Broker werden – Die Voraussetzungen

Was ist ein Broker und wie wird man einer? In diesem Artikel möchten wir euch über die Einstiegsmöglichkeiten in dieser etwas in Verruf geratenen Branche zeigen.

Was ist ein Broker?

Ein Broker (auch Wertpapiervermittler genannt) steht als Makler zwischen dem Anleger und der Börse. Er erhält Aufträge bestimmte Wertpapiergeschäfte (z.B. Kauf von Aktien) für seine Kunden durchzuführen. Im Gegensatz zu den Händlern werden die Broker nicht auf eigene Rechnung aktiv. Der Unterschied zu dem Börsenmakler ist, dass Broker vor allem Privatkunden bedienen. Im Unterschied zum Anlagenberater hat der Broker nicht das Beratungsgespräch, sondern die Abwicklung von Wertpapiergeschäften im Fokus.

Wie werde ich Broker?

Voraussetzung, um bei einem Unternehmen als Broker eingestellt zu werden, ist eine gute Grundausbildung in der Finanzbranche. Das funktioniert meist mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann oder mit einem wirtschaftswissenschaftlichen / betriebswirtschaftlichen Studium mit dem Schwerpunkt Finanzen. In der Ausbildung werden die nötigen Fachkenntnisse wie das finanzwirtschaftliches Fachwissen vermittelt und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit gestärkt. Das ist für den Broker unerlässlich, denn ihre Tätigkeit besteht zu 80 % aus Kommunikation.

Einstiegsmöglichkeiten und Voraussetzungen 

Gute Einstiegsmöglichkeiten für Broker bieten heute nicht nur große Finanzinstitute. Viele kleinere Startups, die sich auf neuere Finanzprodukte spezialisieren, sind auf die Unterstützung durch Broker mit Potenzial angewiesen. Neben den beschriebenen Eigenschaften werden sicheres Auftreten, besonders starke Stressresistenz und gutes analytisches Denkvermögen erwartet.

Arten von Brokern

Größtenteils werden Broker nach der Art der Auftragsdurchführung unterschieden. Eine klare Grenze wird bei den Anbietern meist nicht gezogen. Folgende fünf unterschiedliche Typen sollen das verdeutlichen:

ECN (Electronic Communication Network)

Die Order des Kunden wird direkt an die Börse weitergeleitet.

Market Maker

Im Gegensatz zum ECN-Broker leitet der Market Maker die Order nicht einfach weiter, sondern stellt eigene Kurse auf. Die Order des Kunden wird dabei mit anderen Orders der eigenen Kunden gegenübergestellt.

STP (Straight Through Processing)

Die Order geht nicht direkt an die Börse, sondern erst zu einem Börsenhändler, welche dann die Order an der Börse platziert.

IB (Introducing Broker)

IB-Broker ist eine besondere Form des STP-Brokers, bei welcher immer nur mit einem bestimmten Börsenhändler zusammenarbeitet.

NDD (No Dealing Desk Broker) 

Das sind alle Broker, die die Order an die Börse weiterleiten, also ECN-Broker und STP-Broker zusammen.

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