Ausbildungsberuf

Raumausstatter/in Ausbildung und Gehalt



Ø Gehalt: 1.575,00 EUR

Ø Ausbildungsgehalt: 450,00 EUR

Popularität: 6.600

Ausbildungsstellen (D): 750


Ein Beruf für Menschen mit Kreativität: Raumausstatter für Geschäfts- und Büroräume

Raumausstatter für Geschäfts- und Büroräume bringen Atmosphäre in den Firmenbereich. Ob Teppichboden, Möbel oder Beleuchtungseinrichtungen - das Betätigungsfeld des Raumausstatters ist ebenso abwechslungsreich wie herausfordernd. Vor allem Menschen, die sowohl handwerklich als auch geistig-kreativ tätig werden wollen und einen Blick für Ästhetik und Funktionalität mitbringen, sind für diesen Beruf bestens geeignet.

Einstellungstest für Interessierte

Wer sich auf die Einstellungstest Fragen vorbereiten möchte, kann unseren Eignungstest für Raumausstatter machen.

Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkte
Raumausstatter üben einen sehr vielseitigen handwerklichen Beruf aus. Sie restaurieren und verschönern die Innenbereiche von Unternehmen, Behörden und Institutionen, projektieren Umgestaltungen und Neueinrichtungen von Büros, Empfangs- und Besprechungsräumen und beraten bei der Planung von Verkaufsbereichen und Kantinen. Dabei arbeiten sie zum einen als Einrichtungsberater im Möbelhaus, zum anderen sind sie direkt beim Kunden im Einsatz. Insbesondere bei einem Vor-Ort-Besuch werden Raumausstatter für Geschäfts- und Büroräume selbständig tätig, indem sie Entscheidungen über die passende Ausgestaltung treffen und - in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber - einen Entwurf für die spätere Umsetzung erarbeiten. Hierbei haben Raumausstatter eine vollständige und stimmige Einrichtung zusammenzustellen, die so exakt wie möglich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet ist. Neben einem passenden Raumkonzept spielen dabei auch optisch wie funktional geeignete Möbel eine wesentliche Rolle und wichtige Regeln zur Gestaltung von Arbeitsplätzen müssen eingehalten werden. Auch muss die Sicherstellung eines ungehinderten Kunden- und Mitarbeiterverkehrs, die Installation zweckmäßiger Beleuchtungs- und Sonnenschutzeinrichtungen sowie eine harmonische Dekoration in den Blick genommen werden. Darüber hinaus erbringen Raumausstatter auch handwerkliche Leistungen. So gehören etwa die Verlegung von Bodenbelägen, die Verkleidung von Wänden und Decken sowie das Montieren von Lichtschutzanlagen zu ihren Aufgaben.

Ausbildung
Die Ausbildung zum Raumausstatter dauert in aller Regel drei Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht erforderlich, die Bewerber sollten jedoch zumindest über einen guten Hauptschulabschluss verfügen. Gutes Farbsehvermögen, eine hohe räumliche Vorstellungskraft sowie Einfühlungsvermögen und Kontaktfreudigkeit sind wichtige Voraussetzungen. Zudem erfordert der Beruf Spaß an kreativer Arbeit und ein gewisses handwerkliches Geschick, denn Raumausstatter müssen auch in der Lage sein, eine Fensterdekoration mit Schals oder eine Plisseeanlage zu montieren, Parkett zu verlegen oder eine Wand neu zu tapezieren.

Bis zur Zwischenprüfung erfolgt für alle Lehrlinge eine Grundausbildung, in der sie unter anderem lernen, wie Polster hergestellt werden, wie ein passender Bodenbelag ausgewählt und schließlich verlegt wird und wie Kundengespräche zu führen sind. Auch die richtige Ausgestaltung von Kunden-, Büro- und Sitzungsräumen wird vermittelt. Ab dem dritten Ausbildungsjahr erfolgt die weitere Unterweisung in einem der Schwerpunkte "Wand- und Deckendekoration", "Polstern", "Boden" oder "Raumdekoration".

Verdienstmöglichkeiten und Perspektiven
Während der Ausbildung wird eine Vergütung zwischen 389 und 511 Euro gezahlt. Erfolgt eine Übernahme in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis oder bewirbt sich ein Interessent direkt um eine Stelle als Raumausstatter für Geschäfts- und Büroräume, beträgt das Einstiegsgehalt je nach Bundesland zwischen 1.450 und 1.700 Euro (Brutto). Nach erfolgtem Ausbildungsabschluss und einiger Zeit Berufserfahrung besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Raumausstattermeister oder zum Restaurator im Raumausstatterhandwerk. Auch ein Studium zum Betriebswirt im Handwerk ist möglich.




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