Ausbildungsberuf

Investmentfondskaufmann/frau Ausbildung und Gehalt



Ø Gehalt: 2.610,00 EUR

Ø Ausbildungsgehalt: 938,00 EUR

Popularität: 590

Ausbildungsstellen (D): 33


Dieser Ausbildungsberuf ist noch relativ jung. Der Bundesverband Investment und Asset Management drängte darauf, dieses Berufsbild zu schaffen, da die Ausbildung zum Bankkaufmann nicht mehr ausreichend war, die komplexen Lerninhalte für das spezialisierte Investmentfondsgeschäft zu vermitteln. Seit dem Jahr 2003 gilt die Bezeichnung Investmentfondskaufmann / -kauffrau als staatlich anerkannter Beruf. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Ausbildungsinhalte
Der Beruf des Investmentfondskaufmanns beinhaltet sowohl aufregende als auch weniger aufregende, aber absolut notwendige Tätigkeiten. Grundlage ist die Depotbuchhaltung, da viele Fondsgesellschaften auch direkt Depots für ihre Kunden führen. Die Depots müssen im Rahmen des Depotservices überwacht werden, Kundenaufträge ausgeführt werden. Auch wenn vieles auf elektronischer Basis funktioniert, am Ende bedarf es immer noch einen Menschen. Einen weiteren Baustein für die Ausbildung stellt das Fondscontrolling dar. Die Fonds müssen, wie jedes Unternehmen, in Bezug auf viele Kriterien überwacht werden. Dabei spielt nicht nur die Auswahl der Titel eine Rolle, sondern auch das ganz normale Rechnungswesen. Spannend sind natürlich das Fondsresearch und das Fondsmanagement. In diesen Abteilungen entscheidet es sich, wie erfolgreich ein Fonds letztendlich am Markt performed. Im Fondsresearch werden mögliche Aktien oder Rentenpapiere analysiert und auf ihren Mehrwert für den Fonds analysiert. Das Fondsmanagement agiert ebenfalls in diesem Segment, entscheidet dann aber letztendlich, welche Titel in den Fonds aufgenommen werden. Beide Bereiche setzen später unter Umständen auch Auslandsaufenthalte voraus, da Unternehmen häufig vor Ort begutachtet werden. Immer mehr Fondsgesellschaften gehen dazu über, bei regional aufgestellten Fonds Mitarbeiter mit Wurzeln aus der jeweiligen Region zu beschäftigen. Das Immobiliengeschäft spielt auch bei Investmentfonds eine erhebliche Rolle. Aus diesem Grund beinhaltet die Ausbildung auch einen besonderen Schwerpunkt auf Immobilien. Letztendlich müssen Fonds auch verkauft werden. Den Grundstein für die Motivation der Vertriebspartner, einen bestimmten Fonds zu vermarkten, legt die Marketingabteilung. Da es beim Fondsvertrieb auf bestimmte Marketingstrategien ankommt, rundet das Marketing das Ausbildungsprogramm zum Investmentfondskaufmann ab.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung
Zunächst einmal bedarf es natürlich eines persönlichen Interesses an Aktien, Renten und der Börse allgemein. Immer mehr junge Menschen beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit diesen Themen, unterhalten vielleicht selbst Depots oder sind über ein Portal zum Devisenhandel, bereits in diesem Nischengeschäft tätig. Als schulische Voraussetzung für diesen Ausbildungsberuf gilt mindestens ein Realschulabschluss. Da die Arbeit bei einem Fonds extrem zahlenbasiert ist, sollte ein Verständnis für Zahlen vorhanden sein, ebenso die Fähigkeit, abstrakt zu denken. Die Ausbildung selbst ist in Deutschland zurzeit noch auf zwei Berufsschulen, München und Frankfurt, beschränkt. Bewerber müssen sich daher im Klaren sein, dass ein Umzug unter Umständen notwendig ist.



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