Ausbildungsberuf

Hebamme / Entbindungspfleger Ausbildung und Gehalt

Die Ausbildung zur Hebamme ist eine Ausbildung, welche drei Jahre dauert. Die männliche Berufsbezeichnung lautet Entbindungspfleger. Die Männer sind aber bei diesem Ausbildungsberuf (noch) klar in Unterzahl. 2010 gab es bundesweit einen einzigen Entbindungspfleger, mittlerweile sind es ein paar mehr geworden. Es gibt 58 Hebammenschulen in ganz Deutschland. Zu den bekanntesten zählt das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) in Hamburg, Vivantes Klinikum in Berlin-Neukölln und die staatl. Berufsschule für Hebammen in München.

Selbsttest für Interessierte
Wer sich für die Ausbildung zur Hebamme interessiert, kann hier bei uns einen freiwilligen Hebammen-Selbsttest zu den nötigen Sozialkompetenzen machen.

Ausbildungsplätze, Inhalte und Arbeitgeber
Interessierte an einer Ausbildung können sich direkt zur Bewerbung an eine Hebammenschule wenden. Nach der Ausbildung kommen Krankenhäuser, Hebammenpraxen und Geburtshäuser als mögliche Arbeitgeber in Betracht. Auch eine freiberufliche Tätigkeit als Hebamme bzw. als Entbindungspfleger ist möglich.

In der Ausbildung werden die Schülerinnen zu allen Themen rund um die Schwangerschaft unterrichtet. Aber auch über den Körperaufbau und die menschlichen Organe müssen Hebammen bestens Bescheid wissen. Genauso ist es wichtig die Reifephasen von Neugeborenen zu kennen, die Schwangerschafts- und Geburtsphasen genau beschreiben zu können. Hebammen müssen sich gut in der Pflege von Babys auskennen, Geburtsvorbereitungskurse, sowie Rückbildungskurse leiten können. Auch die Behandlungsmethoden von Frauen während und nach der Schwangerschaft gehören zu Ihrem Fachgebiet.

Voraussetzungen für die Hebammenausbildung
Die meisten Ausbildungsschulen in Deutschland setzen die mittlere Reife, bzw. den vorherigen Besuch einer Pflegeschule voraus. Genauso ist ein ärztliches Attest zwingend nötig. An manchen Schulen wird eine bestimmte Konfession vorausgesetzt. Neben diesen “Hard-Skills” sind für den Ausbildungserfolg die Sozialkompetenzen entscheidend. So müssen sich die Auszubildenden für die sozial-beratende Tätigkeit interessieren. Schließlich besteht der Beruf zu 80% aus Beratung. Auch aber praktische Hilfe ist in dem Beruf wichtig. In der Geburtshilfe sind häufig Maßnahmen nötig, um die Gesundheit der Mutter und des Kindes zu schützen. Einfühlsamkeit, Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein zählen zu den wichtigsten Fähigkeiten, die Bewerber in diesem Beruf mitbringen sollten.

Ausbildungsvergütung und Gehalt
Laut dem Tarifvertrag im öffentlichen Dienst sind folgende Ausbildunggehälter möglich:
1. Ausbildungsjahr: ca. 956 EUR
2. Ausbildungsjahr: ca. 1.017 EUR
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.118 EUR
Nach der Ausbildung liegen die Bruttogehälter zwischen 2.600 EUR und 3.200 EUR, wobei es starke regionale Unterschiede gibt.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Es gibt eine Vielzahl an Lehrgängen, die ausgebildete Hebammen besuchen können. Sie sind sogar verpflichtet sich auf dem Laufenden zu halten und jährlich Fortbildungsmaßnahmen zu besuchen. Eine echte Aufstiegsweiterbildung ist die Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege, sowie Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen. Auch ein späteres Studium in Richtung Gesundheitsmanagement oder Humanmedizin ist möglich.

Ausblidungsberufe mit ähnlichen Fähigkeiten, Kompetenzen
Wer sich für den Beruf der Hebamme interessiert, sollte sich alternativ auch die Ausbildungsberufe Erzieher/in und Tierpfleger/in anschauen.



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