Brauer & Mälzer

Für die Herstellung des Gerstensafts sind Brauer und Mälzer/innen zuständig. Hier steht alles über die Voraussetzungen un den Einstellungstest.

Bier gehört nicht nur zu den beliebtesten Getränken in Deutschland, es ist auch ein echter Exportschlager. Für die Herstellung des Gerstensafts sind Brauer und Mälzer/innen zuständig. Sie überwachen praktisch den gesamten Herstellungsprozess vom Einkauf der Rohstoffe bis hin zur Abfüllung des fertigen Biers in die Flaschen. Für eine Ausbildung sollte man daher ein paar mehr Dinge mitbringen, als nur die Liebe zum Bier.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Rein schulisch empfiehlt sich zumindest ein mittlerer Bildungsabschluss, wenn man den Beruf der Brauer und Mälzer/innen ergreifen möchte. In manchen Fällen reicht ein Hauptschulabschluss aus, die meisten Auszubildenden haben aber mindestens einen Realschulabschluss. Zusätzlich sollte man nicht dem Fach Mathematik auf dem Kriegsfuß stehen. Im späteren Beruf müssen immer wieder Zutatenberechnungen oder Umrechnungen durchgeführt werden, die ein gewisses mathematisches Verständnis voraussetzen.

Darüber hinaus sollten Bewerber ein Interesse an technischen Zusammenhängen, eine sorgfältige Arbeitsweise, Konzentrationsfähigkeit, eine gute Auffassungsgabe, Flexibilität und eigenverantwortliches Handeln mitbringen. Besonders das Thema Sorgfalt spielt bei der Herstellung von Lebensmitteln eine große Rolle. Gerade bei Bier müssen Rezepte oft genau eingehalten werden und zudem gesundheitlichen Vorgaben folgen. Dementsprechend tragen Brauer eine hohe Verantwortung.

Die Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer erfolgt in dualer Form. Während die Auszubildenden die praktischen Inhalte in einer Brauerei und Mälzerei lernen, werden die theoretischen Fächer in der Berufsschule unterrichtet. Zu den praktischen Inhalten gehörten beispielsweise das Bewerten von Rohstoffen, der Maisch - und Kochvorgang des Bieres, Wasser- und Bieranalysen sowie die Überprüfung, Wartung und Reinigung der Anlagen. Dabei geht es wohlgemerkt nicht nur um die Herstellung von Bier. Auch Mixgetränke und alkoholfreie Getränke stehen auf dem Lehrplan.

In der Berufsschule werden die praktischen Themen mit theoretischen Inhalten vertief. Hier dreht sich vieles darum, dass die Auszubildenden lernen, warum sie bestimmte Dinge machen. Darüber hinaus werden auch verschiedene allgemeine Fächer gelehrt. Die Dauer der Ausbildung beträgt im Normfall drei Jahre. Mit einem Fachabitur kann sie aber auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden, Bewerber, die ein Abitur haben, können sogar auf zwei Jahre verkürzen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach dem Ende der Ausbildung arbeiten Brauer und Mälzer vor allem in Brauereien und Mälzereien. Die deutsche Braukunst ist international sehr gefragt, sodass man sich beispielsweise gute Chancen auf dem weltweiten Arbeitsmarkt ausrechnen kann. Zudem haben in den vergangenen Jahren auch zunehmend kleine Brauereien etabliert, die ebenfalls häufig Nachwuchs suchen.

In Hinblick auf eine Weiterbildung, bietet sich der Braumeister an. Für diesen muss man aber erst einmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln. Ein Studium ist ebenfalls möglich. So kann man beispielsweise auch den Studiengang des Braumeisters aufnehmen oder alternativ Ingenieur/in für Brauwesen studieren.


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