelle: Unsplash (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Besser ist es, eine Arbeitsecke einzurichten, in der ruhiges und konzentriertes Arbeiten ohne Störungen möglich ist. Ein Schreibtisch mit passendem Stuhl für bequemes und ergonomisches Sitzen ist hier genauso wichtig wie gutes und augenschonendes Licht und das Vorhandensein aller notwendigen Hilfsmittel und Unterlagen. Die Lernumgebung darf außerdem getrost eine individuelle Note erhalten. Mit kleinen Dekorationsgegenständen, einer Pflanze und Dingen, die dem Lernenden selbst gut gefallen, fällt die Beschäftigung mit dem Stoff oft leichter. Welche Techniken sich für das Lernen selbst anbieten, hat die Karrierebibel in einem Artikel zusammengefasst.


4. Essen und Lernen clever timen

Das müde und behäbige Gefühl nach einer ausgedehnten Mahlzeit ist kein Zufall. Für die Verdauung benötigt der Körper viel Energie. Beim Lernen kann hierdurch ein Problem entstehen, denn wer sich direkt nach einer großen Hauptmahlzeit mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen möchte, kann sich oft nur schwer konzentrieren. Die Energie, die der Körper aktuell für seine Verdauung benötigt, steht dem Gehirn dann nicht zur Verfügung. Dies ist eine der wohl wichtigsten Informationen für Lernende, denn opulentes Essen, Süßigkeiten und fettige Snacks harmonieren nicht mit einer effizienten Lernstrategie. Im Gegenteil: Ungesundes und belastendes Essen bremst den Körper aus, sodass er sein gesamtes Potenzial beim Lernen nicht entfalten kann. So sollten Lernende nach einer Hauptmahlzeit mindestens eineinhalb Stunden warten, bevor sie sich wieder mit dem Üben und Vorbereiten befassen.


Leichte Kost belastet den Körper nicht und macht das Lernen leichter. (Quelle: Unsplash (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Wer während des Lernens Hunger verspürt, sollte den Körper mit leichter Kost versorgen. Obst, Gemüse, ungesüßter Tee und Wasser spenden gesunde Energie und verhindern nicht das  effiziente Vorgehen..


5. Pausen nicht vergessen

Stundenlanges Lernen ohne Unterlass ist zwar häufig das, was in Filmen und Serien gezeigt wird. In der Wirklichkeit jedoch ist diese Strategie denkbar schlecht. Das Gehirn ist nicht dazu in der Lage, ganz ohne Pausen zu arbeiten und dabei seine Leistungsfähigkeit auf einem dauerhaft hohen Niveau zu halten. Zudem ist es während der Start- und Endphase einer Lernperiode weitaus aufnahmefähiger als in der Mitte des Blocks. Pausen erhöhen die Anzahl der Start- und Endphasen und unterstützen somit auch die Aufnahme der wichtigen Informationen.

Daher gehören zur richtigen Lernstrategie stets auch Pausen, die nach dreißig Minuten für 5 Minuten eingelegt werden sollten. Dauert die Lernphase länger als dreißig Minuten, ist nach eineinhalb Stunden eine größere Pause von etwa zwanzig Minuten angemessen und nach einem großen Lernblock von drei Stunden sind eineinhalb Stunden Pause ratsam. So kommen Lernende bei einem dreistündigen Lernnachmittag auf vier kleine Pausen, eine zwanzigminütige Erholung und eine große Pause am Schluss.

Während der Pausen sind Abstand zum Lernort und Ruhe wichtig. Es sollte hier nicht sofort mit dem Smartphone gespielt werden, denn dann kann sich das Gehirn nicht entspannen. Besser ist es, während einer Pause kurz an die frische Luft zu gehen, intensiv durchzuatmen und neue Kraft zu tanken.


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